{"id":222,"date":"2003-08-15T16:55:14","date_gmt":"2003-08-15T15:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/wordpress\/blog\/projektgruppe-neue-musik-bremen\/"},"modified":"2023-12-18T08:50:12","modified_gmt":"2023-12-18T07:50:12","slug":"projektgruppe-neue-musik-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2003\/08\/projektgruppe-neue-musik-bremen\/","title":{"rendered":"projektgruppe neue musik bremen"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt nur wenige Veranstaltungen im Bereich der Neuen Musik, die sich dem Urauff\u00fchrungszwang widersetzen k\u00f6nnen und wollen. Die Urauff\u00fchrung von gestern ist heute schon h\u00e4ufig im Niemandsland der Geschichte verschwunden. Allenfalls sogenannte Retrospektiven zerren Vergangenes wieder ans Licht. Die Arbeit der &#8222;projektgruppe neue musik bremen e.v.&#8221; ist von einem ganz anderem Geist beseelt.<br \/>\n<!--break--><br \/>\nSeit 1989 gibt es diesen &#8222;Verein&#8220;, der sich zum Ziel gemacht hat: &#8222;Zusammen mit dem Publikum sollen Theorien und Eindr\u00fccke an konkreten zeitgen\u00f6ssischen Kompositionen entwickelt und diskutiert werden. Die Verschr\u00e4nkung von Theorie und Praxis verstehen wir als den unverzichtbaren Anspruch der Arbeit.&#8221; Zu diesem Zweck versammeln sich seit 1991 Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zur Diskussion auf der Jahrestagung dieser Projektgruppe: Komponisten und Musiker, Journalisten und Musikliebhaber, Wissenschaftler zum Beispiel aus Musik, Soziologie, Kunstgeschichte, Philosophie, Theologie, P\u00e4dagogik. Sie streiten \u00fcber Fragen zeitgen\u00f6ssischer Musikproduktion. Man startete &#8217;91 mit &#8222;JETZT das Streichquartett&#8220;, es folgten &#8222;Das Eigene und das Fremde&#8221; (&#8216;92), &#8222;Am eigenen Leib &#8211; F\u00fcr eine andere Wahrnehmung&#8220; (&#8217;93), &#8222;Zeit ohne Kronos&#8221; (&#8217;94), &#8222;Pr\u00e4senz des Schweigens&#8220; (&#8217;95), &#8222;&#8230; das Ungedachte zu umrei\u00dfen Todesmetaphern in zeitgen\u00f6ssischer Musik&#8221; (&#8217;96), &#8222;Total recall &#8211; Erinnern\/Vergessen &#8211; Speichern\/L\u00f6schen&#8220; (&#8217;97), &#8222;Das Rohe und das Gekochte. Zur Dialektik von Mythos und Moderne in zeitgen\u00f6ssischer Musik&#8221; (&#8217;98) und in diesem Jahr &#8222;Transit. Orte\/NichtOrte. Raumerfahrungen in zeitgen\u00f6ssischer Musik&#8220;.<\/p>\n<p>Man kann sich eigentlich keine w\u00fcrdigere Form der gegenw\u00e4rtigen \u00e4sthetischen Auseinandersetzung vorstellen. Das erinnert teilweise an schon totgeglaubte Formen der b\u00fcrgerlichen \u00d6ffentlichkeit wie zum Beispiel den Lekt\u00fcre-Zirkel. Unausgesprochen gilt das Motto der &#8222;Ungezwungenheit&#8221;. Jeder hat das Recht zu fragen und zu sprechen, seine Vorstellungen und Eindr\u00fccke zum Ausdruck zu bringen und sich der Diskussion zu stellen. Die Veranstalter versuchen dabei, alle Beteiligten m\u00f6glichst lange und ausdauernd bei der Stange zu halten. Man geht nach den Vortr\u00e4gen oder Diskussionen nicht auseinander, sondern bleibt in der Regel zusammen: Beim Kaffee oder Abendbrot, beim Fr\u00fchst\u00fcck oder der Kneipe &#8211; man bleibt gerne am Ball und vertieft die Erfahrungen aus den Veranstaltungen und Konzerte in kleineren Gruppen. Aber niemand wird dazu gezwungen. Es ist ein Symposium im besten platonischen Stile.