Zettelkasten

Im Zettelkasten finden sich eher kürzere Beiträge, durchaus nicht unwichtige, aber eher nicht allzu diskursive.

Nach wie vor

Wer denkt, setzt Widerstand; bequemer ist, mit dem Strom, erklärte er sich auch als gegen den Strom, mitzuschwimmen. Indem man einer regressiven und deformierten Gestalt des Lustprinzips nachgibt, es sich leichter macht, sich gehenläßt, darf man überdies eine moralische Prämie von den Gleichgesinnten erhoffen.
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The winner takes it all

Ab und an ist es einfach rückwirkend erhellend, wie sich früher Autoren Problemen angenommen haben, von denen man meinen könnte, sie beträfen nur die aktuelle Zeit. Karl Jaspers hatte 1962 sich Gedanken darüber gemacht, wie man mit Informationen umzugehen hat. Wem man vertrauen kann und was sie konkret bedeuten. Er klagte:  [node:read-more:link]

Information 1962. Foto: Hufner

Vertrauen und Politik

Liegt schon lange bei mir herum. Vor allem die nachfolgende Passage harrt der Deutung.

Luhmann schreibt 1968 (!, erste Auflage): [node:read-more:link]

Beschäftigungstherapie

Das Leben. Die Arbeit. Das Leben.Die Technik. Die Unruhe. Die Technik.Fehl. Tadel. Fehl.Auf einer Gesäßbacke absitzend. Auf der anderen sitzen die Blutsauger.    [node:read-more:link]

Schnellgedicht 362

Exponieren, exportieren, rekrutieren, restaurieren, reklamieren, optimieren. Pfuschieren & Lamentieren. Kartonieren.Verfransen und erblassen.  [node:read-more:link]

Re-Politik in Berlin

Ein bisschen dumm, zwei bisschen dümmer. Den Berliner Wahlkampf ist irreversibel - und nun geht es um Politik, nicht um politische Gestaltung. Die Fachgruppen Politik der Parteien haben das Ruder übernommen. Die Basis kann sich nur mehr abwenden und wenigstens hoffen, dass die „da oben“ nicht gar zu viel Scheiß mit ihrer „Legitimation“ anstellen. Natürlich auch das jetzt ein Kampf der Blödmaschinen.  [node:read-more:link]

Die Zukunft der Netze (1979) und das Ende der Öffentlichkeit (2011)

Kreidler hat mich daran erinnert, dass auch ich einmal vor einiger Zeit im Auge des philosophischen Hurrikans der Postmoderne mich befand. Wir lasen damals ein Buch mit dem Titel "Postmoderne oder Der Kampf um die Zukunft". Es erschien 1988, herausgegeben von Peter Kemper. es war Begleittext zu einer Senderreihe des Hessischen Rundfunks, die sich mit dem Phänomen der Postmoderne befasst hat. In diesem Band dan Gérard Raulets Beitrag "Leben wir in einem Jahrzehnt der Simulation? [node:read-more:link]

Zukunft: vergänglich

Durch den Aufbau von einigen Regalen konnten nun auch endlich Bücher wieder an das Tageslicht geholt werden, die zwei Jahre lang den Keller trocken hielten. 

Das Interessante dabei, es war auch welche von Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre dabei. Mein Vater besaß sie. [node:read-more:link]

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Zwischendrin statt nur dabei

Ich denke immer wieder einmal daran, ob es nicht irgend etwas zu sagen gäbe. Aber ich komme immer wieder zu dem Ergebnis, dass man nichts mehr sagen kann.Gäbe es etwas, was man sagen könnte, könnte man es trotzdem nicht sagen. Was man sagt, bezeugt, dass man es nicht sagen kann. Man könnte nur durchs Auslassen das sagen, was man sagen will, indem man es nicht sagt.Ja, genau. So müsste man es schwurbeln. Irgendwer hat das bestimmt auch schon mal gesagt oder geschrieben, nur besser. [node:read-more:link]

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