Jünger

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Also nicht Ernst, sondern Jünger. Jünger sind meist doofer als ihre Meister. Dafür aber gerne umso mitteilungsfreudiger. Wenn sie beginnen, ihren Meister zu schützen, unterlaufen ihnen so viele Fehler, dass der Meister sie eigentlich verwarnen müsste. Aber meistens benötigt der Meister diesen Schutz, weil er selbst nicht so meisterlich agiert wie es sich gehören würde. Zur Sache des Meister gehört es, dass er sich als Autorität aufstellt mit weitgehend universellem Führungsanspruch. Seine Worte sind Gesetz. Widerspruch kann es da nicht geben. Vor…

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Großer wunderlicher …

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Der Chefredakteur der MusikWoche ist ulkig geworden. Er beschwört in letzter Zeit die Bedeutung der GEMA in einigen Texten in einer Weise, die nachdenklich macht, weil sie so schief sind. „Selbstverständlich gibt es oft genug berechtigte Anlässe für Kritik – es wäre unheimlich, würde ein solcher Apparat völlig geräusch- und reibungslos funktionieren.“ Die Formulierung ist gut. Es gibt berechtige Anlass für Kritik, sonst wäre die Gema einem ja unheimlich. Reibungs- und geräuschlos wäre die Arbeit eben nicht gut, weil sie dann gut…

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Die Sperrtafel, die Presse und die Sklaverei des „digitalen Zeitalters“ (YouTube vs. Gema)

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Die Sache mit der Wahrheit in der Presseberichterstattung ist nicht immer so einfach. Seit Jahren ist ein Streit zur Lizenzierung von Musik zwischen der Gema und YouTube anhängig. Dabei spielten Sperrtafeln eine große Rolle, die den meisten YouTube-Nutzern in Deutschland angezeigt wurden. Kurz gesagt waren sie derart, dass YouTube behauptete, die Gema sperre die Wiedergabe in dieser Region. Die Gema zog gegen die Formulierung vor Gericht und gewann in zwei Instanzen. Natürlich vollkommen zu Recht. Gleichwohl hält sich hartnäckig das Gerücht, die…

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Großer Wunderlicher …

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Der Chefredakteur der MusikWoche ist ulkig geworden. Er beschwört in letzter Zeit die Bedeutung der GEMA in einigen Texten in einer Weise, die nachdenklich macht, weil sie so schief sind. „Selbstverständlich gibt es oft genug berechtigte Anlässe für Kritik – es wäre unheimlich, würde ein solcher Apparat völlig geräusch- und reibungslos funktionieren.“ Die Formulierung ist gut. Es gibt berechtige Anlass für Kritik, sonst wäre die Gema einem ja unheimlich. Reibungs- und geräuschlos wäre die Arbeit eben nicht gut, weil sie dann gut…

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Der Mann im Bus – Odo Marquard

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Als ich in Gießen zu studieren anfing, war mir sein Name kein Begriff, dabei hatte mein Vater schon die Reclamheftchen gelesen, die er finden konnte: Odo Marquard, der vor wenigen Tagen im Alter von 87 Jahren verstarb. Philosophie war aus einem kühnen Grunde mein erstes Nebenfach. Und Odo Marquard hielt die erste Einführung ins Fach für alle Studierenden. Ich erinnere mich daran kaum, aber es muss zumindest so unterhaltsam gewesen, dass er für mich die zentrale Figur im Fach wurde. Mein erste…

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Musik-Blogs aktuell – Abgänge und Zugänge

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Blogs kommen und gehen. Auch in einer Zeit, in der man eigentlich die Hoch-Zeit dieser Spielart des Netzes als vorbei wähnt. 2002 bis 2007 war die Deutschland, bevor die Kommerzialisierung auf der einen Seite und die Microblogger-Dienste wie Twitter und „das“ soziale Netzwerk Facebook die Menschen mehr und mehr gebunden haben. So geht auch die GEMA neue Wege und legt ihr Blog flach - es ist wie vom Erdboden verschwunden. Es ist weg! Wer noch in Erinnerungen schwelgen will, muss dies über…

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Musikvermittlung 1966 – Ehrwürdiges Publikum wird maßgeregelt

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Unkorrekt: Pausengestaltung! Ich habe dieses Video bei der Suche nach Auftritten von Friedrich Gulda gefunden. Der hätte nämlich gestern seinen 85.  Geburtstag feiern können. Aber bitte Achtung zwischen den Sätzen 1 und 2. lange Pause – die WIENER PHILHARMONIKER sind ja sogar in den Pausen extrem gut und männlich – Maestro Szell erhebt den Stab. Und, und ... https://youtu.be/ojWQwdFwI3c?t=22m35s … das Publikum kommt einfach nicht zur Ruhe, die Musiker setzen ab, der Szell klopft aufs Holz seines Pultes, drei Mal – Petrus!…

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Wolfgang Börnsen auf dem Weg in die Vergesslichkeit? Akte Seniorentreff IV

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Die Sache mit dem Senioren-Singen zieht ihre Kreise. Leider nicht immer zum Besten. Neulich noch der Chefredakteur der MusikWoche mit eigenartigen Einlassungen. Jetzt ein Ex-MdB, der Wolfgang Börnsen, stellvertretender Bundesvorsitzender der Senioren-Union und, man achte: Träger der „Goldenen Ehrennadel der GEMA“. Die Schleswiger Nachrichten (SN) zitieren ihn hier, und ich kann nur hoffen, falsch, mit folgenden Bemerkungen. „Bei der Gema in Frankfurt muss aufgrund dieser Sache eine Grundsatzentscheidung her“, fordert Wolfgang Börnsen, der von dem Konflikt in Berlin erfahren hatte und sofort…

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Bester Dirigent sucht Orchester!

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Ich denke, da lässt sich was machen. Dieser Dirigent hat kein Chef-Orchester und manches Orchester sucht einen Chefdirigenten. WinWin-Situation würde ich mal sagen. Schlagtechnik ist 1A. Das zu hörende Orchester könnte sich bei bisserl mehr Mühe geben.

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Die Presse ist frei, aber manchmal ist sie auch dumm (GEMA returned)

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Bestes Beispiel: ich selbst. Aber ich weiß das! Neues aus der GemaWoche! Äh, habe ich GemaWoche geschrieben? MusikWoche! MusikWoche, Hufi, es heißt MusikWoche. Lern Dir das doch endlich mal. Soviel zur eigenen Dummheit. Jetzt zu der der GemaWoche MusikWoche! Leider gibt es da Kollegen, die dann tatsächlich die Propagandamaschine anschmeißen. Dazu muss ich noch einmal zurück gehen zur unbegründeten GEMA-Rechnung an die Orgnaisatoren des Seniorentreff-Liederkränzchens, von dem ich berichtete, allerdings zu umständlich. Die Sache ist ja ganz einfach. Wenn GEMA-pflichtiges Material in…

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