Texte fürs Blog

Am Ende kommt soch sowieso alles heraus

Die letzten Tage brachten einige Neuigkeiten in die Welt, die am Zustand der Welt weitere Zweifel erlauben, speziell aber die Deutsche Natur betreffend. Grass, Obama und der Zentralrat der Juden.

1. Grass zum Beispiel ist ein echter Verlierertyp. Er hätte sich jemand anderes vrogestellt als Heiner Müller, der den Nobelpreis beklommen habe. Aber man kenne ja nicht die Art und Weise wie das Kommitee diese Dinge ermittle. Das habe ich mich vor zehn Jahren gefragt, als dieser Typ, Grass den Preis bekommen hat. Noch heute frage ich: Wofür denn eigentlich. Wenn dann vielleicht Herta Müller, aber nicht dieser literarische Langweiler.

2. Obame auch einen Preis. Ein Zeichen. Entschudligen Sie bitte, aber das kann echt üble Folgen haben. Welche Handlungsfähigkeit bleibt dem denn dann noch. Es muss doch den Dalai Lama schon mal außen vor lassen, um dem diplomatischen Weg zu genügen. Nobelpreisbomben auf Afghanistan? Das ist nicht richtig.

3. Der Zentralrat sieht schon wieder viel Ungemach. Leider erinnern sich diese Leute nur an die Vergangenheit und setzen sie in Beziehung statt die Gegenwart mit der Gegenwart. Sarrazin hat mit Goebbels, Goering oder Hitler so viel gemein, wie Michel Friedmann es mit Möllemann. Sarrazzin ist ein Mann von heute mit den Mitteln von heute, er erinnert micht nicht an gestern sondern an heute, an die fortgesetzten Defekte. die unsere heutige Kultur erzeugt. Solche wie Grass beispielsweise.

Durch Zufall habe ich heute früh ein Gedicht von Andersch gelesen, die Würde des Menschen betreffend. War damals ein Skandal. Das hatte freilich eine andere Qualität als diese Nebelkerzen, wie sie gegen solche wie Sarrazin losgelassen werden. Was Sarrazins Worte angeht: Warten wir einfach eine empirische Untersuchung ab, die seine Thesen stützt oder widerlegt. Vielleicht wäre das dann das wrkliche Unglück.

Thema: 

Angetrieben von:

Powered by Drupal