Geld und Kunst
Geld macht taub. Geld spielt überall erste Violine. Geld macht arm und reich, der Tod macht alle gleich. [Dän.: Penge skille os ad, men døden giør os liige.] Geld ist die grösste Kunst. – Parömiakon, 2689. Die beste Kunst ist all vmbsunst. – Henisch, 1470, 19. Ehrliche Kunst bezahlt die Welt mit Dunst. [Lat.: Artibus honestis nullus in urbe locus, nulla emolumenta laborum. (Juvenal.) (Seybold, 39.)] Kunst bringt zuweilen Ruhm, aber selten Brot ins Haus. Kunst besteht, Reichthum zergeht. [Schwed.: Guld förgår,…