Kevin

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Kritzelei in Potsdam. Man fragt sich, warum? Dabei lassen die Zeichen Individualität vermissen. Wer ist Kevin? Wer ist Olli? Und reicht es, zu wissen, dass man es selbst war, der Kevin oder Olli war?

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Revolution

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Der Unterschied zwischen künstlerischer und politischer Revolution: erstere kommt aus der Freiheit, letztere aus dem Gehorsam. Deswegen ist eine Kulturrevolution praktisch unmöglich, sie widerspricht sich selbst.

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Tunnelblick der Gefühle

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Nun gibt es da eine sehr merkwürdige Erscheinung. So wie ich beim Fernsehen, wenn jemand in schwindelerrregender Höhe steht, ganz tief in meinem Körper eine Art Zuckung spüre, die mich beklemmt, so kommen bei bestimmten Musikstücken eigenartige Gefühle auf. So gestern abend. Zur Dienstarbeit habe ich meine Musikbbliothek durchforstet. Bruckner sollte nicht, Brahms-Sinfonien mussten nicht. Aber da war doch das Violinkonzert in D-Dur op. 77. Gleich mit den ersten Tönen sprach da eine Musikstimme…

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Vorbeifahrt / Bayern / Hof / Selb

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Hof. Vorbei an einem Hinweis zu einer Tattoo-Convention, bald ein Quality-Hotel rechterhand, dessen „Quality“ eher zu ahnen als zu sehen ist. Eigentlich eher gar nicht, zu schnell geht es daran vorbei. Es wirkt von außen wie ein Meisterwerk aus Grau in Grau – zumal an einem solchen grauen Tag. Dazwischen seriell funktionale Fensterrahmen in dunkel, die den Ernst der Lage nur hervorheben statt ihn zu brechen. Quality bestimmt noch nicht den Grad der Qualität.…

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Sport für Musikinstrumente – Scheitern als Leben

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Matthias Kaul und Neele Hülcker haben Spaß mit Musikinstrumenten. Drei Studien. Man beachte vor allem den Ort der Inszenierung. Nur auf den ersten Blick mögen die zum Beispiel bereitgestellten Leitern im Hintergrund wie zufällig angeordnet wirken. Das ist aber nicht richtig. Bis in die kleinsten und unscheinbarsten Details hinein wirkt hier ein verdammt ausgeklügelter Plan. Scheitern wird hier beklemmend als gescheitertes Scheitern interpretiert: Ein endloser Kampf gegen das Untergehen, gegen Willkür und gegen kulturelle…

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Servicewüste II: Eine Pflegekasse

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Weil ja doch Pepa und ich eigentlich jetzt auf Erholungsurlaub sein sollten, kam der Gedanke auf, dass für Schwiegermutters Pflege in der Zeit ein Antrag auf Verhinderungspflege gestellt werden konnte. Da hat man offenbar Anrecht drauf. Pepa hat den Antrag also zur Pflegekasse gefaxt. Ein paar Tage später telefonisch nach Warteschleifenmusik nachgegriffen, stellte sich heraus, dass da kein Fax vorliege. Es könne aber sein, dass es nur noch nicht im System sei. Wir wissen…

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Drei aus vier

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Gezogen wurden drei schlechte Tage aus vier möglichen. Nichts gewonnen außer Erfahrung wie man früher sagte. 

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Hundeleben – Freinde und Casanovi – Nacktschnecken

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Was sagte doch gerade gestern meine Hundetöle zu mir, nachdem sie einen mir in meinen Jackentaschen herumschnüffelnden frischfrisierten stinkenden Königspudel in die Schranken wies: „Der wird nie mein Freind werden.“ Dieses schwarze Wesen, weitab von seinen nichtsnutzigen Besitzern, tänzelte wie einst eitel, unsonnig John Travolta durch das Waldesgeäst, nur fehlte ihm die nötige Pumpgun. Trippeltrappel, ah, ein nach altem Hattrick riechender, fast haarloser Mittelalter, menschlicher Futterbeutel (nämlich ich) war gerade unterwegs. Das gefiel dem…

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Mit dem Herzen denken

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Die Bösartigkeit der menschlichen Natur ist also nicht sowohl Bosheit, wenn man dieses Wort in strenger Bedeutung nimmt, nämlich als eine Gesinnung (subjektives Prinzip der Maximen), das Böse als Böses zur Triebfeder in seine Maxime aufzunehmen (denn die ist teuflisch); sondern vielmehr Verkehrtheit des Herzens, welches nun, der Folge wegen, auch ein böses Herz heißt, zu nennen. Mit dem Herzen denken geht so, oder so.

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Erstaunliche Eigenschaften bei Menschen: Beharren

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Es gibt eine Fähigkeit, die zur Zeit, wie es scheint, immer stärker ausgeprägt wird: Das Beharren auf einer einmal gefassten „Meinung“ – solange sie cool genug scheint. Kann man in den entsprechenden Netzforen anlässlich des Rechtsstreits zwischen YouTube und GEMA vor dem Landgericht München nachlesen. Beharren auf einer Meinung, weil man die so gewohnt ist. Der Mensch als Gewohnheitstier neigt dabei zugleich zur Niederlegung sämtlicher eigener Recherche-Aktivitäten. Populismus gibt es nämlich in Wirklichkeit gar…

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