{"id":8792,"date":"2019-01-10T09:13:18","date_gmt":"2019-01-10T08:13:18","guid":{"rendered":"https:\/\/musikunrat.de\/?p=1699"},"modified":"2019-01-10T09:13:18","modified_gmt":"2019-01-10T08:13:18","slug":"das-leben-aendern-nicht-die-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/2019\/01\/das-leben-aendern-nicht-die-kunst\/","title":{"rendered":"Das Leben \u00e4ndern, nicht die Kunst"},"content":{"rendered":"<p>Seit einiger Zeit wird immer wieder behauptet, dass die Menschen und die K\u00fcnste nicht zusammen f\u00e4nden. Man macht da gewiss Unterschiede zwischen den K\u00fcnsten. Bildende Kunst und Dichtung gelten als nur bedingt problematisch. Bei Musik gibt es ein Riesendurcheinander. Musikvermittlung wird eingesetzt. Denn irgendwie m\u00fcssen doch Musik und Menschen einander finden. Ist es wirklich so und ist es wirklich so schlimm? Edgar Wind und Adorno haben da ganz eigene Erfahrungen beschrieben.<\/p>\n<p>Bei Edgar Wind<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Edgar Wind: Kunst und Anarchie, Frankfurt\/M. 1994.<\/span> und bei Adorno<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">Theodor W. Adorno: \u00c4sthetik (1958\/59), Frankfurt\/M. 2009.<\/span> habe ich einige andere Einsichten gewonnen.<\/p>\n<p>In dem Kapitel \u00fcber \u00e4sthetische Partizipation stellt Wind fest, dass Kunst und Leben sich auseinanderentwickelt h\u00e4tten. Die Kunst sei in einer &#8220;Randstellung&#8221; zu finden. Und die K\u00fcnstler h\u00e4tten alles daran gesetzt, dies auch zu wollen:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;&#8230; die Gr\u00f6\u00dfe eines K\u00fcnstlers offenbarte sich in seiner Macht, die Wahrnehmungsgewohnheiten zu zerst\u00f6ren und der Sensibilit\u00e4t neue Bereiche zu erschlie\u00dfen.&#8221;<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-3\">3<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">Edgar Wind, a.a.O., S. 25.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Das alles sei einer Art Welt des Experimentierens zu danken, worin sich die K\u00fcnste immer mehr der Wissenschaft angeschlossen h\u00e4tten.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-4\">4<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\"><span style=\"font-size: 1.0625rem;\">&#8220;&#8230; obwohl die K\u00fcnstler heute viel weniger von Naturwissenschaft verstehen als im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, scheint ihre Phantasie vom Wunsch geplagt [sic!], wissenschaftliche Verfahren nachzuahmen.&#8221; Edgar Wind, a.a.O. S.26.<\/span><\/span><\/p>\n<p>Und nach der Analyse des Zustands stellt er fest:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Es w\u00e4r t\u00f6richt zu glauben, dieser Tatbestand lie\u00dfe sich einfach dadurch \u00e4ndern, da\u00df man ihn sich anders w\u00fcnscht.&#8221;<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"5\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-5\">5<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-5\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"5\">Wind: ebenda.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Ich denke, niemand wird heute so t\u00f6richt sein, eben dies zu wollen. Obwohl man manchmal den Eindruck gewinnen k\u00f6nnte. Denn die K\u00fcnstler haben diesen Weg nicht &#8220;aus Willk\u00fcr&#8221; (S. 27) eingeschlagen sondern seinen &#8220;zur gleichen Zeit von einer zentrifugalen Kraft erfa\u00dft worden&#8221; (S. 27), auch eine &#8220;gl\u00fcckliche Verschw\u00f6rung aller Sonderlinge&#8221; (S. 27) scheide aus.\u00a0 Der &#8220;Impuls reicht tiefer als individuelle Launen.&#8221; (S. 27)<\/p>\n<p>Und dann kommt der denkw\u00fcrdige Satz:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Wenn die Kunst wieder eine Rolle im Zentrum unseres Lebens spielen soll, so wird sich zun\u00e4chst einmal unser Leben \u00e4ndern m\u00fcssen, ein Vorgang, der von K\u00fcnstlern und Kritikern allein nicht abh\u00e4ngt.&#8221;<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"6\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-6\">6<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-6\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"6\">Wind: ebenda.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Eine Alternative, die einem in der gegenw\u00e4rtigen Zeit ja \u00fcberhaupt nicht mehr einf\u00e4llt. Weil man weit weg davon ist, aufs Ganze zu gehen. Alle Formen von Management heute sind daher in gewisser Weise darauf angelegt, das Leben zu lassen wie es ist, und zwischen Leben und Ding (Kunst) eine Anpassung vorzunehmen. Was nicht passend ist, wird passend gemacht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1700\" aria-describedby=\"caption-attachment-1700\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/orchesterselfie.