{"id":676,"date":"2004-08-12T09:35:03","date_gmt":"2004-08-12T08:35:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/wordpress\/blog\/phonowirtschaft-jammert-leiser\/"},"modified":"2023-12-18T08:49:47","modified_gmt":"2023-12-18T07:49:47","slug":"phonowirtschaft-jammert-leiser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2004\/08\/phonowirtschaft-jammert-leiser\/","title":{"rendered":"Phonowirtschaft jammert leiser"},"content":{"rendered":"<p>In der aktuellen Pressemitteilung der deutschen Phonoverb\u00e4nde l\u00e4sst man fast schon die Sektkorken knallen. Nach \u00fcber 40% Umsatzeinbruch in den Jahren 2001 bis 2003, betrug der Umsatzr\u00fcckgang von 2003 zu 2004 (jeweils 1. Halbjahr) nur bescheidene 2,9%. <br \/>\n<cite>Offensichtlich durchschreiten wir jetzt die Talsohle &#8211; es gibt Licht am Ende des Tunnels,&#8220; erkl\u00e4rt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverb\u00e4nde.<\/cite><br \/>\nDie Gr\u00fcnde f\u00fcr diese <i>Wende<\/i>, das &#8221;Durchschreiten der Talsohle&#8220;, f\u00fcr das &#8221;Licht am Ende des Tunnels&#8220;, hat er auch schnell gefunden:<br \/>\n<cite>\u0084Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sehen wir vor allem in der attraktiven Repertoirepolitik der Musikfirmen sowie dem konsequenten Vorgehen gegen illegale Musikanbieter in sogenannten &#8216;Tauschb\u00f6rsen&#8217;. Auch der sich etablierende Musikmarkt im Internet und ein rasant startendes Gesch\u00e4ft mit Klingelt\u00f6nen sind Anlass f\u00fcr einen optimistischen Blick in die Zukunft des Musikmarktes.<\/cite><br \/>\nAnders sieht es Janko R\u00f6ttgers im Fall der <a href=\"http:\/\/www.mixburnrip.de\/index.php?itemid=714\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klingelt\u00f6ne<\/a> oder die <a href=\"http:\/\/www.mixburnrip.de\/index.php?itemid=853\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">brancheneigene Plattform Phonoline<\/a>. Das Vorgehen gegen die sogenannten Tauschb\u00f6rsen scheint ebenfalls problematisch als Grund, wie es <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2004\/07\/29\/a0146.nf\/text\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niklaus Halbl\u00fctzel in der taz analysierte<\/a>. Ob die Klagen gegen Tauschb\u00f6rsenanbieter tats\u00e4chlich dazu f\u00fchren, dass man wieder zu &#8221;legalen&#8220; Quellen \u00fcbergeht, d\u00fcrfte nicht ausgemacht sein. Zumindest scheint mir da der Wunsch Vater des Gedankens.<\/p>\n<p>Als einziger wirklicher Grund bliebe dann die &#8221;attraktive Repertoirepolitik&#8220;. Gebhardt vermeidet aus naheliegenden Gr\u00fcnden die Verwendung des Komperativs. Denn das w\u00e4re eine implizite Selbstkritik gewesen. Es k\u00f6nnte nat\u00fcrlich dann hei\u00dfen, dass es den Komperativ nicht braucht, weil zuvor die Repertoirepolitik unattraktiv gewesen w\u00e4re. Beides kann nicht stimmen. Sogar das Gegenteil von allem ist m\u00f6glich, die Repertoirepolitik ist so schlecht geworden, dass die Musik nicht einmal mehr \u00fcber Tauschb\u00f6rsen getauscht wird und die nicht tauschende H\u00f6rerschaft so gut eingewickelt wurde, dass die das noch kaufen, was \u00fcbrig bleibt. Auch das scheint unrealistisch. Jedenfalls funktioniert die Sache mit der TV- und Radiobeworbenen Musik immer noch nicht oder weiterhin schlecht.<\/p>\n<p>Aber die Phonowirtschaft ben\u00f6tigt nat\u00fcrlich diese &#8221;Gr\u00fcnde&#8221;, damit sie Forderungen aufstellen kann.