Texte fürs Blog

Servicewüste II: Eine Pflegekasse

Weil ja doch Pepa und ich eigentlich jetzt auf Erholungsurlaub sein sollten, kam der Gedanke auf, dass für Schwiegermutters Pflege in der Zeit ein Antrag auf Verhinderungspflege gestellt werden konnte. Da hat man offenbar Anrecht drauf.

Ausweglosigkeit. Foto: Hufner

Pepa hat den Antrag also zur Pflegekasse gefaxt. Ein paar Tage später telefonisch nach Warteschleifenmusik nachgegriffen, stellte sich heraus, dass da kein Fax vorliege. Es könne aber sein, dass es nur noch nicht im System sei. Wir wissen ja, was dann passierte. Hundebiss und so. Aus Antrag wegen Urlaubs sollte Antrag wegen Erkrankung werden. Jetzt machte ich den Versuch.

Angerufen, gewartet, verbunden. Es ist immer noch kein Fax im System, weswegen man da auch nichts ändern könne. Man versprach aber, zurückzurufen, wenn die entsprechende Mitarbeiterin Zeit hätte. Hatte sie aber offenbar nicht. Zwei Tage später ein erneuter Anruf. Nein, es liege kein Fax im System. Okay, dann faxe ich eben noch einmal. Das sei nicht so gut, beschied man mir, das Fax sei unzuverlässig, ob ich das nicht mit der Post erledigen könnte (es war jetzt Freitag und Montag sollte es losgehen). Das war mir zu unsicher. Ich könne es auch per Mail machen, die Adresse der betreuenden Person in der Fachabteilung gebe sie mir. Okay, dann fotografiere ich den Antrag ab und sende ihn per Mail. Und per Fax.

Fax weggefaxt, Dokument eingescannt und hübsch als PDF gewandelt. Mail geschrieben, PDF angehängt und los.

Wenigen Minuten später dann eine Mail der Person erhalten: sie sei leider bis zum 22.9.2014 im Urlaub und weitergeleitet werde die Mail auch nicht. Wenden Sie sich an die angegebenen Telefonnummern (also die von oben), die allgemeinen.

Was zum Teufel ist da los? Verschwörung? Brauche ich die Karmapunkte für andere Zwecke? Muss ja wohl. Mir klebt das Pech am Bein.

Bibliographische Angaben: 

Angetrieben von:

Powered by Drupal