Zettelkasten

Bahnstreik – Fußnote zum Rechtsstaat

Eine interessant Erfahrung. Nach erster Sympathie für die GDL umgeschwenkt in "Da regiert wohl der Wahnsinn" und nun wieder zurück zu Sympathie, vor allem vor der Tatsache des ungeheuren Aufgebots.an medialer und politischer Macht, die gegen die den Gewerkschaftsboss in Stellung gebracht wird bis hin zur Stürmer-Methoden1der Bild-Zeitung mit Angabe der Telefonnummer des Gewekrschafters.

Die sind ganz kurz davor, die Arbeit erheblich zu behindern. Bild wehrt sich damit, dass die Nummer auch auf der Website der GDL zu finden sei. Und das erinnert mich an einen alten Witz.

a - Wie ist ihre Telefonnummer?
b - Steht im Telefonbuch

a - Und wie heißen Sie?
b - Steht auch im Telefonbuch.

 

  • 1. Falls es damals in bedeutungsvoller Größe Telefone gegeben hätte. Man wusste aber sehr wohl, wie man Unmut bis Hass zu lenken hatte. Wahrscheinlich ist das justiziabel, wenn man der Bild das unterstellt, deshalb nehme ich es zurück. Um es ganz klar zu stellen, im Gegensatz zu Stücken von Heiner Müller und Texten von Bert Brecht, die in einem Unrechtsstaat veröffentlicht werden konnten, erscheinen derlei Ungeheuerlichkeiten wie diejenigen der BILD-Zeitung in einem ausgewiesenen Rechtsstaat und sind damit absolut legitim und gedeckt.

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