Facebook ausräumen / Die chlorreichen Sieben

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Facebook ist zu räumen nach allen Formen, die sich da ergeben. Aber auch alte Präsenzen sind aufzugeben. In den letzten Jahren habe unter anderem podcastle.info schlecht gepflegt – sollte man eine Übersicht zu den Podcasts aus dem Bereich der „ernsten“ Musik werden, also jenseits der ganzen Geschütze der Kulturindustrie. podcastle.info Das Problem: Ich höre so gut wie keine Podcasts. Dafür fehlt mir schlicht die Zeit, wenn man sowieso im Hintergrund laufend Radio hören möchte.…

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Größenwahn? Label kann Musikunterricht nicht kompensieren

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Ach was? Den einen oder die andere wird es vielleicht überraschen, aber manchmal erstaunt doch eine gewisse Einsichtsfähigkeit auf Seiten der Musikindustrie. DG-Chef Clemens Trautmann wird in einer dpa-Meldung so zitiert: Die klassische Musikindustrie sieht sich als Baustein in der Annäherung junger Menschen an Kulturwelten. „Auch als marktführendes Label können wir natürlich nicht Abertausende von ausgefallenen Musikstunden in den Schulen kompensieren“, sagte Clemens Trautmann, Labelchef der Deutschen Grammophon, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. So…

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Nicht vom Paradiese her

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Man mag gar nicht mehr mal irgendwo sitzen, oder stehen, oder irgendwo hin. Man mag das alles nicht mehr. Aber man kann es auch nicht hinter sich lassen, man kann dem allem nicht aus dem Weg gehen und man darf es auch erst recht nicht. Der Wind weht stürmisch. Nicht vom Paradiese her.

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Anton Webern 1983 – Kiew/Kyjïv/Kiev

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Das haben mir meine Eltern offenbar 1984 von einer Bildungsreise nach (damals) Leningrad mitgebracht. Die Orchesterwerke von Anton Webern. Zweisprachig (aber im Prinzip sogar mindestens viersprachig: ukrainisch, russisch, italienisch und deutsch. Gedruckt in Kiew 1983. Sicherlich nicht lizenziert durch die Universal Edition. War für mich eine ganz feine Sache. Und der erste Moment in dem ich lernte, dass es einen Sprachunterschied zwischen ukrainisch und russisch gibt. Für mich ist die Partitur heute aber auch…

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Feinsinnige Repoduktion von Haken und Rissen [1997]

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Auch unveröffentlicht. Gisele Freund in Berlin. Feinsinnige Repoduktion von Haken und Rissen "Fotografie ist keine Kunst", sagt eine, die es eigentlich wissen müßte. Gisèle Freund, die aus Berlin stammende, seit 1933 in Paris lebende Fotografin, kam persönlich zur Eröffnung einer Ausstellung, die im Rahmen der diesjährigen Berliner Festwochen stattfindet und deren Thema exemplarisch durch Vita und Oeuvre verkörpert: "Von Frankreich und Deutschland". Im Zentrum stehen Fotografien aus den Jahren 1929, 1932-1935 und 1957-1962. Damit…

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Chamberlain, Akerman, Tillmanns, Fischli & Weiss [1996 – Kunstmuseum Wolfsburg]

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Eigentlich gedacht für den Gießener Anzeiger. Leider nie erschienen. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Aber so schlecht war das nun wirklich nicht. Fotos in Schwarz/Weiss hatte ich auch dabei. Passagiere in fremden und bekannten Welten Zunächst sieht es aus, als habe das Volkswagenwerk lauter bunte Polo Harlekin durch eine Schrottpresse gejagt. Doch welche Presse wäre zu einer Arbeit fähig, die bei näherem Betrachten so zart verbiegt, so wundervoll knüllt und filigran ineinanderwebt? Daß…

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György Ligeti – fast 100

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wie ich soeben erfahren habe, stellten ARD und ZDF in dieser Woche ihr komplettes Talkshow-Programm um. In allen Sendung von Hart aber fair bis Will, Illner, Maischberger, Lanz und Co. wird es um György Ligeti gehen, der am 28. Mai seinen 100. Geburtstag würde feiern können. „Ligeti? – Zu hart für unser Konzertleben?“, fragt das Maybrit Illner und Prechtig Karl Markus Friedrich Stofferl Palaver Lanz trifft sich mit ehemaligen Ligeti-Schüler:innen zur Sause mal nicht…

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