{"id":270,"date":"2003-11-04T19:30:43","date_gmt":"2003-11-04T18:30:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/wordpress\/blog\/regensburg-nach-muelheim-1112003\/"},"modified":"2023-12-18T08:50:11","modified_gmt":"2023-12-18T07:50:11","slug":"regensburg-nach-muelheim-1112003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2003\/11\/regensburg-nach-muelheim-1112003\/","title":{"rendered":"Regensburg nach M\u00fclheim 1.11.2003"},"content":{"rendered":"<p><b>Erste Reiseverbindung:<br \/>\nRegensburg-Frankfurt 1.11.2003 IC 1026 Passau-Mainz<\/b><\/p>\n<p>Abfahrt 10:33 p\u00fcnktlich &#8211; allerdings schien es nicht m\u00f6glich zuvor eine Platzreservierung \u00fcber das Reiseb\u00fcro zu bekommen. Der Zug war dennoch fast leer. Gut gegangen. Dann vor Aschaffenburg (Heigenbr\u00fccken) abrupte Bremsung. Durchsage kam nach nur wenigen Minuten: Gleisschaden, ein Teilst\u00fcck der Strecke sei nur eingleisig befahrbar. Wartezeit zun\u00e4chst 5 Minuten, dann Durchsage zwei: mindestens 15 Minuten. Da ich in Frankfurt aber gut 52 Minuten Aufenthalt habe, macht mir das noch nichts aus. Der Schaffner gab duch, man k\u00f6nne sich ein kostenloses Kaltgetr\u00e4nk aus dem Bistro holen. Das habe ich noch nie gemacht und werde es auch nicht einf\u00fchren, geldwerter Ersatz ist mir lieber.<br \/>\n<!--break--><br \/>\nNun haben wir bald aber doch die 40 Minuten Zeitverlust hineingefahren &#8211; besser gesagt: gestanden &#8211; und ich werde ungeduldig. In Aschaffenburg dann die Durchsage: 58 Minuten Versp\u00e4tung und ein zus\u00e4tzlicher Halt in Hanau. In der ganzen Zeit kam kein einziger Schaffner jemals am Platz vorbei. <a href=\"http:\/\/www.kritische-masse.de\/blog\/media\/1\/zugfahrt.mp3\" title=\"Versp\u00e4tungsdurchsage vor Frankfurt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versp\u00e4tungsdurchsage vor Frankfurt<\/a><\/p>\n<p>Durchsage neu nach Halt in Hanau: Bis Frankfurt Flughafen weiterfahren, wenn man in Richtung Duisburg unterwegs sei. Das bringt wieder etwas Hoffnung. <\/p>\n<p><b>Zweite Reiseverbindung:<br \/>\nFrankfurt\/M. Flughafen-Duisburg ICE 526 (Frankfurt-Dortmund &#8211; Superschnellzug)<\/b><\/p>\n<p>Pech gehabt, im Prinzip nur um 6 Minuten, dann h\u00e4tte ich den Anschlusszug ja noch bekommen. Angeblich sollte man aussteigen, um dann 15:09 weiterzukommen. Nix: Dieser Zug f\u00e4llt aus! Cancelled. Prima Sache mit der Bahn. Und auskunftsfreudig waren die Leute am Bahnhof auch wieder einmal.<\/p>\n<p>Jetzt also im Zug nach Duisburg. 15:45 (ICE 526), eine Stunde sp\u00e4ter. Wie zu erwarten wurde dieser Zug dann auch herrlich voll und es tut mir dann wirklich in der Seele weh, wenn Familien mit kleinen Kindern unterwegs sind. Aber immerhin, er f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Schaffner war da, aber Erstattung wurde verweigert, weil die nur in dem Zug ausgestellt wird, der sich versp\u00e4tet, darf man also schriftlich einreichen und somit wird man das nicht machen. Das nennt man also Kulanz? Eigentlich sollte man als Supersparpreisfahrer also froh sein, dass man nicht auch noch Aufschlag bezahlt.  Beim n\u00e4chsten Durchgang des Schaffners wollte ich dann wenigstens die verlorene Sitzplatzreservierung geltend machen. Des br\u00e4uchte ich nicht, weil ich das ja am Schalter erledigen k\u00f6nne. Ich bat den Schaffner dann doch freundlich, dass er mir wenigstens diese Fahrt hier dokumentiere &#8211; und das machte er dann auch, wenn auch meines Erachtens etwas widerwillig. Aber der kennt ja auch nicht meine Erfahrungen mit dem Zugfahren. Fr\u00fcher bin ich mehr gefahren, ich vermeide es so gut ich kann und ziehe Regionalz\u00fcge bei kurzen Strecken den schnellenn Z\u00fcgen vor.