Adagio, IDAGIO, uuuhh

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Dass der Bereich der sogenannten klassischen Musik in den aktuellen Steamingdiensten nicht besonders gut abgebildet ist, ist ja keine Neuigkeit. Ob die Dienste Spotify oder Apple Music heißen, Grooveshark oder Ampya etc. Man findet da manches, aber nichts wirklich gut. Im Repertoire von 30 Millionen Titeln geht so manches unter. Nicht vorteilhaft von Beginn an ist auch die Verschlagwortung klassischer Musikeinspielungen in diesen Diensten. Die sind regelmäßig nach Künstler und Song sortiert, was bei Klassischer Musik nicht so häufig hilfreich ist –…

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Geschnetzeltes

  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Werbung soll wirken. Und für eine Sache werben. Werbung wirkt manchmal aber unfreiwillig komisch, wenn sie im Zusammenhang mit anderer Werbung werben soll. Das gibt es in zeitlicher Folge, wie im Radio, beim Film oder beim Fernsehen, oder auch simultan, wie zum Beispiel bei Plakatwerbung. In Zeitschriften oder Zeitungen gibt man sich Mühe, sich gegenseitig behindernde Anzeigen nicht im Zusammenhang zu bringen. Bei Plakatwerbung geht das nicht immer. Wir erinnern uns an die verrückte Plakataktion der Berliner Philharmoniker, neben der alles andere…

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Logokritik :::: Forum junger Autoren

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Geschickt gespielt mit einer optischen Täuschung. Der Kreis, der das Forum junger Autoren umgibt, wirkt gedellt. Der Gestalter oder die Gestalterin hat gerade Schriften auswählen gelernt und auch Schriftschnitte als Gestaltungsmittel neu entdeckt. Versalien, kursive und gerade Schnitte, verschiedene Schriften und Dicken. Alles dabei. Mittig, links- oder rechtsbündig? Egal. Vielleicht hätte man noch etwas mit Spiegelungen arbeiten können. Was den Grundgestalten Quadrat und Kreis an Buntheit fehlt, hier wird es in den Zeichen Ereignis. Natürlich ist es nur ein Abklatsch des Logos…

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Urlaubsgrüße vom Konzerthaus Berlin

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Diese kleinen Dinge und Ideen, die Sympathie hervorrufen. Das Konzerthaus macht Sommerpause. Viel Vergnügen in dieser Zeit, wo auch immer. Aber bitte immer eine Klangkontrolle durchführen! Morgens auf dem iPad gehört klang die Ocean Drum ein bisschen wie ein Staubsauger. Ja.

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Überraschende Wendung: Darth Vader dirigiert die Börlin Philharmonix

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Die Berliner Philharmoniker kommen aus den Schlagzeilen nicht heraus. Sarah Willis hat jetzt ein Pfoto mit Mitgliedern des Orchesters geleakt, das nur eine Folgerung zulässt. Sie sind nicht von den Borg sondern von dem Bösen schlechthin übernommen worden. Dem Publikum scheint es zu gefallen. Solange die Musik laut ist. https://twitter.com/sarahwillis/status/615077541485936640/photo/1

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Verlogene Differenzierung

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Über die Wahl Kirill Petrenkos auf den Posten des Chefdirigenten bei den Berliner Philharmonikern ist ja schon viel geschrieben worden. Aber auch einiges, sagen wir mal höflich, Eigenartiges. Manuel Brug in der WELT nachdem er eigentlich ganz akkurat die Sache anleuchtete: „Kirill Petrenko, interessanterweise neben Daniel Barenboim und Ivan Fischer der dritte Jude auf einem Berliner Chefsessel, bringt, wie das auch Thielemann getan hätte, eine dominante Mutter mit in die Beziehung. Aber sonst ist ihm, was viele erleichtert hat, nichts Zwischenmenschliches mehr…

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CD-Cover-Kritik: Helmut Lachenmanns Gefühle

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Neulich unterzog ich ein CD-Cover der Deutschen Grammophon einer Kritik. Auf Twitter bekam ich bald einen Hinweis, dass gerade auch bei Neuer Musik einige CD-Cover einigermaßen eigenartig, fragwürdig, beziehungsweise misslungen seien. Nun komme ich selbst selten in den Genuss Neue Musik von der CD zu hören. Ich finde, da gehört live einfach dazu. Sehen, wie Notenberge oder Klebewunder vor den Musikern stehen, fragil und schützend zugleich. Und wie die Musik dann auch ganz unmittelbar wirkt. Es ist jetzt schon ein bisschen her…

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Gescheiterte CD-Cover: Schubert und Abbado

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Die Deutsche Grammophon galt mal als ehrwürdiges Label für „Klassische Musik“, so ein bisschen als Suhrkamp der deutschen Musikkultur. In letzter Zeit, als Sparte von Universal, lässt sich wohl Niedergang bei der Vermarktungtechnologie beschreiben. Vom Kopf des Covers ist das Label in die linke untere Ecke abgesunken. Hier also eine Schubert-Sinfonie, um präzise zu sein „The Great C major Symphony“. Und als zweites Stück eines von Orchestra Mozart mit dem Titel „Claudio Abbado“. Abgebildet ist da ein Mann im hochgekrempelten Hemd in…

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