{"id":73,"date":"1996-07-31T22:00:00","date_gmt":"1996-07-31T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/wordpress\/1996\/07\/adorno-und-die-zwoelftontechnik\/"},"modified":"2023-12-17T17:31:07","modified_gmt":"2023-12-17T16:31:07","slug":"adorno-und-die-zwoelftontechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/1996\/07\/adorno-und-die-zwoelftontechnik\/","title":{"rendered":"Adorno und die Zw\u00f6lftontechnik"},"content":{"rendered":"<h3>Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik<\/h3>\n<p><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n<p>Zu Adornos Musikphilosophie liegen bedeutende und umfangreiche systematisch angelegte Studien vor, die haupts&auml;chlich um die &quot;Philosophie der neuen Musik&quot; und\/oder die &quot;&Auml;sthetische Theorie&quot; zentriert sind<sup>1<\/sup>. Bisher haben Adornos &Auml;sthetik, Musikphilosophie und Musiksoziologie den musikwissenschaftlichen Ehrgeiz sehr viel st&auml;rker herausgefordert als konkrete musikgeschichtliche Probleme. Dabei sind Adornos Untersuchungen zur musikalischen Technik und zu einzelnen Komponisten umfangreich und bilden die Grundlage, auf der musikphilosophische Probleme und Fragen der &Auml;sthetik allgemein behandelt werden. So stellt Albrecht Riethm&uuml;ller fest, da&szlig; Adorno &quot;in der Musikwissenschaft &#8211; wenigstens in der westdeutschen &#8211; ein zwar vielzitierter, aber merkw&uuml;rdig selten ausf&uuml;hrlich und gr&uuml;ndlich behandelter Autor geblieben&quot; ist (Riethm&uuml;ller 1990, 7).<\/p>\n<p>Man wird vielleicht mit Verwunderung feststellen, da&szlig; sich bisher nur wenige musikwissenschaftlichen Untersuchungen zu Adornos Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik und -musik (weder zur theoretischen noch zur kompositorischen) finden lassen. Erstaunlich ist dies deshalb, weil die Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik und -musik eine herausragende Stellung in Adornos gesamter Auseinandersetzung mit Musik einnimmt<sup>2<\/sup> und, was in dieser Arbeit auch gezeigt werden soll, seine musik&auml;sthetische Perspektive mitbestimmt haben d&uuml;rfte.<\/p>\n<p>Es k&ouml;nnte sein, da&szlig; die Adorno-Rezeption der siebziger und achtziger Jahre mit ihren generalisierenden Bestimmungen die konkrete Gestalt der Adornoschen Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik verdeckt hat. Clytus Gottwald z. B. schreibt: &quot;Die Dodekaphonie mit all ihrer flei&szlig;igen Versenkung ins technische Verfahren, war ihm, Adorno, von Resignation beschlagen&quot; (Gottwald 1973, 40); &auml;hnlich Dieter Schnebel: &quot;Die Zw&ouml;lftontechnik war ihm unwichtig&quot; (Schnebel 1979, 18). Sp&auml;ter wird Adorno als &quot;Kritiker der Zw&ouml;lftontechnik&quot; (vgl. Danuser 1984, 137 und Kinzler 1987) bezeichnet und Siegfried Schibli macht aus ihm einen &quot;erkl&auml;rte[n] Zw&ouml;lfton-Gegner&quot; (Schibli 1988, 16).<\/p>\n<p>Da&szlig; Adorno komponiert hat, wurde mittlerweile registriert. Seine Kompositionen sind aber f&uuml;r die folgende Untersuchung nicht deshalb interessant, &quot;weil Theodor W. Adorno es war, der sie verfa&szlig;te&quot; (Riethm&uuml;ller 1990, 26), sondern weil sich in Adornos Kompositionen zahlreiche Bez&uuml;ge zur Zw&ouml;lftontechnik Sch&ouml;nbergs ausmachen lassen. Das Spektrum der Kompositionen, die unter diesem Aspekt f&uuml;r diese Untersuchung von Bedeutung sind, umfa&szlig;t 19 Einzelst&uuml;cke<sup>3<\/sup> aus der Gruppe der von Adorno zur Publikation vorgesehenen Werke und