<br \/>\n<cite>Mittelfristig sind die Perspektiven gut. Damit dies eintritt, brauchen wir allerdings weitere Verbesserungen der Rechtslage. So m\u00fcssen neben effektiven Vorschriften zur Pirateriebek\u00e4mpfung endlich die Voraussetzungen f\u00fcr einen Markt f\u00fcr Privatkopien geschaffen und das Sendeprivileg eingeschr\u00e4nkt werden. Hier ist der Gesetzgeber gefordert \u0085<\/cite><br \/>\nKlar, wer h\u00f6ren will muss f\u00fchlen. Nicht zu vergessen, dass man seinen eigenen Beitrag dazu leistet, indem man die Urheberverg\u00fctung auf Tontr\u00e4ger Anfang des Jahres von 9,009% auf 5,6% (jetzt 6,6%) senkte. <\/p>\n<p>Klar, die Phonoindustrie ist das Zentrum unserer Musikkultur, deshalb m\u00fcssen <i>die andern<\/i> ihren Beitrag leisten: H\u00f6rer, Urheber, Vertriebe, Rundfunkanstalten. Die deutschen Phonoverb\u00e4nde gehen tats\u00e4chlich immer noch davon aus, dass der Musikmarkt beherrschbar ist; beherrschbar in seiner zweifachen Bedeutung. So denkt man eben in einer Welt aus Zahlen, Verbrechern und Opfern. Daran wird sich leider nicht so schnell etwas \u00e4ndern, denn das sind die bekannten Koordinaten, nach denen auch die Mehrzahl der anderen Agenten in der Musikkultur denken. Das ist zwar sehr praktisch und h\u00e4lt das Weltbild einigerma\u00dfen konsisitent. Dass dies mit der Realit\u00e4t nicht viel zu hat, spielt keine Rolle.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIn der aktuellen Pressemitteilung der deutschen Phonoverb\u00e4nde l\u00e4sst man fast schon die Sektkorken knallen. Nach \u00fcber 40% Umsatzeinbruch in den Jahren 2001 bis 2003, betrug der Umsatzr\u00fcckgang von 2003 zu 2004 (jeweils 1. Halbjahr) nur bescheidene 2,9%. <br \/>\n<cite>Offensichtlich durchschreiten wir jetzt die Talsohle &#8211; es gibt Licht am Ende des Tunnels,&#8220; erkl\u00e4rt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverb\u00e4nde.<\/cite><br \/>\nDie Gr\u00fcnde f\u00fcr diese <i>Wende<\/i>, das &#8221;Durchschreiten der Talsohle&#8220;, f\u00fcr das &#8221;Licht am Ende des Tunnels&#8220;, hat er auch schnell gefunden:<br \/>\n<cite>\u0084Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sehen wir vor allem in der attraktiven Repertoirepolitik der Musikfirmen sowie dem konsequenten Vorgehen gegen illegale Musikanbieter in sogenannten &#8216;Tauschb\u00f6rsen&#8217;. Auch der sich etablierende Musikmarkt im Internet und ein rasant startendes Gesch\u00e4ft mit Klingelt\u00f6nen sind Anlass f\u00fcr einen optimistischen Blick in die Zukunft des Musikmarktes.<\/cite><br \/>\nAnders sieht es Janko R\u00f6ttgers im Fall der <a href=\"http:\/\/www.mixburnrip.de\/index.php?itemid=714\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klingelt\u00f6ne<\/a> oder die <a href=\"http:\/\/www.mixburnrip.de\/index.php?itemid=853\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">brancheneigene Plattform Phonoline<\/a>. Das Vorgehen gegen die sogenannten Tauschb\u00f6rsen scheint ebenfalls problematisch als Grund, wie es <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2004\/07\/29\/a0146.nf\/text\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niklaus Halbl\u00fctzel in der taz analysierte<\/a>. Ob die Klagen gegen Tauschb\u00f6rsenanbieter tats\u00e4chlich dazu f\u00fchren, dass man wieder zu &#8221;legalen&#8220; Quellen \u00fcbergeht, d\u00fcrfte nicht ausgemacht sein. Zumindest scheint mir da der Wunsch Vater des Gedankens.