Chaos auf der Website des Deutschen Musikrates

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Neues Logo, aber Relaunch der Website des Deutschen Musikrates ist komplett misslungen. Peu a peu findet die Umstellung statt, statt auf einen Schlag. So prangt auf zahllosen Seiten der Unterprojekte das alte Logo in alter Würde. Besonders blöde bei der Netzplattform des Musikinformationszentrum [miz]. Aber auch anderes scheint brach zu liegen. So werden Informationen über die Edition Musik in Deutschland 1950-2000 durch Browserabfragen abgewehrt.
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Musik-Bilanzen, Musik-Logos, Briefmarken und anderes

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In der aktuellen Ausgabe der neuen musikzeitung gibt es zahlreiche hochinteressante Artikel. Josefine Köhn widmet sich sich unter dem Tiel “Nicht nur konsumieren, sondern produzieren - Von der kollaborativen Idee des Komponierens im Internet” und fährt dabei zahlreiche Beispiele des internetgestützten Musikmachens auf. Janko Röttgers fordert im “Dossier: Der differenzierte Urheber” eine Musik für alle. Ich selbst nehme den Geschäftsbericht der Gema für das Jahr 2002 auseinander und widme mich im Nachschlag dem Verhältnis von Menschen- und Urheberrechten. Ausgearbeitet sind ferner die…

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Sympanian – oder die Idee der reinen Musik als Idee (Fragment)

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Vor zwei Jahren habe ich einen Text zum Thema „Wenn die Engelein singen, oder: Gibt es im Himmel Musik“ als Rundfunk-Feature geschrieben. Jetzt habe ich mich an ein Material erinnert, welches ich damals nicht genutzt habe. In Franz Werfels Roman „Stern der Ungeborenen” gibt es eine Passage über die Musik in jener sehr merkwürdigen Welt, aber eben auch Ausführungen über Sinnlichkeit und Geist. Sprecher 1: Franz Werfel beschreibt in seinem 1945 fertiggestellten Roman „Stern der Ungeborenen“ eine Welt, die er zeitlich um…

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Ankündigung: taktlos 69 – Genie? Scharlatan?

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3. September 2003 / Bayern 2 Radio, 21:30 bis 22:30 Uhr Live aus München Moderation: Theo Geißler Cross rechts, cross links, Cross-Over: Auf den Spuren guter Musik Im GEMA-Aufsichtsrat gab es gerade einen Erdrutsch. Avantgarde-Komponisten wurden abgewählt, Schöpfer von Gebrauchs-Musik kamen an die Macht. Der Deutsche Musikrat kürzt seine Mittel für Zeitgenössisches und investiert in Rock und Pop. Revolution? Gegenaufklärung? Moderator Theo Geißler geht diesen Fragen zusammen mit kompetenten Gästen nach – immer den Gegenstand im Ohr: Die Musik.

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Kurze Sendepause

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Wegen eines Regalaufbaus in den daraus resultiuerenden Aufräumarbeiten macht “Kritische Masse” für zwei, drei Tage Sendepause. ...

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kritische musik: Adorno 2003 – außer Betrieb

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Unter dem Titel Adorno 2003 – außer Betrieb habe ich mich vor einiger Zeit mit dem Jubiläum Adornos (100. Geburtstag) befasst. Eigentlich geht es dieses Mal darum, zu zeigen, wie Adorno und auch Eisler eine gemeinsame Vergangenheit hatten - vor allem nach ihrer Rückkehr aus dem amerikanischen Exil: Beide sind scheitern gleichermaßen an den Folgen des “Kalten Krieges”. Eisler: “Heute ist 1961. Ich gebe zu, ich bin besiegt worden.” Adorno: „Strawinsky hat die musikalische Pflicht der Freiheit verleugnet, vielleicht unter der Übermacht…

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Das lag auf meiner Festplatte: Worte der Wahrheit

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Liebe Zuschauer, seien wir gemeinsam froh, dass wir dieses Theater noch haben. Willkommen in Ihrem, in unserem Theater. Ihr Christoph Schroth Intendant So stand das mal auf der Startseite des Staatstheaters Cottbus. Christoph Schroth ist leider weg - aber der neue Spruch ist auch nicht übel: WIR MACHEN STAAT - Ihr Staatstheater in Cottbus!

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Serverplatzumzug

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Im Wege meiner Kündigung des alten Providers [Strato - ja, ich weiß ...] könnte es in den nächsten Tagen zu einigen Problemen mit meinen Domänen kommen. Das sollte sich aber in drei Tagen beruhigen. Die KK-Anträge sind umgehend akzeptiert worden. [MH]

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Deutscher Musikrat – Schmankerl

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Nach der schwierigen Lage des Deutschen Musikrates wegen der Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens, die neue musikzeitung berichtete ausführlich, zeigen sich die Neuerungen in ersten Ansätzen. Der Deutsche Musikrat will mehr Flagge zeigen und die Medienpräsenz steigern.

So gibt der DMR [Deutsche Musikrat] seit kurzem eine neue Zeitschrift heraus, die sich DMR intern nennt. Einen Blick in diese Publikation erhält man durch den Download im PDF-Format. Redaktionsleiter und Vizepräsident des DMR, Jens Michow, sieht in seinem Artikel die Medien-Offensive auf vier Standbeinen (Michow, Seite 3):

* DMR INTERN – der News-Report mit Verbands und Medieninformationen;

erscheint 6mal jährlich.

* DMR MEDIENDIENST – regelmäßige Pressemitteilungen.

* DMR MUSIKFORUM – das Magazin mit Informationen über alle Musikbereiche;

erscheint ab Herbst 4mal jährlich.

