Foodblogger
Ist ja jetzt auch groß in Mode. Wieder: Foodblogger. Hier ein paar Ideen - gibbs bestimmt auch neue Foddoästhetik für. Modeblogger? Nächstes mal. Posted via email from Huflaikhan - voll privat
Von allen Seiten ist die Kultur und die Vernunft durch Angriffe bedroht. Manchmal auch in der Sache zurecht.
Ist ja jetzt auch groß in Mode. Wieder: Foodblogger. Hier ein paar Ideen - gibbs bestimmt auch neue Foddoästhetik für. Modeblogger? Nächstes mal. Posted via email from Huflaikhan - voll privat
Ohne Grippschaftsanwartung - Pudelnde Verhaarung. Gruppenprotokolle der Cash-Text-Dummies Folgen in Nachtschichtarbeit im Butter-Overflow. Krasbest in der Luft versäubert duftenden Mode-Tod. Perektile - Helakritisch - Panzerprofile. Posted via email from Huflaikhan - voll privat
Die Verstopfung ist der Kehrseite der Mitzieheffekte im Sammeln von Hilfsbereitschaft einerseits und der mentalen Truppenbewegungen in einem zudem zusehends durch das Recht verödeten Felde. Wo bleibt die gegentödliche Lyrik - wo bleibt der Widerstand? "Was haben wir nur in all der Zeit getrieben?Wir sind dem Fortschritt vorausgeeilt und hinter uns zurückgeblieben." (Karl Kraus) Posted via email from Huflaikhan - voll privat
Verstolpert soll Schwarz-Gelb haben den Auftakt. Das Gegenteil ist richtig. Sie haben die erste SPD-Regierung seit 35 Jahren ins Amt gehoben. Das kann man natürlich verstolpern nennen. Aber Trittin noch besser. Man habe Wahlversprechen gebrochen. Zum Beispiel, dass man sagte, alles bleibt schlecht und schwere Zeiten stehen bevor, man werde den Gürtel enger schnallen. Und jetzt: Steuersenkung! Wie kann man seinen Wählern so etwas nur antun. Gleichzeitig dann aber sagen, mit den Senkungen wäre das nichts, da hätten nur die Arbeitgeber, Ärzte und Apotheker was von.
Kaum zu glauben, wie Theo Geissler seiner selbsternannten Karla Kolumna der Neuen Musik (törrröööö!!!) immer noch die Stange hält. Und das nach allen Lücker’schen Peinlichkeiten im Umfeld der Darmstädter Ferienkurse 2008 – und offenbar GEGEN fast alle Stimmen seiner nmz-Mitredakteure! (Wieso wehrt sich diesmal eigentlich niemand mehr aus der nmz-Redaktion gegen diesen ganzen Datenmüll?)
Eins sei aber gewiss: Wer heute Komponisten wegen ihrer Frisur diffamiert, hetzt morgen auch gegen Künstler, die zufällig eine eine krumme Nase haben.
"Ein Klavier stand in dem Raum, Gianino konnte nicht widerstehen, er schlug die geliebten Melodien an, und von Tassengeklirr dünn kontrapunktiert, quoll aus schwarzen Tasten Heiterkeit schwerflüssig in die ausgestorbene Welt." Ist einfach immer wieder gerne gelesen, zwischendurch, die Aufsätze aus den 20er Jahren, Kritiken zu Spengler, Kafka, Sinclair, Plessner und so vielen anderen. Besonders aber seine richtigen Feuilletons.
1. Grass zum Beispiel ist ein echter Verlierertyp. Er hätte sich jemand anderes vrogestellt als Heiner Müller, der den Nobelpreis beklommen habe. Aber man kenne ja nicht die Art und Weise wie das Kommitee diese Dinge ermittle. Das habe ich mich vor zehn Jahren gefragt, als dieser Typ, Grass den Preis bekommen hat. Noch heute frage ich: Wofür denn eigentlich. Wenn dann vielleicht Herta Müller, aber nicht dieser literarische Langweiler.
2. Obame auch einen Preis. Ein Zeichen. Entschudligen Sie bitte, aber das kann echt üble Folgen haben. Welche Handlungsfähigkeit bleibt dem denn dann noch. Es muss doch den Dalai Lama schon mal außen vor lassen, um dem diplomatischen Weg zu genügen. Nobelpreisbomben auf Afghanistan? Das ist nicht richtig.
In gewissem Sinne fühlt man sich an bestimmte Stellen aus der sozialphilosophischen Literatur erinnert, wenn man sich durch den Strudel der Publikationen im Internet hindurchwühlt. Insbesondere an die "Dialektik der Aufklärung" mag man da leicht denken können. "Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen. Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils." Und so ähnlich…
Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen. Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils.1[Band 3: Dialektik der Aufklärung: Begriff der Aufklärung. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 1105 (vgl. GS 3, S. 19) http://www.digitale-bibliothek.de/band97.htm ]