Seltsame Genossen
Peter K. schreibt etwa: "Gepoltere und sonstige Agressivitäten waren ja nicht vorhanden." Natürlich nicht, schon gar nicht von seiner Seite. Ein Gestammel nach dem Motto von Geschäftsordnungsanträgen folgt, die man…
Peter K. schreibt etwa: "Gepoltere und sonstige Agressivitäten waren ja nicht vorhanden." Natürlich nicht, schon gar nicht von seiner Seite. Ein Gestammel nach dem Motto von Geschäftsordnungsanträgen folgt, die man…
Das Ende ist der Anfang - Moritz Eggert stellt den neuen "Bad Blog of Musick" und seine zwei Mitstreiter vor. Ein Anfang ist gemacht - jetzt seid ihr dran! [Bad…
Eigentlich wollte Kerner war anderes sagen wie: “Das ist mir egal.” Aber er sagte meinungsfrei so wie manche sagen, sie seien denkbefreit. Für den Kerner ist es wesentlich, nach außen den großen Neutralisator zu spielen, unparteiisch zu sein.
Aber an sich ist meinungsfrei leider noch nicht meinungsbefreit. Denn sein Tun und seine Sendungsbewusstsein besteht im Grundprinzip nur daraus, Meinungen in die Arena zu führen. Diese müssen nicht mehr bearbeitet werden, denn ihnen kommt eine Art Subjektschutz zu. Getreu dem Motto:
Jeder Meinung ihr Plaisierchen.
Die einen satteln auf die neuen Pferde um. Facebooken und Twittern, lifestreamen und bookmarken. Die anderen schweigen schon leiser. Die Hauptlinien des Geschäfts sind ja nicht so unwichtig, über Internetsperren wird mittlerweile durch alle Zeilen hindurch gegegengesprochen. Und Urheberrecht ist Allgemeingut. Aber was soll man dazu sonst noch sagen.
Eigentlich kann man nur zurückrollen – und so ertappe ich mich, wie ich die örtliche Zeitung der evang. Kirchen hier lese, Todesfälle beschaue, Geburten und Hinweise darauf, wann welcher Kirchenchor probt.
Kunstwerk Detail: Eine heftige Geburt, was sich da bildetEs ist so ein irres Bild. Eine unglaubliche Wendung im Detail. Also, das hatte ich noch nie gesehen, so. Wenn überhaupt.
Ich habe dies Stück als Beifahrer auf der Fahrt durch das Sendegebiet von MDR Jump hören müssen. Und konnte nicht fassen, wie schlimm es wirklich um die deutsche Poplyrik bestellt sein muss:
Gib mir’n kleines bisschen Sicherheit
in einer Welt in der nichts sicher scheint.
Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas das bleibt.
Gib mir einfach nur’n bisschen Halt.
Und wieg mich einfach nur in Sicherheit.
Hol mich aus dieser schnellen Zeit.
Nimm mir ein bisschen Geschwindigkeit.
Gib mir was.. irgendwas, das bleibt.
ein kleines Experiment - denn so kann man doch erheblich Zeit sparen bei Interpretationsvergleichen.
Der bürgerliche Zustand also, bloß als rechtlicher Zustand betrachtet, ist auf folgende Prinzipien a priori gegründet:1. Die Freiheit jedes Gliedes der Sozietät, als Menschen. 2. Die Gleichheit desselben mit jedem…
Stimmt. Leider. Aber noch schlimmer sind die teilweise hanebüchenen Formulierungsprobleme. Vielleicht sollte ich mir eine neue Spielwiese suchen. Dafür geht der Serverumzug vergleichsweise gemütlich über die Bühne.
Wäre es nicht. Grundsätzlich sind alle Informationen, selbst noch die eigenen, nicht vertrauenswürdig. Nicht einmal die eigenen Körpersignale. Gleichwohl muss man die Informationen immer wieder und schnell verarbeiten, sonst droht im gegebenenfalls sogar Gefahr für Leib und Leben.
Nun sind die meisten Informationen erstens nicht fälschungsssicher und zweitens nicht narrensicher und drittens selten hilfreich, zumal, wenn sie auf einem abstrakten Weg erworben wurden. Einem Gegenüber kann ich auch Signale entnehmen, die er gar nicht verbalisiert. Manchmal hilft das schon weiter: Der Mund sagt ja, die Haltung des Gegenüber sagt: Nein.