die Politik
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Die LINKE: Links vom Reichtum, rechts der Politik
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“Reichthum macht nicht reich,” sagt da ein Sprichwort. Wie es überhaupt recht viele und sich gegenseitig widersprechende Sprüchworte zum Thema gibt. Das wundert es vielleicht weniger, wenn die LINKE auf den einen Plakaten fordert: “Reichtum besteuern” und auf den anderen “Reichtum für alle.” Das ist in der Tat nicht so widersprüchlich, wie man meinen könnte.
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Reinsberg 2008 – Unwohnliches Dorf
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Gestern las ich in der Berliner Zeitung unter der Überschrift “Die Stille im Dorf” einen Bericht über Vorgänge im sächsischen Reinsberg. Man kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei um einen erfundenen Ort handelt. Die Realität sieht doch anders aus, oder? Jedenfalls soll dort eine Art Terror Jugendlicher um sich greifen,
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Popkomm 2007: Widersprüchliches – We believe in music
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Letzte Woche auf der Popkomm. Um Kunst ging es selten. Eigentlich ging es nur um Geld und Repräsentation. Keine Frage. Auf der einen Seite, Menschen, die mit aller Macht versuchen, den Status Quo der Rechtewahrnehmung beizubehalten oder gar auszudehnen, in der Mitte jene, die versuchen, ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen, auf der anderen Seite
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Arbeitslosengeld I – Anspruch auf Risiko
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Gerade flattert aus dem Deutschen Bundestag herein, der Antrag der Linksfraktion, die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I zu verlängern (16/3538), sei abgelehnt worden – von SPD, CDU, FDP und den Grünen. Pro Jahr Arbeitsdauer hätte es einen Monat länger Arbeitslosengeld geben sollen, so der Antrag. Die Grünen meinen, “dass der Vorschlag Anreize für den Vorruhestand und
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Das Wunder von Baden-Baden
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Um den Schlager scheint es nicht gut bestellt zu sein. Vor allem nicht um seine einzige noch real existierende Form, den deutschen. Wir brauchen wieder einmal jemanden, der sich dazu bekennt, öffentlich, lächelnd. Ja zum deutschen Schlager – mit dieser aufregenden Werbekampangne versucht sich der SWR in Baden-Baden und treibt zu diesem Zweck Landesväter (Beck
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Urheberrechtsnovelle und andere Faxen
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Heute hat offenbar wieder einmal der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages getagt. Im Zentrum standen Fragen der Privatkopie — erfreulicherweise auch einmal aus Sicht der Nutzer. Man muss es doch mal ganz offen sagen: Wenn keiner diese Werke hören und sehen wollte, dann hätten die Urheber aber auch nichts, rein gar nichts. Sicher gibt es unter
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Lebenswertes Deutschland
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Heute eine neue sinnlose Umfrage. Seit ein paar Stunden haben wir in Germania eine neue Regierung. Die will Kultur als Investition und nicht als Subvention sehen, so gesagt von Frau Kanzler und wiederholt von jemand, der dem Kohl seinerzeit in Bremen das Pult mit verjuckten Worten überließ. Da war der Alt-Kanzler etwas maulfaul, was Spenden
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Rechnung ohne den Betriebswirt
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Was da die Koalitionsverhandlungen ergeben haben, ist ein tolles Programm. Psychologisch vor allem. Da will man die Mehrwertsteuer erst 2007 erhöhen. Damit will man offensichtlich künstlich die Binnennachfrage für 2006 erhöhen. Also kauft man 2006 noch, was man 2007 sonst zu teuer bekäme. Damit kommt man voran. Eine gute Idee und man hat damit sofort
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Koalitionsquark
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Wenn man so einige Tage ohne Fernsehen, Zeitung und Radio verbringt, erspart man sich viel Ärger. Der ist das umso größer, wenn man dann eine Zeitung aufschlägt wie die „Berliner Zeitung“. Ich kann mich noch an die hochtrabenden Phrasen erinnern, die da lauteten, der Souverän habe entschieden. Damit hat man es sich sehr schön und
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Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus [„große Koalition der Unzufriedenen“]
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“Wer würde der Regierung im Amt nachfolgen? Eine bessere Regierung? – Vielleicht würde eines Tages eine große Koalition der Unzufriedenen regieren mit Dörflich an der Spitze, und dann wären Tod und Teufel los. Da saßen sie nun und waren am Ende ihres Lateins, die Günstlinge der Suffrage universel, die Jünger Montesquieus, und sie merkten gar
