Bernd Begemann: endlich

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Bernd Begemann - EndlichDas neueste Werk aus der Feder des elektrischen Liedermachers Bernd Begemann. Es ist voller Liebeslieder, die alle im Vergleich zu früheren Liedern dieser Art weniger ab- und hintergründig sind, auch weniger ironische Haltung ist mit dabei. Von der Art der Arrangements her, zielt dieses Album von 11 Tracks (Gesamtdauer: knapp 47 Minuten) auf den Popmarkt. Am Anfang war ich darüber doch sehr enttäuscht, zumal es in manchem Lied jenen unsäglichen Rumsti-Schlagzeug-Stil gibt, mit dem in der Popmusik vor allem alte Stücke neu vercovert werden oder auch Stücke aus de E-Musik eingepoppt werden.
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Albrecht Dümling: Musik hat ihren Wert

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In letzter Zeit – unter den Bedingungen und neuen Aufgaben und Problemen, die sich durch Ausweitung des Konzertlebens und der medialen Verfügbarkeit von Musik kennzeichnen lässt – steht die Wahrung kreativer Leistungen verstärkt auf dem Programm. Allgemein scheint sich eine Bewegung abzuzeichnen, kompositorische Leistungen nicht mehr so gerne in Geldwerte umsetzen zu lassen. Das gilt vielen als bildungsfeindlich und daraus wird gerne die Forderung gezogen, das Musik umsonst zu sein habe. Da lohnt sich…

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Transporter: Glaze

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Transporter GlazeInsbesondere für Freunde von Rhodes und Vibraphon, die sich zugleich auf den Wogen ausgeruhter und enervierender Rhythmen fortbewegen wollen, dürfte dieses Album von Interesse sein. Club-Kultur und Jazz sind ja keine Feinde, doch so richtige Freundschaft scheint immer beide Seiten zu beschädigen oder zu beleidigen. Denn der Zaubervirtuose aus dem Jazz muss hineingewürgt werden in ein bestenfalls electronic-knarzenden und -fiependen Brei, dem dann noch eine gesampelte Miles-Trompete übergestülpt wird.
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Kool Ade Acid Test: Geraldine Penny

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Very Kool!Nicht das, was man unter solch einem Bandnamen vermutet, aber auch nicht komplett was anderes. Die Truppe, die sich unter dem Namen „Kool Ade Acid Test“ zusammen gefunden hat, stammt topographisch und musikalisch aus verschiedenen Welten unter der Schirmherrschaft von Steven Gaeta (einstens „Universal Congress Of“). Heraus gekommen ist eine dufte CD, deren Stilistik schwerlich zu fassen ist. Am ehesten erinnert das an Sgt. Pepper‘s Heart Club Band, die sich mit „Beck“ und einem Mannheimer-Südstaaten-Brass-Band-Klabum gegenkreuzt.
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e.s.t.: Seven days of falling

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Postpopbop!Musik zwischen verzweifelten Balladen und trotziger Rotznäsigkeit. Esbjörn Svensson (Piano), Dan Berglund (Bass) and Magnus Ostrom (Schlagzeug) bewegen sich in einer voll emanzipierten Triobesetzung. Alle Instumente sind gleichgewichtig und ordnen sich in die ausgeklügelten Arrangements ein.Neben einfachen Songstrukturen stehen da außerordentliche Klangmixturen, die im positiven Sinn nach Materialbeherrschung klingen. Auch wenn kleine Motive eigenständig repetitiv durchgeführt werden und im Baß zum Beispiel eine eigene Schicht bilden, wirkt die Musik nirgendwo künstlich sondern bei aller…

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Maestro Turntables: Blue Note Trip

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Cool oder uncoolGanz lässig ist zwar diese Doppel-CD, die einige hippe Tracks von Donald Byrd über Buddy Rich und Horace Silver bis Gary Bartz vereinigt. Alles das ist hübsch an der Schnur aufgeperlt und loungt sich gar nicht mal ungekonnt über insgesamt gut 140 Minuten durch. Aber für wen ist eine solche CD eigentlich gemacht? Für im Zwielicht zwinkernde Bars, fürs angenervte Autofahrten oder als Begleitmusik zum Fensterputzen? Wohl für alles zusammen, möglicherweise passt dazu auch ein gekonnt dressierter Blattsalat.
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Installationsprobleme

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Jetzt habe ich mir doch vor einigen Wochen ein relativ teures Mousepad der Marke Giganta bestellt. Nach immerhin sechs Wochen kam es dann auch an. In Testberichten wurde es absolut gut getestet: Kein Ruckeln bei optischen Mäusen, abwaschbar und so gut wie unkaputtbar. 19 Euro war mir das wert und jetzt das: ...Ich packe also aus. Und es sieht hübsch glitzerig aus. Aber: keine Treiber-Diskette oder CD. Wie also soll mein Computer mit dem…

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Greg Osby: St. Louis Shoes

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Greg OsbyEin Jazz-Quintett um den Saxophonisten Greg Osby macht einen Ausflug in die gute alte Zeit und zieht sich gewissermaßen alte Schuhe an. Mit dem ersten Stück „East St. Louis Toodle-oo“ ist man sofort dort. Da saftelt die Musik geradezu in traditionellen Harmonieshemata eines Trauermarsches und drüber setzt sich dann, kaum dass man es bemerkt, eine dazu etwas schiefe Soloinstanz. Dieses Stück hat es in wirklich sich: auf einem Trompetensolo (Nicholas Payton) folgt gleich ein furioses gestrichenes Baßsolo von Robert Hurst. Danach setzt Payton ein zweites Mal an, auf dem Flügelhorn, perfekt in seiner gewollten Unbeholfenheit und seinen Ansatzproblemen.
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Ausklang – Cluster!

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Der Abschied ist leise, kaum einer hat ihn bemerkt, niemand hat sich dagegen aufgelehnt. Mit Wolfgang Rihm und Siegfried Matthus haben zwei prominente Komponistenpersönlichkeiten den Aufsichtsrat der GEMA verlassen, beziehungsweise sind in einer Stellvertreterrolle (Rihm) auf der Ersatzbank gelandet. Wir bedanken uns für die geleistete Arbeit im Namen aller musikalischen Urheber. Macht’s gut und noch ein schönes Wochenende. Denn man hat von Seiten der Neuen Musik Szene einen adäquaten Ersatz gewählt bekommen: Enjott Schneider,…

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