Mehr über den Artikel erfahren Recht und Kunst II
Ein schwarzes Quadrat vor grauem Hintergrund. Hufner

Recht und Kunst II

Ich glaube, es gilt ein grundlegendes Missverständnis aufzulösen. Recht und Kunst kommen nicht zur Deckung. Gerade vorausschreitende Kunst ist häufig nicht mit Mitteln des Rechts zu fassen. Offenbar sind ja Kunstgegenstände wie das "Schwarze Quadrat" von Malewitsch oder Fountain von Marcel Duchamp nicht durch das Urheberrecht als Werke geschützt, so wenig wie John Cages 4'33". Aber, dass es sich um Gegenstände der Kunst handelt, die auch kommunikativen Einfluss hatten, also kunstgeschichtliche Relevanz haben, dürfte…

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Recht & Kunst II

Ich glaube, es gilt ein grundlegendes Missverständnis aufzulösen. Recht und Kunst kommen nicht zur Deckung. Gerade vorausschreitende Kunst ist häufig nicht mit Mitteln des Rechts zu fassen. Offenbar sind ja Kunstgegenstände wie das "Schwarze Quadrat" von Malewitsch oder Fountain von Marcel Duchamp nicht durch das Urheberrecht als Werke geschützt, so wenig wie John Cages 4'33". Aber, dass es sich um Gegenstände der Kunst handelt, die auch kommunikativen Einfluss hatten, also kunstgeschichtliche Relevanz haben, dürfte…

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Mehr über den Artikel erfahren Neue Krankheit entdeckt
Vergessen oder vorbereitet. Foto: Hufner

Neue Krankheit entdeckt

Ich hatte es schon auf Facebook kundgetan. Es gibt eine neue Erkrankung, bzw. eine alte, deren Krankheitsbild aber bislang nicht spezifiziert wurde: Haushalzheimer vergessen, den Haushalt in Schuss zu halten. Türme von Krempel, Stapel von Restpapier, unabgeräumte Tische, vergessene Wäsche in der Waschmaschine, uneingeworfene Briefe … Es gibt kaum jemanden, der nicht darunter leiden würde. Und bestimmte Leute, die dagegen immun sind, sind einem auch nicht ganz geheuer. (Der General …, die Rama-Familie).  

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Icke ohne Götter. Foto: Hufner

Zettelkasten – Götter in uns

Eigentlich habe ich die Idee nicht von mir. Sondern sie hat der Klaus Kusanowsky in mir wieder erweckt. Im Zettelkasten einfach nur schnell mal was niederzulegen. Heute fällt mir das sogar schwerer als sonst. Leeres weißes Blatt Papier, zumal ich mich bei der Berliner Gazette echauffieren musste. Also ich hatte da mal was von Nietzsche, was mich interessierte: Seinem Gefühle vertrauen – das heißt seinem Großvater und seiner Großmutter und deren Großeltern mehr gehorchen…

Ein Kommentar
Mehr über den Artikel erfahren Markus Lanz hat den Größten
Boden der Tatsachen. Foto: Hufner

Markus Lanz hat den Größten

Heute morgen die Lektüre bei Stefan Niggemeier, den ich sonst immer im etwas Argwohn lese, ein Kommentar zu einer Sendung des ZDF in der „Moderator“ Lanz a lot Lanz ein „Gespräch“ führen tat mit Frau Wagenknecht. Herauskommen konnte nichts anderes, als was man reintat. Die Zutat Lanz erweist sich als vergiftete Nummer. Und das führt mich zu einer recht eigenartigen Frage. Wie kann es sein, dass ein Volk von über 80 Millionen Einwohnern nur…

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Die Idee ist falsch, weshalb sie auch nicht richtig war

Es ist der unbeschreibliche Vorteil der einseitigen Kommunikation, dass sie einen versperrten Rückkanal hat. So wie beim Rundfunk auch heute vom Grundgedanken her. Es wird etwas hinaus gesendet, das einen Hörer oder mehrere findet. Diese können darauf alleine oder zusammen reagieren, aber es bleibt ihre Reaktion, die fast nie zum Sender zurückläuft. Brechts Gedanke aus der Radiotheorie, dass jeder Mensch zum Sender werden könne, solle ist noch inspiriert davon. Es ist nur die Umkehrung…

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Mehr über den Artikel erfahren Die Idee ist falsch, weshalb sie auch nicht richtig war
In der Passage der Kommunikation. Foto: Hufner

Die Idee ist falsch, weshalb sie auch nicht richtig war

Es ist der unbeschreibliche Vorteil der einseitigen Kommunikation, dass sie einen versperrten Rückkanal hat. So wie beim Rundfunk auch heute vom Grundgedanken her. Es wird etwas hinaus gesendet, das einen Hörer oder mehrere findet. Diese können darauf alleine oder zusammen reagieren, aber es bleibt ihre Reaktion, die fast nie zum Sender zurückläuft. Brechts Gedanke aus der Radiotheorie, dass jeder Mensch zum Sender werden könne, solle ist noch inspiriert davon. Es ist nur die Umkehrung…

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Mehr über den Artikel erfahren Verdeckte Inhalte (Wertsch)
Buchstabenruine. Schweden. Foto: Hufner

Verdeckte Inhalte (Wertsch)

Als ich neulich in Mülheim die große Kaiserstraße in Richtung überdachter Einkaufsbereich der Stadt hinunterging, kam ich an einer medizinischen Einrichtung vorbei. Da war, wie es sonst für kirchliche Einrichtungen üblich ist, etwas in großen Lettern an die Wand notiert. Kein Graffitto von ungezogenen Buben sondern säuberlich verfasst. Ein Teil des Eingangsbereiches verdeckte einen Teil des Wortes. So las man bloß "ÄTZEND" als Bestandteil des gesamten Begriffs: "Wertschätzend". Gewollt schien mir dieser Effekt nicht.…

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In der Bar zur Zukunft. Foto: Hufner

Geschichte wiederholt sich als Tragödie

Und so ist vielleicht die aktuelle Technikgläubig- und verlorenheit nichts anderes als Wiederkehr des italienischen Futurismus, nur auf auf amerikanisch. Präziser müsste man sagen: „Geschichte wiederholt sich als Tragödie der Tragödie.“  

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