umspannt die Jahre 1925<sup>4 <\/sup>(das ist das Jahr, in der die ersten Zw&ouml;lftonkompositionen Sch&ouml;nbergs erschienen) bis 1944. Die f&uuml;r diese Untersuchung ausgew&auml;hlten neun Kompositionen werden nur daraufhin analysiert, welche Funktion Zw&ouml;lftontechnik in ihnen einnimmt und in welcher Relation die Kompositionen zur Theoriebildung stehen<sup>5<\/sup>. Wann immer man sich bisher in der Literatur mit Adornos Kompositionen auseinandersetzte<sup>6<\/sup>, blieben die historischen Dimensionen und der Umfang der Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik unbetrachtet. Da&szlig; man darauf bisher nicht aufmerksam wurde, mag wieder der bisherigen Adorno-Rezeption zu danken sein: Schnebel fand in Adornos Werken &quot;etwas Nostalgisches&quot; (Schnebel 1970, 468; Schnebel 1989, 232); Gottwald nannte Adorno einen &quot;konservativen Komponisten&quot; (Gottwald 1973, 40). Wenn diese &Auml;u&szlig;erungen verst&auml;ndlich sind gegen&uuml;ber den Werken, die Schnebel und Gottwald analysierten, so ist Schiblis Meinung, &quot;da&szlig; ein Musiker vom Format Adornos sich der alleinseligmachenden Reihentechnik&quot; verschlossen habe (Schibli 1988, 18), sachlich falsch. Andere Gr&uuml;nde daf&uuml;r, da&szlig; Adornos umfangreiche kompositorische Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik bislang kaum aufgefallen ist, liegen einerseits in der Kompositionstechnik selbst und m&ouml;glicherweise auch in der teilweise fehlerhaften Edition der Kompositionen in der &quot;Edition Text und Kritik&quot; (K1; K2).<\/p>\n<p>Das Ziel dieser Arbeit ist es, Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik, weitgehend unabh&auml;ngig von soziologischen und philosophischen Fragestellungen<sup>7<\/sup>, zur Darstellung zu bringen. Das hei&szlig;t: Darstellung der Beziehungen zwischen eigener Kompositionspraxis, theoretischer Deutung fremder Werke und &auml;sthetischer Auffassung kompositionstechnischer Probleme in chronologischer Entwicklung, denn Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik war stets differenziert und vor allem historisch differenziert. Um die unterschiedlichen Interpretationsans&auml;tze der Zw&ouml;lftontechnik bei Adorno aufdecken zu k&ouml;nnen, ist es deshalb unerl&auml;&szlig;lich, die theoretischen Texte in chronologischer Folge neu zu lesen<sup>8<\/sup> und mit den im gleichen Zeitraum entstandenen Kompositionen zu konfrontieren<sup>9<\/sup>. Damit bewegt sich die vorliegende Untersuchung in erster Linie im Koordinatensystem des Adornoschen Denkens. Das schlie&szlig;t Kritik an Adorno nicht aus, insofern Adornos selbstkritische Bewegung nicht explizit oder ungen&uuml;gend in eigenen Texten zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Nur mit den Mitteln der chronologischen Darstellung entgeht man Widerspr&uuml;chen in Adornos Begriffsbildung, die entstehen, wenn man &auml;ltere und j&uuml;ngere Texte vermischt<sup>10<\/sup>. Adorno hat dieses Verfahren in der Dokumentation der Auseinandersetzung mit Paul Hindemith selbst praktiziert. Er schreibt dort, da&szlig; &quot;er das jeweils ihm erreichbare Resultat dessen zu geben [pflegt], was er denkt, nicht den Proze&szlig;, der es dahin brachte. (&#8230;) Doch kann er sich nicht verhehlen, da&szlig; manche seiner Leser die Resultate appropriieren, ohne den meist selbstkritischen Proze&szlig; mitzuvollziehen: Dogmatismus ist leicht die Folge. Dem m&ouml;chte er ein wenig entgegenarbeiten, indem er an den zeitlich voneinander entfernten Texten verschiedene Stufen der begrifflichen Bewegung sichtbar werden l&auml;&szlig;t, zu der ein bestimmter Gegenstand ihn n&ouml;tigt&quot; (1967b, 210 f.).