<\/p>\n<p>Die Finanzierung dieser Tagung ist ein Akt der Selbstkasteiung und des modernen Wirtschaftstyps. Zwar teilt der Bremer Senat der Projektgruppe einen Beitrag zu, aber zu diesem Betrag von etwa 110.000 DM (zusammengesetzt aus Kultur: 70.000 DM und Wirtschaft: 40.000; wobei &#8222;Wirtschaft&#8220; sich ausklinken wird) schafft man es zirca weitere 50.000 DM aus Sponsoren herauszuholen. Doch das sind alles Gelder, auf die sich die Projektgruppe nicht verlassen kann. Dabei geht kein Pfennig f\u00fcr Personalkosten der Projektgruppe verloren. Mit anderen Worten: Man arbeitet, sch\u00f6ngeredet, ehrenamtlich; besser gesagt: man verschenkt sich; ehrlich gesagt: man beutet sich selbst aus. So ber\u00fchren die finanziellen Belange leider auch die thematische Arbeit. Einerseits ist man darum bem\u00fcht aktuelle \u00e4sthetische Fragen anzugehen, andererseits verlangen viele potentielle Geldgeber eine jahrelange Vorplanung. Letzteres w\u00fcrde sicherlich der Sprengkraft und Aktualit\u00e4t der Veranstaltung nicht zugute kommen. Anders herum ist man permanent geplagt von Unabdingbarkeit der Geldbeschaffung, die dann die theoretische Vorbereitungszeit auffrisst.<\/p>\n<p>Ein anderes Problem kommt hinzu. Die Teilnehmerzahlen sind \u00fcber die letzten Jahre offensichtlich r\u00fcckg\u00e4ngig (wobei die Konzerte regelm\u00e4\u00dfig au\u00dferordentlich gut besucht werden). Erkl\u00e4ren kann dies niemand, weil man diejenigen, die nicht kommen ja auch schlecht befragen kann. Deshalb steht jedes Jahr die Durchf\u00fchrung der n\u00e4chsten Tagung infrage. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es besser, wenn es zu festen Finanzierungszusagen aus weniger wackeligen T\u00f6pfchen kommen w\u00fcrde. M\u00f6glicherweise kann das geplante neue Stiftungsrecht eine bessere L\u00f6sung erbringen. Doch bis dahin ist es ein weiter Hungermarsch, vielleicht ein zu langer.<\/p>\n<p>Auf ein altes Problem wies \u00fcbrigens schon Martin Thrun 1994 in der Zeitschrift &#8222;Musikforum&#8221; hin: &#8222;Allemal setzen Mottos und Projekttitel den Fest- und Konzertprogrammen unweigerlich Rahmenbedingungen und zwingen die Werke in eine vorgefertigte Konzeption hinein, in der sie unter der Last der verk\u00fcndeten Parolen ihr Autonomie zum Vorschein bringen m\u00fcssen. Meist sollen sie hier f\u00fcr etwas einstehen, was bereits im Motto selbst gesagt ist und sie nun auf ihre Weise ausf\u00fcllen sollen.&#8220; Dieses Problem zeigte sich auch bei der diesj\u00e4hrigen Tagung, wo die Raum-Metapher schlie\u00dflich soweit aufgeweicht wurde, dass sie alles und damit nichts mehr umfasste. Ja, vieles wurde zur Metapher stilisiert und damit ins virtuelle Nichts der &#8222;nachpostmodernen&#8221; \u00c4sthetik verwiesen. Unrecht hat Thrun mit dem Vorwurf der Beliebigkeit der Themen. Denn: Eigentlich sind es nicht die Themen, die die Faszination dieser Tagung ausmachen, sondern die Struktur der Tagung selbst. Darum soll nichts weiter \u00fcber die diesj\u00e4hrige Veranstaltung berichtet werden. Denn das hie\u00dfe schlie\u00dflich, einen Prozess festzusetzen. Damit w\u00fcrde man vollkommen die Intention dieser Veranstaltung aushebeln. Man hat nur etwas davon, wenn man teilnimmt. Nicht, wenn man im &#8222;Focus&#8220;-Stil &#8222;ein Ergebnis&#8221; modern-hirngerecht zusammenp\u00fcriert.