Privattentate – Oder: Kann man mit einem Flugzeugträger Kunst machen?

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Dilemma des modernen Netzbewohners: Er will seine Privatsphäre schützen und zugleich nach außen sichtbar sein. Punkt 1: Dabei ist das eigentlich kein Dilemma, wenn man es genau nimmt. Denn das ist möglich. Zumindest unter Freunden. Man darf sich dabei nur nicht darauf verlassen, dass andere das Problem für einen lösen. Man muss es selbst tut, man muss seine Sphäre für sich selbst schützen. Das geht nicht über zentrale Serverfarmen, die in Händen anderer sind,…

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Gesellschaftslärm – die dauercholerische Gesellschaft

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Zum soeben gesagten muss man das folgende ergänzen: Es heißt ja, eine der wichtigstens Währungen gesellschaftlicher Art sei die der Aufmerksamkeit. Nur wer Aufmerksamkeit erhascht, wird bemerkt und wahrgenommen. Nicht so unwahr das Ganze. Doch hat es seine ganz präzise Grenze. Wo alles schon überlaut ist und überhell, hört man nichts mehr besser, sondern erzeugt man nur Stress. Das ist die Erfahrung der Lehrer, die in einer lauten Schulklasse anfangen herumzubrüllen. Sinnlos. Doch noch…

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Facebook kommt aus der Mode

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In Netzwertig stand gerade eine „Analyse“ dazu, dass Facebook aus der Mode käme. Anderes poppe auf. Das ist ein bisschen so wie mit dem Verkehr. Es gibt jetzt auch mehr Elektrofahrräder und Jugendliche skaten wesentlich weniger als früher. Die Mode kommt und sie geht. Aber: Facebook ist keine Mode. Facebook ist eine Methode! Eine, die wenn ich Lobos Vortrag von vor einem Jahr auf der re:publica richtig erinnere 90% Prozent des Verkehrs unter Netzanwendungen…

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Stadtschmuck der Stadt Halle

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Die Toten kann man nicht mehr wecken. Neulich fuhr ich wieder durch die Republik mit dem Zug. In Halle machte der Station. Ein bisschen weiter in der Stadt dann eine Unterführung, buntest bemalt mit dem Hinweis, dass es sich hier um eine Christoph-Maria-Händel-Stadt handle. Und ich Trottel dachte noch, es wäre einfach Halle. Mal im Ernst. Was kann der Händel dafür, dass er mal in Halle hielt. Und was kann Halle dafür? Was kann…

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Tiefschulreform

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Das ganze Problem steckt darin, dass die Anforderungen in die Zeit der höfischen Bevormundung zurückgefallen sind. Mochte in den 60er Jahren der Reformprozess noch von unten kommen, den Studenten nämlich, und wehrten sich die Professoren dagegen, ist es heute umgekehrt. Der Reformprozesse kommt von oben, die Professoren wehren sich nicht und die Studenten dulden es. Sie sind ohnehin politisch solange irrelevant wie sie sich nicht selbst als Agenten der Forderungen formieren. So haben wir…

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Novalis und das Interesse

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Bei der Lektüre von Aphorismen von Novalis tauchen einige ganz bezaubernde Gedanken auf. Sie sind für den Bildungsbereich durchaus fruchtbar. 35. Interesse ist Theilnahme an dem Leiden und der Thätigkeit eines Wesens. Mich interessirt etwas, wenn es mich zur Theilnahme zu erregen weiß. Kein Interesse ist interessanter, als was man an sich selbst nimmt; so wie der Grund einer merkwürdigen Freundschaft und Liebe die Theilnahme ist, zu der mich ein Mensch reizt, der mit…

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Novalis und das Interesse

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Bei der Lektüre von Aphorismen von Novalis tauchen einige ganz bezaubernde Gedanken auf. Sie sind für den Bildungsbereich durchaus fruchtbar. 35. Interesse ist Theilnahme an dem Leiden und der Thätigkeit eines Wesens. Mich interessirt etwas, wenn es mich zur Theilnahme zu erregen weiß. Kein Interesse ist interessanter, als was man an sich selbst nimmt; so wie der Grund einer merkwürdigen Freundschaft und Liebe die Theilnahme ist, zu der mich ein Mensch reizt, der mit…

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Provokation, die in Wirklichkeit nur Verklemmtheit ist

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Werbung, wenn sie nicht mehr weiß wohin, geht manchen Weg, der ins Nichts oder in die Peinlichkeit führt. So bei einer Firma, die etwas mit Faxnummern macht. Und wie der ZEITGEIST in der Netzzeitschrift zuschlägt, das weiß man jetzt besser. Die selbstzugeschriebene Provokation ist nur besonders blöde Verklemmtheit.
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Das Ende der Kunst

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Ich denke, das Ende der Kunst haben wir schon hinter uns gebracht. Mit der Kunst ist es vorbei. Es gibt natürlich noch die Kunstprodukte, aber sie sind nicht mehr Kunst. Denn die Kunst hat uns überwältigt in Form der Technik, der Technologie als solcher. Mir ist das heute nach der Lektüre eines kommenden Clusters von Gordon Kampe direkt ins Auge gefallen. Er verweist dabei auf die „Trinkhallentour“ dreier Musiker mit vorwiegend tiefen Klarinetten durch…

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Tiere, stumm

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Man kann nicht sagen, dass ich ein großer Tierfreund in meinem Leben gewesen bin. Hunde machten mir Angst, Katzen waren hinterlistig, Tiere im Zoo waren gefangen, Ungeziefer stört und macht krank, Tauben verkacken die Welt, Tiere sind zum Essen da, aber nicht alle. Tiere sind nützlicher Unsinn. Ich mochte den Kanarienvogel meiner Oma, Benjamin, der wusste so schön zu pfeifen und ich duellierte mich gerne mit ihm. Ich glaubte bald auch, es ein wenig…

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