These oder Phrase? Kultur und Freizeit im GG

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Unsere neue Kulturstaatsministerin schwingt schon mal große Worte. «Auch in der Krise räumen Bund und Länder der Kultur den Stellenwert ein, der ihrer Bedeutung für die Gesellschaft und der Stellung der Kunstfreiheit im Grundgesetz entspricht.» Dies mache der ausdrückliche Hinweis auf die besondere Begründungspflicht für Beschränkungen des Kulturbetriebs deutlich, sagte Roth. «Indem wir die Kultur stärken, stärken wir die Demokratie.» Das liest man in der Nachricht der Deutschen Presse-Agentur. Voller Erfolg für den Deutschen…

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Roboter im Himmel – Kunst auf dem Weg rückwärts

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„Während der Struktur nach Arbeit und Vergnügen einander immer ähnlicher werden, trennt man sie zugleich durch unsichtbare Demarkationslinien immer strenger. Aus beiden wurden Lust und Geist gleichermaßen ausgetrieben. Hier wie dort waltet tierischer Ernst und Pseudoaktivität.“ Diese knapp 80 Jahre alte Einsicht, die Adorno in seinen Minima Moralia unter dem Titel „Stundenplan“ formulierte und ihr damit verbundenes Problem, wurde nun im Namen der höchsten Kulturinstitutionen wieder ins Unrecht gesetzt. „Work while you work, play…

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Wie Adorno 2020 fast einmal reich und berühmt geworden wäre

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wenn er denn mal nicht aufs falsche Pferd gesetzt hätte bei der Auswahl eines Textes für ein Musiktheaterstück. Und das war nämlich so: Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Theodor W. Adorno Anfang der 30er Jahre einmal die Idee, eine Musiktheaterstück zu schreiben. Das eine, von dem es zwei Stücke gibt und ein Libretto, ist ja der "Schatz des Indianer-Joe". Wahrscheinlich wäre dieses Stück in Gänze aus vielen Gründen, nicht nur musikalischen, gar nicht…

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Propaganda heute – Theodor W. Adorno vor 50 Jahren gestorben

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Heute jährt sich zum 50. Mal der Todestag von Theodor W. Adorno. Hans-Jürgen Schaal hat sich in der aktuellen nmz mit seinem Konzept einer “informellen Musik” auseinandergesetzt, die er bis in seine Jugend und aus ihr heraus rekonstruiert. Ein paar Sendungen im Rundfunk, die an Adorno erinnern, hat Martin Hufner gesammelt - viel ist es nicht. Da steht allerdings nicht alles drin. Zum Beispiel fehlt Michael Rebhahns “etwas andere Interview”, das man online nachhören…

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Sendungen zu Adorno in KW 32 – Übersicht über Weniges

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Sicher bin ich der letzte, der Gedanktagen besonders viel abgewinnen kann. Gedenktage werfen ein Schlaglicht: Plötzlich sind sie da, dann sind sie auch schon wieder weg. Morgen jährt sich der 50. Todestag von Theodor W. Adorno. Es ist zu erwarten, dass wenigstens die Publizistik sich dazu in einigen Artikel äußern wird. Geht an an das Radio oder Fernsehen in Deutschland, ist die Ausbeute erstaunlich mager. Bedenkt man dazu, dass der Name Adorno andererseits in…

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Sendungen zu Adorno in KW 32 – Übersicht über Weniges

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Sicher bin ich der letzte, der Gedanktagen besonders viel abgewinnen kann. Gedenktage werfen ein Schlaglicht: Plötzlich sind sie da, dann sind sie auch schon wieder weg. Morgen jährt sich der 50. Todestag von Theodor W. Adorno. Es ist zu erwarten, dass wenigstens die Publizistik sich dazu in einigen Artikel äußern wird. Geht an an das Radio oder Fernsehen in Deutschland, ist die Ausbeute erstaunlich mager. Bedenkt man dazu, dass der Name Adorno andererseits in…

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Das Leben ändern, nicht die Kunst

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Seit einiger Zeit wird immer wieder behauptet, dass die Menschen und die Künste nicht zusammen fänden. Man macht da gewiss Unterschiede zwischen den Künsten. Bildende Kunst und Dichtung gelten als nur bedingt problematisch. Bei Musik gibt es ein Riesendurcheinander. Musikvermittlung wird eingesetzt. Denn irgendwie müssen doch Musik und Menschen einander finden. Ist es wirklich so und ist es wirklich so schlimm? Edgar Wind und Adorno haben da ganz eigene Erfahrungen beschrieben. Bei Edgar Wind…

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Aus dem Leben eines Taugenichts: Theodor W. Adorno nach Tilmann Krause [Die WELT]

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"Selbst die Studenten, die sich gegen ein Gomringer-Gedicht an der Wand ihrer Hochschule empören, weil es angeblich sexistisch ist, sind in dieser Hinsicht Kinder von Adorno, auch wenn sie den Namen nie gehört haben sollten." [Quelle: Die Welt. Tilmann Krause: Der Meisterdenker der 68er taugte einfach nichts] In welcher Hinsicht? "Die Beurteilung eines Kunstwerkes nach moralpolitischen Kriterien." Der so argumentiert will damit die Untauglichkeit des Meisterdenkens eines Theodor W. Adorno darstellen. Und hat damit…

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Berliner U-Bahn: Adorno

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Auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier neulich Donnerstag am frühen Abend in der U-Bahn. Informationen einholen über die Bildschirme mit dem Berliner Fenster. Dann auf dem rechten Bildschirm dies: Kunst will das, was noch nicht war, doch alles, was sie ist, war schon. Adorno Bis man es recht begriffen hat kommt schon ein Entenbildchen. Nein, nicht begriffen, realisiert haben muss man es. Was aber soll mir das bedeuten an diesem Ort, einem Ort, den…

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