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEs gibt nur wenige Veranstaltungen im Bereich der Neuen Musik, die sich dem Urauff\u00fchrungszwang widersetzen k\u00f6nnen und wollen. Die Urauff\u00fchrung von gestern ist heute schon h\u00e4ufig im Niemandsland der Geschichte verschwunden. Allenfalls sogenannte Retrospektiven zerren Vergangenes wieder ans Licht. Die Arbeit der &#8222;projektgruppe neue musik bremen e.v.&#8221; ist von einem ganz anderem Geist beseelt.<br \/>\n<!--break--><br \/>\nSeit 1989 gibt es diesen &#8222;Verein&#8220;, der sich zum Ziel gemacht hat: &#8222;Zusammen mit dem Publikum sollen Theorien und Eindr\u00fccke an konkreten zeitgen\u00f6ssischen Kompositionen entwickelt und diskutiert werden. Die Verschr\u00e4nkung von Theorie und Praxis verstehen wir als den unverzichtbaren Anspruch der Arbeit.&#8221; Zu diesem Zweck versammeln sich seit 1991 Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zur Diskussion auf der Jahrestagung dieser Projektgruppe: Komponisten und Musiker, Journalisten und Musikliebhaber, Wissenschaftler zum Beispiel aus Musik, Soziologie, Kunstgeschichte, Philosophie, Theologie, P\u00e4dagogik. Sie streiten \u00fcber Fragen zeitgen\u00f6ssischer Musikproduktion. Man startete &#8217;91 mit &#8222;JETZT das Streichquartett&#8220;, es folgten &#8222;Das Eigene und das Fremde&#8221; (&#8216;92), &#8222;Am eigenen Leib &#8211; F\u00fcr eine andere Wahrnehmung&#8220; (&#8217;93), &#8222;Zeit ohne Kronos&#8221; (&#8217;94), &#8222;Pr\u00e4senz des Schweigens&#8220; (&#8217;95), &#8222;&#8230; das Ungedachte zu umrei\u00dfen Todesmetaphern in zeitgen\u00f6ssischer Musik&#8221; (&#8217;96), &#8222;Total recall &#8211; Erinnern\/Vergessen &#8211; Speichern\/L\u00f6schen&#8220; (&#8217;97), &#8222;Das Rohe und das Gekochte. Zur Dialektik von Mythos und Moderne in zeitgen\u00f6ssischer Musik&#8221; (&#8217;98) und in diesem Jahr &#8222;Transit. Orte\/NichtOrte. Raumerfahrungen in zeitgen\u00f6ssischer Musik&#8220;.<\/p>\n<p>Man kann sich eigentlich keine w\u00fcrdigere Form der gegenw\u00e4rtigen \u00e4sthetischen Auseinandersetzung vorstellen. Das erinnert teilweise an schon totgeglaubte Formen der b\u00fcrgerlichen \u00d6ffentlichkeit wie zum Beispiel den Lekt\u00fcre-Zirkel. Unausgesprochen gilt das Motto der &#8222;Ungezwungenheit&#8221;. Jeder hat das Recht zu fragen und zu sprechen, seine Vorstellungen und Eindr\u00fccke zum Ausdruck zu bringen und sich der Diskussion zu stellen. Die Veranstalter versuchen dabei, alle Beteiligten m\u00f6glichst lange und ausdauernd bei der Stange zu halten. Man geht nach den Vortr\u00e4gen oder Diskussionen nicht auseinander, sondern bleibt in der Regel zusammen: Beim Kaffee oder Abendbrot, beim Fr\u00fchst\u00fcck oder der Kneipe &#8211; man bleibt gerne am Ball und vertieft die Erfahrungen aus den Veranstaltungen und Konzerte in kleineren Gruppen. Aber niemand wird dazu gezwungen. Es ist ein Symposium im besten platonischen Stile.<\/p>\n<p>Die Finanzierung dieser Tagung ist ein Akt der Selbstkasteiung und des modernen Wirtschaftstyps. Zwar teilt der Bremer Senat der Projektgruppe einen Beitrag zu, aber zu diesem Betrag von etwa 110.000 DM (zusammengesetzt aus Kultur: 70.000 DM und Wirtschaft: 40.000; wobei &#8222;Wirtschaft&#8220; sich ausklinken wird) schafft man es zirca weitere 50.000 DM aus Sponsoren herauszuholen. Doch das sind alles Gelder, auf die sich die Projektgruppe nicht verlassen kann. Dabei geht kein Pfennig f\u00fcr