<\/p>\n<blockquote><p>(Das mag vielleicht ja wie ein notorisches N\u00f6rgeln meinerseits klingen. Aber es ist meines Erachtens einigerma\u00dfen ungerecht, wenn man acht Tage vor Antritt einer Reise eben diese bucht, mit allem Risiko &#8211; also eventuell 15 Euro R\u00fccktrittskosten &#8211; andererseits der Bahn selbst kaum eine Kundenfreundlichkeit an den Tag legt. Man muss zum Service-Point, zum Schalter oder sonst wo hin. Das kostet Zeit und Nerven und dann wird man fast noch als Schmarotzer dargestellt, der Geiz geil findet. Nein, im Prinzip m\u00fcsste auch die Bahn dann Konventionalstrafe stellen, oder eben diese 15 Euro auf der Stelle erstatten oder so oder so. Das Risiko ist ungleich verteilt. Fr\u00fcher waren Z\u00fcge auch schon mal zu sp\u00e4t, aber irgendwie geh\u00f6rte das zum Reisen dazu und es war auch nicht alles in so einem Formalkram aufgegangen. Das war eben ein Staatsbetrieb. Jetzt, privatisiert, denkt man noch in diesen Strukturen gegen\u00fcber den Bahnkunden weiter, obwohl man eigentlich zu anderem verpflichtet sein m\u00fcsste. Bemerkung Ende.)<\/p><\/blockquote>\n<p><b>R\u00fcckfahrt am 3.11.2003<br \/>\nM\u00fclheim-Regensburg<\/b><\/p>\n<p>M\u00fclheim-Duisburg &#8211; bin ich in den ersten ankommenden Zug eingestiegen, gegen 12:50.<\/p>\n<p>Duisburg-Frankfurt Flughafen Fernbahnhof<\/p>\n<p>(ICE 519 Dortmund-M\u00fcnchen) Abfahrt 13:11 &#8211; Zug wurde zun\u00e4chst mit f\u00fcnf dann mit zehn Minuten Versp\u00e4tung angek\u00fcndigt. Dann bei Einfahrt die Mitteilung, dass die Wagen mit den Nummern 31 bis 38 in umgekehrter Reihenfolge einfahren. Bei Wagen-Reservierung 32 ist das zumindest eine kleine Umkehrung. Da habe ich schon Schlimmeres erlebt bei zusammengekoppelten Z\u00fcgen, dass sowohl die Z\u00fcge und\/oder die Wagenfolgen verdreht wurden. Bei den ganz langen Z\u00fcgen kann dies einen Umweg von 300 Metern bedeuten. <\/p>\n<p><b>Frankfurt-N\u00fcrnberg<\/b><br \/>\n(IC 2229 &#8211; Wiesbaden-N\u00fcrnberg)<\/p>\n<p>Das machte sich beim Umsteigen in Frankfurt dann bemerkbar. Es kam weder eine Durchsage und man musste in geschwindem Schritte dann laufen, um den richtigen Wagen zu finden. Dessen T\u00fcr war selbstredend blockiert, also funktionsunt\u00fcchtig. Aber immerhin, &#8220;ich bin drin&#8221;.<\/p>\n<p>Ansonsten verh\u00e4lt sich die Fahrt normal. Aber eigentlich m\u00fcsste der Zug in W\u00fcrzburg 16:36 loslegen &#8211; wartet aber auf einen ICE (Hamburg-M\u00fcnchen).<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<b>Erste Reiseverbindung:<br \/>\nRegensburg-Frankfurt 1.11.2003 IC 1026 Passau-Mainz<\/b><\/p>\n<p>Abfahrt 10:33 p\u00fcnktlich &#8211; allerdings schien es nicht m\u00f6glich zuvor eine Platzreservierung \u00fcber das Reiseb\u00fcro zu bekommen. Der Zug war dennoch fast leer. Gut gegangen. Dann vor Aschaffenburg (Heigenbr\u00fccken) abrupte Bremsung. Durchsage kam nach nur wenigen Minuten: Gleisschaden, ein Teilst\u00fcck der Strecke sei nur eingleisig befahrbar. Wartezeit zun\u00e4chst 5 Minuten, dann Durchsage zwei: mindestens 15 Minuten. Da ich in Frankfurt aber gut 52 Minuten Aufenthalt habe, macht mir das noch nichts aus. Der Schaffner gab duch, man k\u00f6nne sich ein kostenloses Kaltgetr\u00e4nk aus dem Bistro holen. Das habe ich noch nie gemacht und werde es auch nicht einf\u00fchren, geldwerter Ersatz ist mir lieber.<br \/>\n<!--break--><br \/>\nNun haben wir bald aber doch die 40 Minuten Zeitverlust hineingefahren &#8211; besser gesagt: gestanden &#8211; und ich werde ungeduldig. In Aschaffenburg dann die Durchsage: 58 Minuten Versp\u00e4tung und ein zus\u00e4tzlicher Halt in Hanau. In der ganzen Zeit kam kein einziger Schaffner jemals am Platz vorbei. <a href=\"http:\/\/www.kritische-masse.de\/blog\/media\/1\/zugfahrt.mp3\" title=\"Versp\u00e4tungsdurchsage vor Frankfurt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versp\u00e4tungsdurchsage vor Frankfurt<\/a><\/p>\n<p>Durchsage neu nach Halt in Hanau: Bis Frankfurt Flughafen weiterfahren, wenn man in Richtung Duisburg unterwegs sei. Das bringt wieder etwas Hoffnung. <\/p>\n<p><b>Zweite Reiseverbindung:<br \/>\nFrankfurt\/M. Flughafen-Duisburg ICE 526 (Frankfurt-Dortmund &#8211; Superschnellzug)<\/b><\/p>\n<p>Pech gehabt, im Prinzip nur um 6 Minuten, dann h\u00e4tte ich den Anschlusszug ja noch bekommen. Angeblich sollte man aussteigen, um dann 15:09 weiterzukommen. Nix: Dieser Zug f\u00e4llt aus! Cancelled. Prima Sache mit der Bahn. Und auskunftsfreudig waren die Leute am Bahnhof auch wieder einmal.