Die Kritische Masse ist bereit: Weimers Praxis der Kulturstörung
Ich würde mal so gerne auch Gutes über die Arbeit von Wolfram Weimer schreiben. Geht aber nicht. Er perfektioniert die Doppeltechnik von „Teile und herrsche“ und „Herrsche und teile“.
Ich würde mal so gerne auch Gutes über die Arbeit von Wolfram Weimer schreiben. Geht aber nicht. Er perfektioniert die Doppeltechnik von „Teile und herrsche“ und „Herrsche und teile“.
Ich gebe zu, ich wollte mich nicht mehr mit ChatGPT befassen. Aber da unser Beauftragter für die BUNTE eine Homestory gemacht hat, muss ich ihm doch ein Liebeslied schreiben lassen, das er dann am weißen Klavier für seine Angebetete swingen kann.
Anbiedern um jeden Preis, und sei es der Verlagspreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer nämlich (das ist der, der immer das letzte Wort gehabt haben will), kann er perfekt – und dafür muss er sich nicht mal bewegen, der Jörg Thadeusz. Nun hat sich Thadeusz perfekt für den Vorsitz der Jury des Verlagspreises qualifiziert, indem er beim anderen Preis von Kulturfürst Weimer, dem Buchhandlungspreis, etwaig ausgezeichnete, aber finanziell nicht bedachte Buchhandlung als „irgendwelche Zausel-Buchhandlungen“ titulierte. Für einen…
… sollte stimmen, was die Musikwoche im Haushaltsplansentwurf der Bundesregierung wahrgenommen hat: nämlich eine Kürzung von 400.000 EUR im Etat für das Jahr 2027. Bei bisher 4,211 Millionen EUR aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wären das etwa 9 bis 10 Prozent. Und dabei hat man doch so schöne Gespräche auf Social Media mit dem Kulturfürsten dokumentiert. Das ist der Dank. Wobei die 4,211 Millionen EUR schon über die vergangenen Jahre festgeschrieben waren und somit, in Anbetracht…
Nun kennt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien kein Halten mehr. Was Kanzler Merz kann, das kann ein Weimer im Vorzimmer des Kanzlers schon längst. Über die Vergabe des Verlagspreises seiner Behörde entscheidet am Ende nicht eine Jury, sondern der Kulturfürst höchstpersönlich. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels findet dieses Vorgehen transparent, er findet es jetzt nachvollziehbar. Klar, die Juryentscheidungen waren dies ja nicht, weil Juryentscheidungen. Transparent wird es nur mit dem Kulturgroßmufti. Wir können dem Beauftragten nur zu seiner transparent-dummen…
Weimer wirkt: Der Deutsche Musikrat bekennt sich zum Grundgesetz. Jetzt also doch. Ich hatte ja immer das Gefühl, dass das eine revolutionäre Zelle der Musikkultur gewesen sei. Jetzt müssen die nur noch mit dem *-Gendern aufhören. Dann ist der Beauftragte voll begeistert. Jede Wette!
Heute habe ich erfahren, dass es Reaktionen auf meinen letzten Cluster für die neue musikzeitung gegeben hat, ob ich etwas gegen den Deutschen Musikrat hätte, man befürchte, dass sich zahlungskräftige Financiers des Deutschen Musikrats zurückzögen, weil, wie ich unterstellte, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien den Musikrat auflösen wolle, weil der sich nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung befände. Belege: Kommentare in der CD-Edition der Edition zeitgenössischer Musik. Man traut dem Beauftragten das auch wirklich zu Was für…
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien plädiert dafür, dass es weniger Haas und Henze in den Konzertsälen gibt. Er eskaliert wo er kann, der Kulturextremismusbeauftragte: den Musikrat hat er bereits zur Auflösung vorgesehen. Als Nächstes wird die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, als Folge ihres geplanten Zugangsverbotes für Social Media auch Initiativen wie Jugend musiziert und das Ensemblespiel an Musikschulen komplett für unter 18-Jährige verbieten. Die Ministerin sieht ja ca. acht Gefahren, denen Jugendliche (aber…
… und wie teuer das ist. Auf eine Anfrage aus der Fraktion der autoritären rechtsextremen Nichtsnutze zum Thema „Welche Medien die einzelnen Ministerien so lesen“ gab es die Antwort der Bundesregierung, die mir etwas eigenartig erscheint. Unter anderem waren auch die Medien-Abos der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gelistet. Das einzige Abo zum Thema Medien im exakten Sinne sind die EPD Medien/Archiv. Der Rest ist teilweise bloße Unterhaltung, Journalistischer Müll, Boulevard und Tageshusten. Kein Abo einer Kunst- oder Kulturzeitschrift! Nix.…
… das haben die ganzen Jahr zuvor gezeigt. Aber es gibt immer noch Ungereimheiten. Wenn Weimer sagt, es seien Fachbeamte gewesen, die den Überprüfungsvorgang beim Verfassungsschutz nach dem Haber-Verfahren in der Sache Buchhandlungspreis in Gang gesetzt haben, wäre es doch auch interessant, zu wissen, seit wann diese Fachbeamten (Namen brauche ich keine) in diesem Bundeskulturministerium arbeiten. Und woher diese ihre Vermutungen genau her haben. Sind die alle 118 Buchhandlungen, die Preise bekommen haben, abgelaufen. Sozusagen als Nachjury? Und was ist eigentlich mit…