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1700\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.kritische-masse.de\/logbuch\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/orchesterselfie.jpg?resize=900%2C563&#038;ssl=1\" alt=\"Das Orchester. Foto: Hufner\" width=\"900\" height=\"563\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1700\" class=\"wp-caption-text\">Das Orchester. Foto: Hufner<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das ist jedoch hilflos, denn man verkennt damit das, was Kunst auch zur Kunst macht, und ich w\u00fcrde sagen, vor allem zur Kunst macht. Die Unsicherheit. Das nicht Gefestigte, die Vielschichtigkeit. Wind, wenn ich es richtig verstanden habe, nennt es Schwebezustand. Dieser ist leider keiner der Behaglichkeit verspricht.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Aber es lebt sich unbehaglich in einem Schwebezustand, und darum sind wir versucht, ihn gegen einige beschr\u00e4nkte, aber greifbare Gewi\u00dfheiten auszutauschen.&#8221;<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"7\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-7\">7<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-7\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"7\">Wind, a.a.O. s. 31.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Und hier setzt Adorno fort, wenn er diese Behaglichkeiten als Kennzeichen der Zeit diagnostiziert. In seinen \u00c4sthetik-Vorlesungen von 1958\/59 meint er zu erkennen, dass sowohl die Gebildeten wie die Ungebildeten &#8220;aussterben&#8221; und &#8220;da\u00df alle irgendwie Bescheid wissen&#8221;<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"8\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003f550000000000000000_8792\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-8\">8<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003f550000000000000000_8792-8\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"8\"><\/span>Adorno: a.a.O. S. 313.[\/ref ]<\/p>\n<p>&#8220;Irgendwie&#8221; eben. Und deshalb ist auch zu allem sehr schnell ein Urteil gef\u00e4llt. Die Schranke gegen\u00fcber einer gehobenen Kunst ist l\u00e4ngst gefallen. Man findet gut oder schlecht. Und man kann vielleicht \u00fcberredet werden, etwas gut oder schlecht zu finden. Aber der zentrale Raum, in dem Kunst stattfindet, nicht dem der Wort und Urteile, sondern demjenigen der Erfahrung, wird nicht mehr der Platz einger\u00e4umt, der n\u00f6tig w\u00e4re.<\/p>\n<p>&#8220;Vermittlung&#8221; h\u00e4tte also zuerst da anzufangen, die Bedingungen daf\u00fcr zu schaffen, dass man Kunst \u00fcberhaupt noch erfahren kann. Sie muss dies nicht an Kunst selbst tun, das kommt sp\u00e4ter. Aber die Erm\u00f6glichung von Sensibilit\u00e4t steht vor ihrer Verwendung. Das geht nicht auf in einem Begriff von kultureller Bildung, diese erg\u00e4be sich aus den Bedingungen erst.<\/p>\n<p>Nicht die Kunst muss sich \u00e4ndern, nicht die Kr\u00fccke zur Kunst, sondern das Leben.<\/p>\n<p>Und das \u00e4nderte wohl alles.<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Das%20Leben%20%C3%A4ndern%2C%20nicht%20die%20Kunst https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2019%2F01%2Fdas-leben-aendern-nicht-die-kunst%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#6364FF\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#6364FF\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#6364FF\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Das%20Leben%20%C3%A4ndern%2C%20nicht%20die%20Kunst https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2019%2F01%2Fdas-leben-aendern-nicht-die-kunst%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Adorno: \u00c4sthetik (1958\/59), Frankfurt\/M. 2009.<\/div><\/li><li><span>3<\/span><div>Edgar Wind, a.a.O., S. 25.<\/div><\/li><li><span>4<\/span><div><span style=\"font-size: 1.0625rem;\">&#8220;&#8230; obwohl die K\u00fcnstler heute viel weniger von Naturwissenschaft verstehen als im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, scheint ihre Phantasie vom Wunsch geplagt [sic!], wissenschaftliche Verfahren nachzuahmen.&#8221; Edgar Wind, a.a.O. S.26.<\/div><\/li><li><span>5<\/span><div>Wind: ebenda.<\/div><\/li><li><span>6<\/span><div>Wind: ebenda.<\/div><\/li><li><span>7<\/span><div>Wind, a.a.O. s. 31.<\/div><\/li><li><span>8<\/span><div><\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einiger Zeit wird immer wieder behauptet, dass die Menschen und die K\u00fcnste nicht zusammen f\u00e4nden. Man macht da gewiss Unterschiede zwischen den K\u00fcnsten. Bildende Kunst und Dichtung gelten als nur bedingt problematisch. Bei Musik gibt es ein Riesendurcheinander. Musikvermittlung wird eingesetzt. Denn irgendwie m\u00fcssen doch Musik und Menschen einander finden. Ist es wirklich so [&hellip;]<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Das%20Leben%20%C3%A4ndern%2C%20nicht%20die%20Kunst https%3A%2F%2Fwww.kritische-masse.de%2Flogbuch%2F2019%2F01%2Fdas-leben-aendern-nicht-die-kunst%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#6364FF\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#6364FF\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 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