Zettelkasten

Verzögerung des Glücks - das Verwerfen

Im Leben muss alles seine Ordung haben. Man verteilt sein Leben auf den Augenblick hin, wo eine Verzögerung eines Nutzens damit zu rechtfertigen versucht wird, eimal komme der Tag, wo der Gegenstand zum Nutzensglück fehlt. Mit der Menge des verschobene Glücks steigt die Anforderung an die Ordnung - oder man lässt sich eben davon nicht beirren und ordnet es durch Verwerfen.

Das hat nicht zwingend etwas mit Simply your Life zu tun. Auch das Verwerfen ist kein krudes Verhalten. Das Vergessen ist auch Befreiung. Nun muss man dazu wissen, was einem wichtig ist, bevor das Unwichtige es erdrückt.

Nun gibt es des Glücks nicht gar so viel. Von verzögertem aber Unmengen. Glück, das darauf wartet, zum Einsatz zu kommen. Wenn man es dann wirklich einmal braucht ist es verschwunden im Gerümpel aller Glückseligkeit, die passiv in Sammlungen dahinsiecht. Es ist eine Frage des noch nutzbaren Überflusses. Und eines Luxusfrage.

Der Satz, man brauche nicht viel um glücklich zu sein, mag ideologisch sein, wenn damit das Heil des Mangels verschwistert wird. Im Kern ist er das aber nicht.

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