Personalkosten der Projektgruppe verloren. Mit anderen Worten: Man arbeitet, sch\u00f6ngeredet, ehrenamtlich; besser gesagt: man verschenkt sich; ehrlich gesagt: man beutet sich selbst aus. So ber\u00fchren die finanziellen Belange leider auch die thematische Arbeit. Einerseits ist man darum bem\u00fcht aktuelle \u00e4sthetische Fragen anzugehen, andererseits verlangen viele potentielle Geldgeber eine jahrelange Vorplanung. Letzteres w\u00fcrde sicherlich der Sprengkraft und Aktualit\u00e4t der Veranstaltung nicht zugute kommen. Anders herum ist man permanent geplagt von Unabdingbarkeit der Geldbeschaffung, die dann die theoretische Vorbereitungszeit auffrisst.<\/p>\n<p>Ein anderes Problem kommt hinzu. Die Teilnehmerzahlen sind \u00fcber die letzten Jahre offensichtlich r\u00fcckg\u00e4ngig (wobei die Konzerte regelm\u00e4\u00dfig au\u00dferordentlich gut besucht werden). Erkl\u00e4ren kann dies niemand, weil man diejenigen, die nicht kommen ja auch schlecht befragen kann. Deshalb steht jedes Jahr die Durchf\u00fchrung der n\u00e4chsten Tagung infrage. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es besser, wenn es zu festen Finanzierungszusagen aus weniger wackeligen T\u00f6pfchen kommen w\u00fcrde. M\u00f6glicherweise kann das geplante neue Stiftungsrecht eine bessere L\u00f6sung erbringen. Doch bis dahin ist es ein weiter Hungermarsch, vielleicht ein zu langer.<\/p>\n<p>Auf ein altes Problem wies \u00fcbrigens schon Martin Thrun 1994 in der Zeitschrift &#8222;Musikforum&#8221; hin: &#8222;Allemal setzen Mottos und Projekttitel den Fest- und Konzertprogrammen unweigerlich Rahmenbedingungen und zwingen die Werke in eine vorgefertigte Konzeption hinein, in der sie unter der Last der verk\u00fcndeten Parolen ihr Autonomie zum Vorschein bringen m\u00fcssen. Meist sollen sie hier f\u00fcr etwas einstehen, was bereits im Motto selbst gesagt ist und sie nun auf ihre Weise ausf\u00fcllen sollen.&#8220; Dieses Problem zeigte sich auch bei der diesj\u00e4hrigen Tagung, wo die Raum-Metapher schlie\u00dflich soweit aufgeweicht wurde, dass sie alles und damit nichts mehr umfasste. Ja, vieles wurde zur Metapher stilisiert und damit ins virtuelle Nichts der &#8222;nachpostmodernen&#8221; \u00c4sthetik verwiesen. Unrecht hat Thrun mit dem Vorwurf der Beliebigkeit der Themen. Denn: Eigentlich sind es nicht die Themen, die die Faszination dieser Tagung ausmachen, sondern die Struktur der Tagung selbst. Darum soll nichts weiter \u00fcber die diesj\u00e4hrige Veranstaltung berichtet werden. Denn das hie\u00dfe schlie\u00dflich, einen Prozess festzusetzen. Damit w\u00fcrde man vollkommen die Intention dieser Veranstaltung aushebeln. Man hat nur etwas davon, wenn man teilnimmt. Nicht, wenn man im &#8222;Focus&#8220;-Stil &#8222;ein Ergebnis&#8221; modern-hirngerecht zusammenp\u00fcriert.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=projektgruppe%20neue%20musik%20bremen https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2003%2F08%2Fprojektgruppe-neue-musik-bremen%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#6364FF\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#6364FF\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#6364FF\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2003%2F08%2Fprojektgruppe-neue-musik-bremen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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