Das Ich im Ich in der Musik

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In einem Beitrag auf ARTE widmete man sich der Frage des Wartens. Dabei wurde ein französischer Philosoph (Nicolas Grimaldi) von Raphaël Enthoven interviewt, der unter anderem sagte (ich zitiere aus der Erinnerung), Genuss, den man nicht teilen kann, kann man nicht (so gut) genießen. Auch wenn es in der Philosophie mit dem erinnerten Zitieren etwas hakelig ist, denn in Philosophie geht es ja gerade um die Nuancen, müsste es so gewesen sein. Er sagt: Ein…

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Spy, spy, spotispy! Das musikalische Elend der amerikanischen Elite

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Durch die große Durchdringung des Musikstreamingdienstes „Spotify“ im amerikanischen Haushalt, natürlich insbesondere bei Studenten, kann man sich durch deren statistische Ergebnisse einige Rückschlüsse über das musikalische Konsumverhalten der dortigen alten Jugend erlauben. Genau das hat „Spotify“ jetzt gemacht. How students listen? (Mit den Ohren und dem großen grauen Teil dazwischen, nehme ich an, oder?) Natürlich spielen Pop, Dance, Hiphop, r&b und Rock die fetteste Rolle im Hörbewusstsein dieser Studenten. Aber ein paar kleine Dinge…

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Tiefschulreform

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Das ganze Problem steckt darin, dass die Anforderungen in die Zeit der höfischen Bevormundung zurückgefallen sind. Mochte in den 60er Jahren der Reformprozess noch von unten kommen, den Studenten nämlich, und wehrten sich die Professoren dagegen, ist es heute umgekehrt. Der Reformprozesse kommt von oben, die Professoren wehren sich nicht und die Studenten dulden es. Sie sind ohnehin politisch solange irrelevant wie sie sich nicht selbst als Agenten der Forderungen formieren. So haben wir…

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Tiefschulreform

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Das ganze Problem steckt darin, dass die Anforderungen in die Zeit der höfischen Bevormundung zurückgefallen sind. Mochte in den 60er Jahren der Reformprozess noch von unten kommen, den Studenten nämlich, und wehrten sich die Professoren dagegen, ist es heute umgekehrt. Der Reformprozesse kommt von oben, die Professoren wehren sich nicht und die Studenten dulden es. Sie sind ohnehin politisch solange irrelevant wie sie sich nicht selbst als Agenten der Forderungen formieren. So haben wir…

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Bildungsirrtum

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Ich höre jetzt zum 1000. mal, Bildung muss in der Grundschule gelegt werden. Es sind komischerweise die Leute aus der Kultur, die dies sagen. Aber sie müssten es besser wissen: Gute Bildung wird möglich durch eine gute Lebensumwelt. Aber die Technokraten wollen alles billiger haben, machbarer. Revolution gehe nur auf diese Weise und nicht auf die langsame Art. Damit produzieren die humanistischen Technokraten den Fehler immer wieder neu und machen den gleichen, den sie…

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Novalis und das Interesse

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Bei der Lektüre von Aphorismen von Novalis tauchen einige ganz bezaubernde Gedanken auf. Sie sind für den Bildungsbereich durchaus fruchtbar. 35. Interesse ist Theilnahme an dem Leiden und der Thätigkeit eines Wesens. Mich interessirt etwas, wenn es mich zur Theilnahme zu erregen weiß. Kein Interesse ist interessanter, als was man an sich selbst nimmt; so wie der Grund einer merkwürdigen Freundschaft und Liebe die Theilnahme ist, zu der mich ein Mensch reizt, der mit…

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Das Ende der Menschenrechte in der Fassung von 1948

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Komisch, es fällt mir erst jetzt auf. Diejenigen, die die Segnungen des Netzes unentwegt zum Maßstab des des gesamten Lebens machen wollen, sind die Totengräber der Menschen und ihrer Rechte. Wie oft konnte ich im Zusammenhang mit GEMA und Musikindustrie hören, diese seine noch nicht in der digitalen Welt angekommen. Das Netz setzt die gewünschte Aktion unabhängig davon, ob dies in irgend einer Weise sinnvoll ist. Den Salat hat mal jetzt: Alle sind längst…

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Die Jugend wird akzeleriert – dabei werden sie zu den Dummen

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Erst haben sie viel zu viel zu tun und ächzen unter der Arbeit, dann haben sie nichts zu tun und ächzen darunter. Die Welt der Extreme, die offenbar kein Leben zulässt, bei dem man selbst im Zentrum stünde. Eigentlich eine Fortführung frühkindlicher Verhaltensweisen und kein Lernprozess danach. Mir scheint der Akzelerationsprozess, unter dem die Jugend geschichtlich keucht, betrifft so vieles bei diesen Menschen, nur nicht sie selbst. Man muss sich Sorgen machen. Aber nicht…

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Nun Norbert Lammert

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Die Plagiate-Forschung geht weiter. Die Doktorarbeit von Norbert Lammert ist im Visier. Dagobert Ernsts in der WAZ Argumente gegen den Doktorarbeitenprüfer ziehen aber allesamt nicht: a) Die Anonymität des Untersuchenden (ob der einen Namen oder einen Klarnamen hat, ist doch für die Erkenntnis eines Fehlers völlig unerheblich. Bei Forschungsergebnissen zählen die Ergebnisse, nicht die Namen derjenigen, die sie erbringen. Ausnahme: Es gibt substantielle Zusammenhänge zwischen Forscher und Ergebnis. Man hat sich da leider dran…

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