Minimal und repetitive Musik – Das Goeyvaerts-Genom

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Vor einiger Zeit habe ich über das Krenek-Genom nachgedacht und ihn mit der Erfindung der Musik von Phil Glass in Verbindung gebracht. Heute gibt es eine neue Findung: Karel Goeyvaerts "Composition No. 4" aus dem Jahre 1952 mit der er die Phasenschiebe-Musik von Steve Reich vorwegnimmt! Und keiner hats gemerkt. https://youtu.be/aRtLXJufh5w Zuerst dachte ich dabei: Okay, dass das noch niemandem aufgefallen ist, erstaunt mich jetzt doch sehr, wo doch Goeyvaerts doch so ziemlich alles…

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„Jeder kann Künstler sein“ (Krakau, 20. April 1921)

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„Jeder kann Künstler sein“, so steht es mitten in einem Text aus dem Jahr 1921 von Bruno Jasienski mit dem Titel "An das polnische Volk. Manifest in Sachen der sofortigen Futurisierung des Lebens“. Das Beuys zugeschriebene Wort: "Jeder Mensch ist ein Künstler" ist die spätere Konsequenz, die aus der Möglichkeit ein Faktum herstellt. Seit gestern bin ich im Besitz eines der schönsten Bücher, die ich seit langem durchstöbern kann: Manifeste und Proklamationen der europäischen…

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Tücken und Taktiken der Kritik – Wo sind die Neofuturisten?

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Neulich habe ich noch Kreidlers Videovortrag scharf kritisiert. Dabei ging es um Formales. Nun muss man aber – wie gewünscht – auch inhaltlich zur Sache kommen. Hierbei geht es also um einen Text von Max Nyffeler, der in der Februar-Ausgabe der nmz im Jahr 2011 gedruckt erschien und online auch nachzulesen ist. Er trägt den Titel: Die Neofuturisten. Anhand dieses Textes wird gezeigt, wie die Argumentationstechnik Max Nyffelers technisch funktioniert und warum sie fehlerhaft…

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Talent fürs Leben – Lebensphilosophie

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Aufreißen, herausziehen, unter die Nase halten, nießen. Und? Ich komme nicht drauf, was mit diesen Taschentüchern so abgeht. Mach mal einen Satz mit den Worten: Solo Talent Hygiene Leben. Geht nicht? Dann machen wir daraus Taschentücher. Taschentücher gehen immer. Welches Talent wird hier angesprochen? Solo ist klar. Man soll besser so eine Taschentuch nicht von mehreren Personen nutzen lassen. Sanfte Hygiene fürs Leben? Lässt mich ratlos zurück. Typo und Co, ein Kuddelmuddel. Ich bin…

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Berliner U-Bahn: Adorno

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Auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier neulich Donnerstag am frühen Abend in der U-Bahn. Informationen einholen über die Bildschirme mit dem Berliner Fenster. Dann auf dem rechten Bildschirm dies: Kunst will das, was noch nicht war, doch alles, was sie ist, war schon. Adorno Bis man es recht begriffen hat kommt schon ein Entenbildchen. Nein, nicht begriffen, realisiert haben muss man es. Was aber soll mir das bedeuten an diesem Ort, einem Ort, den…

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2017 – Das Dumme spricht weiter

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Leider geht das Jahr 2017 genauso weiter wie das Jahr 2016 geendet hat. Es war ein fataler Fehlglaube, dass die menschenverachtende Blöd- und Dummheit einfach enden würde. Das Problem in 2016 waren nicht diejenigen, die in diesem Jahr von uns gegangen, sondern viele von denen, die geblieben sind.

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Erinnerung an Charles Munch

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Es gibt da offenbar einen wirklich besonderen Klang, eine besondere Färbung der Musik. Die genau den Ton trifft, den ich als Jugendlicher hörte. Bei meiner Tante im Nachbarstadtteil Westhagen, die ich damals meiner Erinnerung nach jeden Samstag besuchte (Cola, Kaugummi, Gurkensalat, Fernsehen, später lecker Steaks) - meine Mutter sagte mir damals (ich rauchte noch nicht) wegen der Kaugummis, ich röche nach Leiche :) Meine Tante hatte eine Platte mit Beethovens 5. Sinfonie. Mit Charles…

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