* DMR E-MUSIKFORUM – die akualisierte e-Mail-Ergänzung zum Magazin;

monatlich.

Dabei wird dem neuen DMR MUSIKFORUM viel zugetraut:

Das Musikforum wird nicht nur eine umfangreichere Version von DMR INTERN sein. Vielmehr erhebt die Zeitschrift den Anspruch, das erste deutsche Magazin zu sein, das über das gesamte deutsche Musikleben berichtet – also vor allem auch über Musik außerhalb des unmittelbaren Einflussbereichs des DMR. [Jens Michow, Seite 3]

Wenn das man nicht ein hegemonialer Anspruch ist.

MusikratslogoAber der neue Musikrat kann auch mit einem Schmankerl aufwarten, wie es DMR-Präsident Martin-Maria Krüger nennt: Ein neues Logo musste her, welches einhellig vom Präsidium des DMR begrüßt worden sei (Krüger, Seite 2).

Gewiss, das alte Logo war ganz in der Ästhetik der 90er Jahre (vgl. WDR, Tagesthemen) nach Spieckermannschem Muster: Eine gewisse Eleganz der Aussagelosigkeit. Das neue, mit Bindebogen und angedeuteten Notenlinien, ist leicht entschlüsselbar. Doch auch der Bindebogen ist gerade eine recht modische Erscheinung. Wobei die starken Assoziationen, das Binden aus dem Nichts über die wie ein Zwischenspiel wirkenden Notenlinien zum DEUTSCHEN MUSIKRAT (in Versalien) auch etwas über Macht und Ohnmacht, über das Begreifen des Musiklebens aussagen. Der Bindebogen lässt aber auch zugleich ein “Dach” assozieren, unter dem allerdings der Musikrat zu stehen kommt, obgleich er doch Dachverband ist. Das wiederum mag eine Demokratisierung veranschaulichen: dass man, obgleich Dachverband mit den vertretenden Verbänden unter einem Dach sitzt. Eine dritte Assoziation des Bindebogen ließe sich mit dem Begriff des Schildes bilden. Ein Schild, welcher die Notenlinien schützt, den Musikrat aber nur zu weniger als der Hälfte. Der MUSIKRAT selbst steht ja wiederum frei. Das kann dann wieder Permeabilität symbolisieren, den Austausch zu den Verbänden über dem Musikrat und der Politik.

Hypovereinsbank-LogoWie sozusagen negativ zitiert der Bindebogen des Musikrates denjenigen der Hypovereinsbank. „Leben Sie. Wir kümmern uns um die Details.“ Ist dann leicht als „Musizieren Sie, wir kümmern uns um die Details” zurückübersetzbar.

Produziert wird „DMR intern” übrigens von BWM, Bohlwerbung.Multimedia, die unter anderem auch für den IDKV – Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (Präsident u. Geschäftsführer: Jens Michow, Lenhartzstr. 15, 20249 Hamburg), für Michow Rechtsanwälte (Vertretungsberechtigt: RA Jens Michow, Lenhartzstraße 15, 20249 Hamburg) und für Michow Concerts + Management GmbH (vertretungsberechtigt: Elisabeth Michow, Lenhartzstr. 15, D-20249 Hamburg) tätig sind. Gerüchte, dass der DMR in die Lenhartzstr. 15 nach Hamburg umziehen werde, entbehren jedoch jeglicher Grundlage.
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Multimedia-Service der Gema

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Unter dem Motto „Let the music play“ bietet die GEMA einen neuen Internetservice für Kreative in Werbe- und Onlineagenturen an. Auf der Internetseite www.gema.de/multimedia finden die Kommunikationsprofis alle Informationen zur notwendigen Klärung der Rechte und zur Lizenzierung von Musik bei Produktionen im Online- und Offlinebereich. [Aus einer Pressemitteilung der Gema].

Ich habe mir jetzt die Seiten mal angeschaut. Das ist, rein technisch gesehen, ein Schritt in die richtige Richtung. Das einigermaßen komplizierte Verfahren zur Findung des richtigen Tarifs wird im Abfragemodus Punkt für Punkt erklärt. Am Ende steht dann ein PDF-Dokument, welches händisch auszufüllen ist. Freilich sind die Tarife selbst in ihrer preislichen Gestaltung ganz schön deftig und dürften für Fans oder kleinere Liebhaber, die Werke ihres geschätzten Komponisten “bekannt” machen wollen, unerschwinglich sein. 25 Euro pro Monat für ein Werk mit maximal fünf Minuten Spieldauer. :::

Berechnungsbeispiel für den Tarif VR-W 1:

Für eine gewerbliche Website, auf die maximal 25.000 mal im Monat zugegriffen wird, beträgt die Vergütung je Werk

¤ 25,00 pro Monat mit einer Spieldauer von bis zu 5 Minuten (zzgl. 7 % MwSt.).

Wobei, wenn mans richtig bedenkt, die Tarife für eine nicht-gewerbliche Nutzung konnte ich leider nicht finden, jedenfalls nicht unter dieser Adresse. Da muss man dann wohl zum Beispiel Tarif VR-OD 2 (Vergütungssätze VR-OD 2 für die Nutzung von Werken des GEMA-Repertoires Music-on-Demand mit Download beim Endnutzer zum privaten Gebrauch (ausgenommen Ruftonmelodien) oder VR-OD 3 (Vergütungssätze VR-OD 3 für die Nutzung von Werken des GEMA-Repertoires Music-on-Demand ohne Download beim Endnutzer zum privaten Gebrauch) wählen.

>>> Alles nicht so einfach … <<< (mehr …)

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