Zettelkasten

Urheber und Urgehobenes

Abgehört und aufgehört. Wir urhebern wirklich selten. Foto: Hufner

In der Musik war es lange Zeit so, dass der Autor hinter das "Werk" zurückfiel. Es war unwichtig, wer etwas in Töne gesetzt hat. Das ändert sich. Der Komponist wird geboren. Und dann ist er es, der dem Stück seinen Stempel aufdrückt. Autor und Werk gelten zusammen.

Momentan ist es eher so, dass der Autor alles gilt, das urgehobene aber wenig. Namen ersetzen die Werke, die nur noch Abfall des Marktes der Autoren sind. Folglich spricht man immer weniger von den Werken als von den Autoren. 

Das Recht reflektiert das. Es schützt den Urheber, nicht das Urgehobene.

Kommentare

Viele Namen des vielen, was ich lese, höre, schaue, kann ich mir nicht merken. Es sind einfach zu viele Werke. Das muss gar nicht nur Markt, kann auch Neugier sein. http://gedichtbandlose-lyrik.de/urheberschafft

Angetrieben von:

Powered by Drupal