Zettelkasten

Die Dinge – Theorie der Viel- in der Einfalt

Apfel. Foto: Hufner

Wir sind umgeben auch von Dingen. Diese nehmen wir aber zunehmend nicht mehr als Dinge wahr sondern als unsere Umgebung. Da die Anzahl der Dinge in der Moderne aber zugleich zunimmt, nimmt deren jeweilige Bedeutung ab. Mit der Vermehrung der Dinge nimmt ihr Rauschverhalten zu. Sie werden immer unterschiedsloser oder ihre Unterschiede werden geringer.

Das globale Essen schmeckt sich immer ähnlicher, selbst wenn die Anzahl der Varianten zunimmt. In einem Schnellessrestaurant gibt es recht hohe Möglichkeiten der Kombination von Zutaten. Aber diese Zutaten sind uniform, so dass auch die Mischung der Inhalte zu keinen Überraschungen führen kann; Überrraschungen werden ausgeschlossen (Thunfisch im Kaffee).

Aber auch die Schnellrestaurants untereinander sind kombinationsfähig, sie sprechen die gleiche geschmackliche Sprache. Die Dialekte sind minimal verschieden. Kaum dass die Sprache überhaupt Sprache wäre.

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Ein profundierendes: "Hmm..."

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