<\/p>\n<p>Als einziger wirklicher Grund bliebe dann die &#8221;attraktive Repertoirepolitik&#8220;. Gebhardt vermeidet aus naheliegenden Gr\u00fcnden die Verwendung des Komperativs. Denn das w\u00e4re eine implizite Selbstkritik gewesen. Es k\u00f6nnte nat\u00fcrlich dann hei\u00dfen, dass es den Komperativ nicht braucht, weil zuvor die Repertoirepolitik unattraktiv gewesen w\u00e4re. Beides kann nicht stimmen. Sogar das Gegenteil von allem ist m\u00f6glich, die Repertoirepolitik ist so schlecht geworden, dass die Musik nicht einmal mehr \u00fcber Tauschb\u00f6rsen getauscht wird und die nicht tauschende H\u00f6rerschaft so gut eingewickelt wurde, dass die das noch kaufen, was \u00fcbrig bleibt. Auch das scheint unrealistisch. Jedenfalls funktioniert die Sache mit der TV- und Radiobeworbenen Musik immer noch nicht oder weiterhin schlecht.<\/p>\n<p>Aber die Phonowirtschaft ben\u00f6tigt nat\u00fcrlich diese &#8221;Gr\u00fcnde&#8221;, damit sie Forderungen aufstellen kann.<br \/>\n<cite>Mittelfristig sind die Perspektiven gut. Damit dies eintritt, brauchen wir allerdings weitere Verbesserungen der Rechtslage. So m\u00fcssen neben effektiven Vorschriften zur Pirateriebek\u00e4mpfung endlich die Voraussetzungen f\u00fcr einen Markt f\u00fcr Privatkopien geschaffen und das Sendeprivileg eingeschr\u00e4nkt werden. Hier ist der Gesetzgeber gefordert \u0085<\/cite><br \/>\nKlar, wer h\u00f6ren will muss f\u00fchlen. Nicht zu vergessen, dass man seinen eigenen Beitrag dazu leistet, indem man die Urheberverg\u00fctung auf Tontr\u00e4ger Anfang des Jahres von 9,009% auf 5,6% (jetzt 6,6%) senkte. <\/p>\n<p>Klar, die Phonoindustrie ist das Zentrum unserer Musikkultur, deshalb m\u00fcssen <i>die andern<\/i> ihren Beitrag leisten: H\u00f6rer, Urheber, Vertriebe, Rundfunkanstalten. Die deutschen Phonoverb\u00e4nde gehen tats\u00e4chlich immer noch davon aus, dass der Musikmarkt beherrschbar ist; beherrschbar in seiner zweifachen Bedeutung. So denkt man eben in einer Welt aus Zahlen, Verbrechern und Opfern. Daran wird sich leider nicht so schnell etwas \u00e4ndern, denn das sind die bekannten Koordinaten, nach denen auch die Mehrzahl der anderen Agenten in der Musikkultur denken. Das ist zwar sehr praktisch und h\u00e4lt das Weltbild einigerma\u00dfen konsisitent. Dass dies mit der Realit\u00e4t nicht viel zu hat, spielt keine Rolle. <\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Phonowirtschaft%20jammert%20leiser https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2004%2F08%2Fphonowirtschaft-jammert-leiser%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#6364FF\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#6364FF\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#6364FF\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Phonowirtschaft%20jammert%20leiser https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2004%2F08%2Fphonowirtschaft-jammert-leiser%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Nach \u00fcber 40% Umsatzeinbruch in den Jahren 2001 bis 2003, betrug der Umsatzr\u00fcckgang von 2003 zu 2004 (jeweils 1. Halbjahr) nur bescheidene 2,9%. Offensichtlich durchschreiten wir jetzt die Talsohle &#8211; es gibt Licht am Ende des Tunnels,&#8220; erkl\u00e4rt Gerd Gebhardt, Vorsitzender [&hellip;]<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Phonowirtschaft%20jammert%20leiser https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2004%2F08%2Fphonowirtschaft-jammert-leiser%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#6364FF\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#6364FF\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 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Oktober 2003","format":false,"excerpt":"Gerd Gebhardt als Vorsitzender einstimmig wiedergew\u00e4hlt - Mitgliederversammlung tagte in Berlin und beschloss Anpassung der Gold- und Platinwerte an internationale Standards Noch immer leiden die