<\/p>\n<p>Jetzt also im Zug nach Duisburg. 15:45 (ICE 526), eine Stunde sp\u00e4ter. Wie zu erwarten wurde dieser Zug dann auch herrlich voll und es tut mir dann wirklich in der Seele weh, wenn Familien mit kleinen Kindern unterwegs sind. Aber immerhin, er f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Schaffner war da, aber Erstattung wurde verweigert, weil die nur in dem Zug ausgestellt wird, der sich versp\u00e4tet, darf man also schriftlich einreichen und somit wird man das nicht machen. Das nennt man also Kulanz? Eigentlich sollte man als Supersparpreisfahrer also froh sein, dass man nicht auch noch Aufschlag bezahlt.  Beim n\u00e4chsten Durchgang des Schaffners wollte ich dann wenigstens die verlorene Sitzplatzreservierung geltend machen. Des br\u00e4uchte ich nicht, weil ich das ja am Schalter erledigen k\u00f6nne. Ich bat den Schaffner dann doch freundlich, dass er mir wenigstens diese Fahrt hier dokumentiere &#8211; und das machte er dann auch, wenn auch meines Erachtens etwas widerwillig. Aber der kennt ja auch nicht meine Erfahrungen mit dem Zugfahren. Fr\u00fcher bin ich mehr gefahren, ich vermeide es so gut ich kann und ziehe Regionalz\u00fcge bei kurzen Strecken den schnellenn Z\u00fcgen vor.<\/p>\n<blockquote><p>(Das mag vielleicht ja wie ein notorisches N\u00f6rgeln meinerseits klingen. Aber es ist meines Erachtens einigerma\u00dfen ungerecht, wenn man acht Tage vor Antritt einer Reise eben diese bucht, mit allem Risiko &#8211; also eventuell 15 Euro R\u00fccktrittskosten &#8211; andererseits der Bahn selbst kaum eine Kundenfreundlichkeit an den Tag legt. Man muss zum Service-Point, zum Schalter oder sonst wo hin. Das kostet Zeit und Nerven und dann wird man fast noch als Schmarotzer dargestellt, der Geiz geil findet. Nein, im Prinzip m\u00fcsste auch die Bahn dann Konventionalstrafe stellen, oder eben diese 15 Euro auf der Stelle erstatten oder so oder so. Das Risiko ist ungleich verteilt. Fr\u00fcher waren Z\u00fcge auch schon mal zu sp\u00e4t, aber irgendwie geh\u00f6rte das zum Reisen dazu und es war auch nicht alles in so einem Formalkram aufgegangen. Das war eben ein Staatsbetrieb. Jetzt, privatisiert, denkt man noch in diesen Strukturen gegen\u00fcber den Bahnkunden weiter, obwohl man eigentlich zu anderem verpflichtet sein m\u00fcsste. Bemerkung Ende.)<\/p><\/blockquote>\n<p><b>R\u00fcckfahrt am 3.11.2003<br \/>\nM\u00fclheim-Regensburg<\/b><\/p>\n<p>M\u00fclheim-Duisburg &#8211; bin ich in den ersten ankommenden Zug eingestiegen, gegen 12:50.<\/p>\n<p>Duisburg-Frankfurt Flughafen Fernbahnhof<\/p>\n<p>(ICE 519 Dortmund-M\u00fcnchen) Abfahrt 13:11 &#8211; Zug wurde zun\u00e4chst mit f\u00fcnf dann mit zehn Minuten Versp\u00e4tung angek\u00fcndigt. Dann bei Einfahrt die Mitteilung, dass die Wagen mit den Nummern 31 bis 38 in umgekehrter Reihenfolge einfahren. Bei Wagen-Reservierung 32 ist das zumindest eine kleine Umkehrung. Da habe ich schon Schlimmeres erlebt bei zusammengekoppelten Z\u00fcgen, dass sowohl die Z\u00fcge und\/oder die Wagenfolgen verdreht wurden. Bei den ganz langen Z\u00fcgen kann dies einen Umweg von 300 Metern bedeuten. <\/p>\n<p><b>Frankfurt-N\u00fcrnberg<\/b><br \/>\n(IC 2229 &#8211; Wiesbaden-N\u00fcrnberg)<\/p>\n<p>Das machte sich beim Umsteigen in Frankfurt dann bemerkbar. 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