Meine Stadt klingt: Nordenham

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Willst Du wissen, wie es um die musikalische Situation einer Stadt bestellt ist, mache einen musikalischen Wettbewerb. Genau das hat die Stadt Nordenham am Weserstrand jetzt getan. Sie sucht eine Hymne. Es ist ja schon gute Sitte und Brauch, dass zur Auffrischung des Stadtbildes nicht nur die Bepflanzung der Fußgängerzone gehört, die Ausstattung mit Parkraum oder der neue Springbrunnen, sondern zum Marketing der Stadt gehört eine Art Lobpreisung in Form eines Hörbildes. Die musikalische…

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Ausklang zum Wochenende

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Also am Wochenende will ich schon meine Ruhe haben vor der Aufgeregtheit der Welt. Man ist da gewiss privilegiert. Für viele Menschen ist das Wochenende nie eines, weil der Kummer, die Sorge, die Angst eine Beständigkeit haben, die nicht vor Zeitstruktur Halt macht. Unsere WM-Tipperin Lydia Bader mit Debussy. https://www.youtube.com/watch?v=-E-jXHn1o4Y PS: Etwas tiefsinniger befasse ich mich im Moment mit der Käuflichkeit der Jazzkritik im Blog der JazzZeitung.

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Die Kunst der Sequenz – Musikalische Analyse II

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Hier sehen wir einen frühen Beitrag zum „neuen Konzeptualismus“: Charlie Chaplin und Buster Keaton mit einer Aufführung von „Generation Thrill“ aus dem Film-Klassiker „Limelight“.

Charlie Chaplin and Buster Keaton (limelight… von Mallu-palace

Es geht hierbei um eine Dekonstruktion des Konzerts als Desavouierung des Aktes der Kontemplation. Die beiden Akteure, aus linguistischer Sicht und zur Abgrenzung gegen den sonst missverständlichen Gebrauch, nachfolgende Aktöre (Referent, Signifikanz, Signifikat oder Siggifikant) genannt, betreten die Bühne eines Theaters musikalischer Grausamkeiten. Deutlich zeigen sie, wie scheinbar periphäres Agieren zum Zentrum ihrer eigenen performativen Distanz dissoziieren. Wie wenig ihnen es um die Musik geht, geht aus der Unspielbarmachung ihrer anderen Aktöre (der Instrumente) hevor. Hier wird alles zur Disposition gestellt. Noch der Kampf um die Spielbarmachung von bedrucktem Papier (Noten) stellt die Frage, wie sehr Anweisungen (Noten sind ja nichts anderes als Anweisungen, Regeln, Konventionen und quasi autoritäre Entitäten) am Ende überflüssig sind.

Kampf um gesellschaftliche Anerkennung

Auch die Austauschbarkeit der Instrumente wie ihre Spielweise (Violine linkshändig oder rechtshändig), zerstört oder aus dem Ärmel gezaubert, wird vorweggenommen im Spiel der verschieden langen Beine des Aktörs in weiten Hosen. Es ist der Kampf um gesellschaftliche Anerkennung, es geht um die Kritik des Defekts, die hier nicht sinnfälliger zum Tragen kommt.

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Wahlkampfmusik und GEMA

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Es gab Zeiten, da haben Parteien Aufträge für Wahlkampflieder erteilt. Musiker, die einer Partei auch nahe standen, haben dann ein paar Lieder geschrieben. Keine Straßenfeger allesamt. Und schwer zu sagen, ob man wirklich wollte, dass die als Kopien durch die Welt geistern oder nicht oder Copy Control am Ende mit Abmahnungen musikpolitisches Engagement ahndet.

Die Zeiten, als man noch die Zeilen passend zu den eigenen Zielen dichtete und dies in mehr oder weniger volkstümlicher Weise unter die Ohren und zwischen die Hirne zu pressen versuchte, sind vorbei. Die maßgeschneiderten Songs sind passé.

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Fotobombing mit Johannes Kreidler

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Als wir uns zur Berichterstattung über den Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik nach Darmstadt begeben hatten, konnten wir noch nicht ahnen, wessen Geistes diese Veranstaltung sein sollte. Ein Blick in Johannes Kreidlers „Blog“ hätte unmittelbar Aufschluss geben können. Kreidler überall. Da hilft nur Photoshop. Hier die Original-Bilder von der Veranstaltung.  

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Andacht

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Wieder mal ein Konzert mit neuer Musik besucht. Die wilde Kirche der neuen Musik ist doch voller Andacht. Wenn die Avantgarde immer nur die Töne neue macht, aber ihre institutionelle Verankerung die gleiche bleibt, wird das auf Dauer nix werden.  

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Ikonen des Pop

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Das Plattencover von „Abbey Road“ der Beatles ist legendär. Jetzt wurden eine Reihe von Fotos aus dem Shooting veröffentlicht, die nicht verwendet worden sind. Fotos machen eben Popgeschichte: die richtigen Fotos! Über die Zukunft der Zeitungsbranche haben sich in der FAZ drei Autoren viele, sehr viele Gedanken gemacht. Und sie geben nicht, wie gerne vorgelebt, nur dem Internet Schuld am Sterben. Und zum kurzen Schluss, Pollini spielt Stockhausen, Klavierstück IX. http://youtu.be/wqzZfMzba5I

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Atemlos … in die ästhetische Wende …

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19 Sekunden, die kein Leben verändern werden, die aber wirklich wichtig sind. Der Film ist geeignet, das Weltbild komplett zu ändern. 19 Sekunden, die ohne Ton nicht gehen, auch wenn es weh tut.

Naja, da gibt es schon ein Remake. (Oder war es schon zuvor da?)

Gehalt

Und deshalb noch etwas Gehaltvolles hinterher.

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Darf man eigentlich auf die nmz verlinken?

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In Spanien steht ein Gesetz vor seiner Verabschiedung, das schon das Linksetzen auf externe Quellen mit einer Gebühr verbinden will. Das berichten mehrere Quellen (hier die taz). Im letzten Jahr hat die Regierung, noch vor der Wahl ein sogenanntes Leistungsschutzrecht für Presseverlage eingeführt. Danach dürfen in Suchmaschinen nur noch kleinste Ausschnitte von Texten angezeigt werden, auf die verlinkt wird. Das wurde angeblich zum Schutz der Presseverlage eingeführt. Wir haben darüber in der nmz berichtet (Droge LSR).

Bald danach haben auch wir Mail von Google erhalten. Dort konnte man sich dafür oder dagegen entscheiden, ob Google denn solche Ergebnisse von der nmz weiter einblenden dürfe, aber ohne dafür eine Gebühr zu bezahlen. Wir haben uns dafür entschieden, dass Google dies weiter tun darf.

Mit den nachfolgenden Zeilen geben wir ein paar Hinweise zu den Bereichen Links, Zitate und Fotos; wie man sie nutzen darf oder soll und wo man etwas aufpassen sollte, damit es nicht zu Problemen kommt.

Links

Und, um es klar zu stellen, es dürfen auch alle anderen Links auf die Website der nmz setzen.

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