<\/p>\n<p><!--break--><\/p>\n<p>Man kann verschiedene Stadien der kompositorischen und theoretischen Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik bei Adorno unterscheiden. Die angegebenen Zeitr&auml;ume sind idealtypische historische Konstruktionen. Sie sollen keinesfalls suggerieren, da&szlig; Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik ruckartig vonstatten gegangen ist und keine inneren Entwicklungen kennt. Die angegebenen Abschnitte dienen als Hypothesen und lassen sich erst im Verlauf der Arbeit rechtfertigen:<\/p>\n<p><strong>1920 bis 1925 &#8211; Kapitel I<\/strong><br \/>Adornos fr&uuml;he Auseinandersetzung mit Musik nimmt ihren Ausgangspunkt in seiner Kritik des literarischen Expressionismus. Sie ist eingebettet in die geistesgeschichtlichen Entwicklungen des fr&uuml;hen 20. Jahrhunderts. Es wird Adornos Art des Sprechens und Denkens &uuml;ber Musik in den Jahren 1920 bis 1925 herausgearbeitet, auch wenn in dieser Zeit Zw&ouml;lftontechnik kein Thema f&uuml;r ihn darstellen konnte, weil die ersten Zw&ouml;lftonkompositionen erst 1925 ver&ouml;ffentlicht wurden.<\/p>\n<p><strong>1925 bis 1934 &#8211; Kapitel II<\/strong><br \/>Ausgegangen wird von Adornos kompositorischer Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik in den Jahren 1925\/26. Daran anschlie&szlig;end werden die ab 1927 enstandenen theoretischen Texte zur Zw&ouml;lftontechnik analysiert. Eine theoretische Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik l&auml;&szlig;t sich allerdings erst ab 1927 erkennen. Ein relativ konsistentes Bild der fr&uuml;hen theoretischen Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik reicht bis ins Jahr 1934. In einem dritten Abschnitt werden Kompositionen betrachtet, die unter dem Einflu&szlig; der theoretischen Auseinandersetzung bis 1934 stehen. Die theoretischen Texte dieser Zeit lassen sich stichwortartig als Apologie der Zw&ouml;lftontechnik kennzeichnen.<\/p>\n<p><strong>1934 bis 1948 &#8211; Kapitel III<\/strong><br \/>Das Zentrum von Adornos theoretischer Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik bildet das Sch&ouml;nberg-Kapitel der &quot;Philosophie der neuen Musik&quot;. Dessen Entstehungszeitraum (1940\/41) umgeben neue Kompositionen Adornos. Es wird daher eine Komposition analysiert, die vor der Entstehung des Sch&ouml;nberg-Kapitels, und eine weitere, die nach Abschlu&szlig; des Sch&ouml;nberg-Kapitels komponiert wurde. Texte und Kompositionen lassen sich als Kritik der Zw&ouml;lftontechnik auffassen.<\/p>\n<p><strong>1949 bis 1969 &#8211; Kapitel IV<\/strong><br \/>Adornos Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik seit 1950 ist gekennzeichnet durch das Weiterdenken der &quot;Philosophie der neuen Musik&quot;. Dabei kommt es zu Korrekturen und Erg&auml;nzungen der &auml;lteren Einsch&auml;tzung. Ins Zentrum der Auseinandersetzung mit neuer Musik r&uuml;cken jetzt neue Kompositionstechniken wie Aleatorik und Serialismus. F&uuml;r Adornos Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik ist allerdings nur die Rezeption der seriellen Musik bedeutsam. Im Zusammenhang mit der Kritik der seriellen Musik und Technik ver&auml;ndert sich Adornos Bild der Zw&ouml;lftontechnik erneut: es wird retrospektiv und historisierend. Eine kompositorische Auseinandersetzung Adornos mit der Zw&ouml;lftontechnik findet nicht mehr statt. Im Anhang werden die verschiedenen Reihen, die sich in Adornos Werk finden lassen, zusammengestellt. Zweitens sind hier Fehlerlisten zu f&uuml;nf analysierten Kompositionen erstellt worden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>1.Zum Beispiel: Zenck 1977, La Fontaine 1979, Sziborsky 1979. Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   2.Die Aufs&auml;tze von Heinz Kinzler (Kinzler 1987) und Gieselher Schubert (Schubert 1989) sowie ein Exkurs in einer Arbeit &uuml;ber Krenek von Claudia Maurer-Zenck (vgl. Maurer-Zenck 1980, 70 ff.) stellen die einzigen Ausnahmen dar. Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   3.Vgl. dazu Anhang, Adornos Reihen. Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   4.Vorgreifend ist anzumerken, da&szlig; Adornos kompositorische Auseinandersetzung mit der Zw&ouml;lftontechnik vor seiner theoretischen ansetzt. Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   5.Es wird nicht gezeigt, ob Adorno ein gro&szlig;er, kleiner oder mittelm&auml;&szlig;iger Komponist gewesen sei. Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   6.Vgl. Leibowitz 1963; Schnebel 1970, 1979, 1989; Gottwald 1973; Spahlinger 1983, 1984; Stephan 1984; Oesch 1986; Kinzler 1987; Schibli 1988; Schubert 1989; Mauser 1989; B&ouml;ttinger 1989; Levin 1989; Fink 1989; Schneider 1989. Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   7.Diese Fragen werden nur dann diskutiert, wenn sich den philosophischen Texten Informationen entnehmen lassen, ohne die konkrete Probleme nicht zu kl&auml;ren sind &#8211; was besonders f&uuml;r die Analyse der &quot;Philosophie der neuen Musik&quot; gelten d&uuml;rfte, die Adorno als einen &quot;ausgef&uuml;hrte[n] Exkurs zur &#8216;Dialektik der Aufkl&auml;rung&#8217;&quot; auffa&szlig;te (PnM, 11). Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   8.Helmut Dubiel hat die Notwendigkeit und Ergiebigkeit dieses Verfahrens f&uuml;r die Entwicklung der &quot;Kritischen Theorie&quot; in den Jahren 1930 bis 1945 vorgef&uuml;hrt (vgl. Dubiel 1978). Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>   9.Da&szlig; es eine Verbindung zwischen Adornos Musiktheorie und seinem kompositorischen Schaffen geben k&ouml;nnte, vermutet Peter Cahn. Er sagt: Adorno &quot;selbst hat den Zwiespalt zwischen Fortschritt in der Materialbeherrschung und Verlust an Freiheit des Komponisten, konkret zwischen strenger Dodekaphonie und freier Atonalit&auml;t, auch als Komponist ausgetragen&quot; (Cahn 1980, 202). Zur&uuml;ck in den Text!<br \/>  10.Wenn man hingegen mit den sp&auml;ten Texten Adornos die fr&uuml;heren Kompositionen kritisiert, wie es Siegfried Mauser (Mauser 1989) an den Klavierliedern vorf&uuml;hrt, zeigen sich Widerspr&uuml;che, die nicht vornehmlich Adorno anzulasten sind, sondern der ahistorischen Methode. Zur&uuml;ck in den Text!<\/p>\n<p>&copy; by ConBrio Verlagsgesellschaft 1996, Abdruck, Nachdruck, etc. nur mit Genehmigung des Verlages<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Adorno%20und%20die%20Zw%C3%B6lftontechnik https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F1996%2F07%2Fadorno-und-die-zwoelftontechnik%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#6364FF\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#6364FF\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#6364FF\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F1996%2F07%2Fadorno-und-die-zwoelftontechnik%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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