Lies-Empfehlung: „Buh ist nicht gleich Buh“

Die Musikerin Shoko Kuroe hat ein paar Dinge zusammengeräumt, die sonst vielleicht nur nebeneinander stünden. Wie immer ohne Schaum vor dem Mund, aber akkurar und diskutabel.

Ich würde insgesamt dem Buh aus Stuttgart überhaupt kein Gewicht zumessen. Es ist die Äußerung eine bloßen Störers, respektlos. Und in dieser Form einstweilen ein Einzelfall. Noch. Wenn das Stören organisiert wird, zur Kampagne, dann haben wir wirklich einen Schaden. Mein Kollege Joachim Lange war in der zweiten Vorstellung der Meistersinger, die offenbar komplett ohne solche Aktionen wie das Buh, das kein Buh war, ausgekommen ist.

In Stuttgart, Hamburg und Bochum prallen Kunstfreiheit und Widerspruch aufeinander: In der Oper wird Paul Celans »Todesfuge« ausgebuht, im Thalia-Theater verhandelt ein inszenierter Prozess rechtsextreme Positionen, in Bochum eskaliert ein Schlussmonolog über Faschismus bis zur Handgreiflichkeit. Eine Einordnung von Shoko Kuroe.

Quelle: Buh ist nicht gleich Buh – BackstageClassical

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