Zettelkasten

Im Zettelkasten finden sich eher kürzere Beiträge, durchaus nicht unwichtige, aber eher nicht allzu diskursive.

Tiefschulreform

Das ganze Problem steckt darin, dass die Anforderungen in die Zeit der höfischen Bevormundung zurückgefallen sind. Mochte in den 60er Jahren der Reformprozess noch von unten kommen, den Studenten nämlich, und wehrten sich die Professoren dagegen, ist es heute umgekehrt. Der Reformprozesse kommt von oben, die Professoren wehren sich nicht und die Studenten dulden es. Sie sind ohnehin politisch solange irrelevant wie sie sich nicht selbst als Agenten der Forderungen formieren. [node:read-more:link]

Leere im Studium. Foto: Hufner

Bildungsirrtum

Ich höre jetzt zum 1000. mal, Bildung muss in der Grundschule gelegt werden. Es sind komischerweise die Leute aus der Kultur, die dies sagen. Aber sie müssten es besser wissen: Gute Bildung wird möglich durch eine gute Lebensumwelt. Aber die Technokraten wollen alles billiger haben, machbarer. Revolution geht nur auf diese Weise und nicht auf die langsame Art. Damit produzieren die humanistischen Technokraten den Fehler immer wieder neu und machen den gleichen, den sie der Bürokratie vorwerfen. [node:read-more:link]

Wegzutragen. Foto: Hufner

Novalis und das Interesse

Bei der Lektüre von Aphorismen von Novalis tauchen einige ganz bezaubernde Gedanken auf. Sie sind für den Bildungsbereich durchaus fruchtbar. [node:read-more:link]

Sinister in Graz. Foto: Hufner

Provokation, die in Wirklichkeit nur Verklemmtheit ist

Werbung, wenn sie nicht mehr weiß wohin, geht manchen Weg, der ins Nichts oder in die Peinlichkeit führt. So bei einer Firma, die etwas mit Faxnummern macht. Und wie der ZEITGEIST in der Netzzeitschrift zuschlägt, das weiß man jetzt besser. Die selbstzugeschriebene Provokation ist nur besonders blöde Verklemmtheit. [node:read-more:link]

Francisco de Goya y Lucientes: Tagebuch-Album : »Gehst du sehr weit?« 1803–1824, Pinsel in schwarzer Tusche, laviert, auf weißem Papier, 20,5 × 14,1 cm, Madrid, Museo del Prado

Gender in Lüneburgs Uni

Manchmal traut man seinen Augen nicht, was heute noch an deutschen Universitäten für Gender-Muff getrieben wird. Während man überall versucht, auch völlig zu Recht, zwischen den Geschlechtern die Grenzen einzureißen und das zu auch völlig absurden Formulierungswülsten in der Sprache beispielsweise führt, ist es in der Gestaltung von Symbolen oder Icons normal, Unterschiede nicht zu überbrücken, sondern zu formulieren. [node:read-more:link]

Professorin und Professor. Eine haarige Unterscheidung. Screenshot: Hufi

Das Ende der Menschenrechte in der Fassung von 1948

Komisch, es fällt mir erst jetzt auf. Diejenigen, die die Segnungen des Netzes unentwegt zum Maßstab des des gesamten Lebens machen wollen, sind die Totengräber der Menschen und ihrer Rechte. Wie oft konnte ich im Zusammenhang mit GEMA und Musikindustrie hören, diese seine noch nicht in der digitalen Welt angekommen. Das Netz setzt die gewünschte Aktion unabhängig davon, ob dies in irgend einer Weise sinnvoll ist. [node:read-more:link]

Im Netz angekommen und aus der Realität verschwunden. Foto: Hufner

Revolution 1989

"Für die Diskussion mit Herrn Bauer müssen Vorbereitungen getroffen werden.“ [node:read-more:link]

TOP 1989. Dokument.

Das Ende der Kunst

Ich denke, das Ende der Kunst haben wir schon hinter uns gebracht. Mit der Kunst ist es vorbei. Es gibt natürlich noch die Kunstprodukte, aber sie sind nicht mehr Kunst. Denn die Kunst hat uns überwältigt in Form der Technik, der Technologie als solcher. Mir ist das heute nach der Lektüre eines kommenden Clusters von Gordon Kampe direkt ins Auge gefallen. Er verweist dabei auf die „Trinkhallentour“ dreier Musiker mit vorwiegend tiefen Klarinetten durch das Ruhrgebiet. Dort kommt es noch zu einer Unterbrechung des Lebens, die etwas unterbricht. [node:read-more:link]

Baum voll Wälder. Foto: Hufner

Tiere, stumm

Man kann nicht sagen, dass ich ein großer Tierfreund in meinem Leben gewesen bin. Hunde machten mir Angst, Katzen waren hinterlistig, Tiere im Zoo waren gefangen, Ungeziefer stört und macht krank, Tauben verkacken die Welt, Tiere sind zum Essen da, aber nicht alle. Tiere sind nützlicher Unsinn. [node:read-more:link]

Das Huhn, dein Freund und Helfer. Foto: Hufner

Leistungsschutzrecht für Presseverlage – die peinliche Realität

Kuriositäten um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, das seit heute Gesetz ist. Dazu ein Blick in die Geschichte der Blogs und die Kontroverse um Zitate in Presseerzeugnissen. Es wird geheuchelt auf vielen Seiten. [node:read-more:link]

Netzfallen. Mit Speck fängt man Speck. Foto: Hufner

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