Kunsthandel

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Kunsthandel, der Handelt mit Gegenständen, denen Kunstcharakter durch Setzung zugesprochen wird. Handelt dem entsprechend theoretisch mit allem; auch mit Gegenständen, denen ausdrücklich kein Kunstcharakter zugesprochen wird, wenn damit die Zuweisung der Abweisung des Kunstzuspruchs bestimmt Bezug nimmt. Abzugrenzen von Händelsware.

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Toleranz

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die. Ich war vielleicht nicht immer gegen Toleranz, aber schon seit vielen Jahren. Denn Toleranz ist ein Zeichen für Respektlosigkeit. Man toleriert sich zu Tode. Dagegen war ich immer für Diskussion mit Argumenten. „Toleranz ist tot“ – der Begriff ist leer. Es kommt drauf an, was man zu sagen hat, nicht auf das, hinter welchen Werten man sich verschanzt, um dann tolerant in der eigenen Burg zu wüten. Einvernehmliche Soziophobie.    

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Identität

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4 = 4 aber 1 + 3 ist nicht gleich 2 + 2. Das sieht man auf den ersten Blick. Aber wie sieht es aus mit 2 + 2 = 2 + 2, welche zwei ist da die eine und sowieso ist dann 3 + 1 = 1 + 3? Vielleicht ist das ja alles eher unwichtig.

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Ekel – Das Werdende

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Der Ekel vor dieser Welt steigt sekündlich. Ein großes Weltversagen. Und offensichtlich nichts als Ohnmacht. „Gegen den Untergang des Abendlandes steht nicht die auferstandene Kultur sondern die Utopie, die im Bilde der untergehenden wortlos fragend beschlossen liegt.“ Ich bin mir nicht so sicher, wie das gemeint sein könnte. Das „wortlos fragend“ ist so eine Chiffre, die sich selbst bestätigt un die Sache um ihrer selbst Willen im Unklaren lassen möchte. SIe wird als Unbedingtes…

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„Freiheit ist die Lebensluft der Universität“ (Jaspers 1947)

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War mal so ... vielleicht. „Die Universität ist eine eigene Welt. [...] Der Student hat grundsätzlich Studierfreiheit. Er ist nicht mehr Schüler, sondern reif und Bürger der Hochschule. Damit Männer der Wissenschaft entstehen, selbständige Persönlichkeiten, müssen Jünglinge gewagt werden. sie haben die Freiheit, zu verkommen durch Trägheit und Zerstreuung und dann aus den akademischen Berufen auzuscheiden. Würde man Dozenten und Studenten an die Leine einer Schuldisziplin legen, so wäre das Leben der Ideen, das…

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Die Konsumgesellschaft und die Ermüdung (1970)

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Die Helden des Konsums sind müde. (…) Denn die Fatigue ist ein unterschwelliger Protest, der sich gegen die eigene Person wendet und sich in ihrem eigenen Körper „verkörpert“, weil dieser unter bestimmten Bedingungen das Einzige ist, woran sich das enteignete Individuum noch halten kann. (…) „Das ist absolut klassisch“, kommentiert ein Psychosomatiker. „Sie flüchten sich in ihr Kopfweh. Das könnte ebenso gut auch etwas anderes sein: zum Beispiel ein Reizdarm, Schlafstörungen, ein Juckreiz oder…

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