Zettelkasten

Im Zettelkasten finden sich eher kürzere Beiträge, durchaus nicht unwichtige, aber eher nicht allzu diskursive.

Zukunftsschmiede, Löwenmusik

"Das Innere ist uns verborgen." - Die Zukunft ist uns verborgen. - Aber denkt der Astronom so, wenn er eine Sonnenfinsternis berechnet? 1

So hat es der Wittgenstein mal gefragt. Und mich verblüfft, unversehends. mehr davon

Digitale Kopien und Rauschen

Hallo Johannes Kreidler, ich häte da mal eine Frage. Du kennst bestimmt "I'm sitting in a room" von Alvin Lucier. Das gehen von Kopie zu Kopie immer mehr Informationen verloren, bzw. ändern sich zu anderen. Martin Supper sagte neuelich auf Nachfrage, das gelte auch für digitale Kopien. Die seien auch nicht 1:1 - überall sei Rauschen.

Dann sind aber die sog. Raubkopien auch längst eben keine Klone sondern wirklich Kopien. Was heißt das für den Werkbegriff, für das Urheberrecht, für uns? Dich und mich? mehr davon

Bürgerkrieg im Überflussland

Man hat ja sonst schließlich nichts zu tun. Im Überflussland braucht man neue Kampfgräben. Die, die sich gegen Schweinegrippe impfen und die, die sich nicht gegen Schweinegrippe impfen. Jeder kann dann dem anderen vorwerfen, es sei ja selber schuld. Häme haben sie alle drauf. Links wie rechts. Am Ende ist auf jeden Fall das Abendland gerettet. Spätestens in sechs Jahren werden wir das Ergebnis haben.

Man kann die Kampfhähne ja nicht alle nach Afghanistan schicken. mehr davon

Außerirdische

An sich habe ich es immer schon gewusst, aber heute habe ich es gesehen. In Berlin regieren Außerirdische. Und zwar außerirdisch gut.

Ufo in Berlin

Das Erstaunliche. Ganz offen. Jeder kann es sehen, jeder kann es spüren. Andererseits, es gibt schlimmeres. mehr davon

Geburtstag rund

Meine Truppe feiert heute einen 40. Geburtstag, ach was sage ich einen 80. Mein Gott wird man schon dusselig.

Drum alles Gute zum Geburtstag Oma von Pepa-Kinders.

Die drei lustigen Vier: Die drei lustigen Vier mehr davon

Kracauer kann es auch

"Ein Klavier stand in dem Raum, Gianino konnte nicht widerstehen, er schlug die geliebten Melodien an, und von Tassengeklirr dünn kontrapunktiert, quoll aus schwarzen Tasten Heiterkeit schwerflüssig in die ausgestorbene Welt." (Siegfried Kracauer, Empfindsame Suite von der Bergstraße, Gesammelte schriften Bd.5/1, S. 229, Frankfurt am Main 1990)

Ist einfach immer wieder gerne gelesen, zwischendurch, die Aufsätze aus den 20er Jahren, Kritiken zu Spengler, Kafka, Sinclair, Plessner und so vielen anderen. Besonders aber seine richtigen Feuilletons. mehr davon

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