Hinhören und weglaufen – die sog. Neusser Marketing-Schule

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Die Deutsche Kammerphilharmonie Neuss (dkn) macht was her mit ihrer Klassiklounge. Hinhören und weg sein. Was sich die Werbeleute dabei aber gedacht haben, ist fast nicht mehr nachzuvollziehen. Muss man vielleicht ja auch nicht, da haben einfach ein paar Strategen ein paar Bananen zu viel gegessen, scheint mir. Beitrag von Hinhören. Soll das Bild hier nun schockieren, soll es anzeigen, dass hier die Dinge anders laufen als bei einem normalen Konzert, dass es riskant ist in hohem Maße für die Musiker? Auf…

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Zeit für ein bisschen Optimismus

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Gute Nachrichten für die Musikwelt. Musik heute, „das nachrichtenmagazin für klassik“ vermeldet: „Klassische Konzerte können doppelt so viele Besucher wie bisher gewinnen. Davon ist der Deutsche Orchestertag überzeugt, der am Montag in Berlin zu Ende gegangen ist. Immerhin bezeichneten sich fast 90 Prozent der Bundesbürger als klassikaffin, wenn auch nur ein geringer Teil davon Konzerte besuche.“ [Quelle: Musik heute] Wäre nur nicht dieser Vorbehalt: „können“. 90 Prozent der Bundesbürger bezeichnen sich als klassikaffin? Da ist doch deutlich mehr drin als nur eine…

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Schärfster Unfug – aber gerettet

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Schwierig zu sagen, was genau die Musiker des Nationalen Dänischen Kammerorchesters (Danish National Chamber Orchestra) dazu bewogen hat, während des Musizierens eine Chilli-Schote zu verzehren. Jedenfalls war es nicht so einer Art Herausforderung wie Eiswasser über den Kopp zu kippen oder ähnliches; haben ja auch so ein paar Orchester gemacht. Dabei war die Situation des Orchesters in diesem Jahr mehr als prekär. Es sollte Ende des Jahres aufgelöst werden. Also ein ähnliches Schicksal erleiden wie die Orchester des SWR im Südwesten. Auch…

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Publikumsforschung: Traue keiner Statistik, höre auf Dein Herz

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Input und Output. Es kommt immer auf die Fragen an und auf die Befragten. So flatterte – musikalisch hochinteressant – eine Information eine Online-Portals herein mit dem Titel: „Thomas Anders von deutschen Fremdgeherinnen als begehrtester Sänger gewählt.“ Keine Ahnung, ob noch alle wissen, wer der Thomas Anders ist; es spielt ja auch nicht so die dolle Rolle. Um die diesen Pokal hat es sich nicht gerissen. Aber ja. Für alles und jeden Geschmack gibt es Online-Portale. Auch für deutsche Fremdgeherinnen. Unklar, wo…

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Emanzipatives Internet oder Auslastung der Demokratie

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Beim Blick auf das Besondere verliert man aus den Augen, was nebenbei automatisch auch passiert.  Beim Internet und seinen zugehörigen Möglichkeiten, Dinge auf einfache und schnelle Art zu veröffentlichen (im Gegensatz zur Organisation einer Druckmaschine und dem Vertrieb der Erzeugnisse), ist immer der emanzpipative Charakter bei Vertretern der Gegenöffentlchkeit herausgestellt worden. Jeder kann sagen, was er will. Die Hürden sind schon sehr niedrig. Das Internet demokratisiert irgendwie und irgendwo, Das ist toll. Aber die Euphorie ist nur von kurzer Dauer. Nicht nur…

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Sport für Musikinstrumente – Scheitern als Leben

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Matthias Kaul und Neele Hülcker haben Spaß mit Musikinstrumenten. Drei Studien. Man beachte vor allem den Ort der Inszenierung. Nur auf den ersten Blick mögen die zum Beispiel bereitgestellten Leitern im Hintergrund wie zufällig angeordnet wirken. Das ist aber nicht richtig. Bis in die kleinsten und unscheinbarsten Details hinein wirkt hier ein verdammt ausgeklügelter Plan. Scheitern wird hier beklemmend als gescheitertes Scheitern interpretiert: Ein endloser Kampf gegen das Untergehen, gegen Willkür und gegen kulturelle Wunden aufs Tableau gebracht. „Studie“ und „Übung“ in…

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Emanzipatives Internet oder Auslastung der Demokratie

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Beim Blick auf das Besondere verliert man aus den Augen, was nebenbei automatisch auch passiert.  Beim Internet und seinen zugehörigen Möglichkeiten, Dinge auf einfache und schnelle Art zu veröffentlichen (im Gegensatz zur Organisation einer Druckmaschine und dem Vertrieb der Erzeugnisse), ist immer der emanzpipative Charakter bei Vertretern der Gegenöffentlichkeit herausgestellt worden. Jeder kann sagen, was er will. Die Hürden sind schon sehr niedrig. Das Internet demokratisiert irgendwie und irgendwo, Das ist toll. Aber die Euphorie ist nur von kurzer Dauer. Nicht nur…

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Vergangenheit; Paradoxon

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Genau genommen gibt es nur eine Vergangenheit. Das sollte man annehmen. Vermutlich stimmt dies aber nicht. Wir haben vielleicht nur eine Vergangenheit, aber jeder hat einen andere. 

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Vergangenheit: Paradoxon

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Genau genommen gibt es nur eine Vergangenheit. Das sollte man annehmen. Vermutlich stimmt dies aber nicht. Wir haben vielleicht nur eine Vergangenheit, aber jeder hat einen andere.

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Nostalgie, bewährt

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25 Jahr Mauerfall. Ein Grund zum Feiern, gewiss. Ein Grund, die Landschaft mit symbolischer Politik anzureichern? Doch eher nicht. Man muss sich dass doch mal vorstellen: Nach 25 Jahren ist es immer noch nicht gelungen, simpelste Angleichungen zu bewerkstelligen, wie gleicher Lohn, hier und da. Gerade im öffentlichen Dienst, bei Beamten. Zeigt das Souveränität? Eher doch nicht. Dazu kommen jetzt Dokumentationen, merkwürdige Goobye-Biermann-Auftritte im Deutschen Bundestag, Lichtinstallationen entlang der alten Mauer. Das ganze Programm. Und dann wundern sich die neuen Blockflöten, dass…

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