Phonoschaffenden unter der Entstehung von Privatkopien. Angeblich soll es 259 Millionen mit Musik aufgespielte CD-Rohlinge geben. Woher diese Zahl kommt, das verschweigt die Meldung, ebenso\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","block_context":{"text":"\u00c4hnlicher Beitrag","link":""},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":401,"url":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2004\/03\/phonoindustrie-198-prozent-umsatzrueckgang-bei-cds\/","url_meta":{"origin":676,"position":1},"title":"Phonoindustrie: 19,8 Prozent Umsatzr\u00fcckgang bei CDs","author":"huflaikhan","date":"30. M\u00e4rz 2004","format":false,"excerpt":"Heute hatten die Phonoverb\u00e4nde zur Jahrespressekonferenz geladen. 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Bekanntlich wollen die Phonoverb\u00e4nde den Tarifsatz f\u00fcr die Tontr\u00e4gerlizenzierung um gut 40 % senken. \u201cAutoren und Verleger leben nicht auf einer heilen Insel inmitten st\u00fcrmischer See, sondern m\u00fcssen vielmehr die Realit\u00e4t zur Kenntnis nehmen und in einer Solidargemeinschaft der Musikkultur ihren Beitrag leisten, um\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","block_context":{"text":"\u00c4hnlicher Beitrag","link":""},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":989,"url":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2004\/12\/kulturpolitischer-rueckblick\/","url_meta":{"origin":676,"position":3},"title":"Kulturpolitischer R\u00fcckblick","author":"huflaikhan","date":"31. Dezember 2004","format":false,"excerpt":"Ebenfalls in der neuen musikzeitung gibts einen R\u00fcckblick auf das Jahr 2004, mit Ausweichungen nach 2003. Hier ein Ausschnitt: Man darf sich aber dann doch fragen, wie stand es denn um diese gro\u00dfe Familie der Musiker oder an Musikinteressierten? Alles nur Waschlappen und Elendsbeschw\u00f6rer? Nein, wir sind gut und haben\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","block_context":{"text":"\u00c4hnlicher Beitrag","link":""},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":8308,"url":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2006\/05\/hartmut-spiesecke-verlaesst-die-phonoverbaende\/","url_meta":{"origin":676,"position":4},"title":"Hartmut Spiesecke verl\u00e4sst die Phonoverb\u00e4nde","author":"der huflaikhan","date":"12. Mai 2006","format":false,"excerpt":"Am 30. Juni endet sein Vertrag. Mit Spiesecke hatten die Phonoverb\u00e4nde ein Gesicht, welches keine reine Fratze war. Ich gebe zu, anfangs sah ich in ihm meinen Feind. Er wurde dann zu taktlos eingeladen im Jahr 2003 und ich hatte fast angst, ihm unter die Augen zu treten. Er selbst\u2026","rel":"","context":"In &quot;die Musik&quot;","block_context":{"text":"die Musik","link":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/category\/angriffauf\/diemusik\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":389,"url":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2004\/03\/phonoverbaende-gema-vorstand-gefaehrdet-musikgeschaeft-der-zukunft\/","url_meta":{"origin":676,"position":5},"title":"Phonoverb\u00e4nde: GEMA-Vorstand gef\u00e4hrdet Musikgesch\u00e4ft der Zukunft","author":"huflaikhan","date":"19. M\u00e4rz 2004","format":false,"excerpt":"Jetzt geht der \u00c4rger richtig los. Nachdem schon der Tarifstreit zwischen den Phonoverb\u00e4nden und der GEMA wegen der Lizenzgeb\u00fchren f\u00fcr gro\u00dfen Aufruhr gesorgt hat (die nmz berichtete), kracht es jetzt wegen des Lizenzstreites bei der neuen Online-Download-Plattform Phonoline richtig. 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