Die 60er Jahre: Edgar Wind
Manche Einsichten sind sehr simpel. 1963 schreibt Edgar Wind: "Machen wir uns nichts vor: Kunst ist unbequem, ganz besonders für den Künstler selbst." Schöne Grüße aus den 60er Jahren …
Manche Einsichten sind sehr simpel. 1963 schreibt Edgar Wind: "Machen wir uns nichts vor: Kunst ist unbequem, ganz besonders für den Künstler selbst." Schöne Grüße aus den 60er Jahren …
"Von heute an soll sich der Bürger, wenn er die Straße entlanggeht, in jeder Minute an der Tiefe des Denkens großer Zeitgenossen ergötzen, er soll das farbige Leuchten der schönen Freude des heutigen Tages betrachten, soll allenthalben der Musik – Melodien, Getöse, Lärm – wunderbarer Komponisten hören. // Die Straßen sollen ein Fest der Kunst für alle sein.“ (Dekret Nr. 1 über die Demokratisierung der Kunst. Zaunliteratur und Hinterhofmalerei - Vladimir Majakovskij, David Burljuk,…
"De Stijl" hatte in Düsseldorf im Jahr 1922 seine "schöpferischen Forderungen" in fünf Punkten zusammengefasst. Auch hier (wie beim polnischen Manifest von Bruno Jasienski), unter Punkt 5 wird ein Zusammenfallen von Künstler und Mensch gefordert, positiv gedeutet ("Aufhören der Trennung"). Bei Punkt 4 findet sich ebenfalls eine nicht unbekannte Forderung: "Aufhören der Trennung von Kunst und Leben. (Kunst wird Leben.) (Applaus)". (Schöpferische Forderungen von "De Stijl", in: Manifeste und Proklamationen der europäischen Avantgarde (1909-1938),…