Autobahn-Serie / Musikleben und -sterben /

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Der Fonds experimentelles Musiktheater sieht sich Kürzungsvorhaben gegenüber und bat daher um Statements, die die Bedeutung des FexM aufzeigen. Johannes Kreidler auf Kulturtechno: Der Fonds experimentelles Musiktheater leistet etwas – leider! – Einmaliges in Deutschland, er installiert systematisch neue Musiktheaterwerke an den Bühnen des Landes. Eine wunderbare Idee. (Wer kam eigentlich auf sie?) Blickt man auf die Liste der dadurch entstandenen Werke, auf den Rang der Namen, auf die beeindruckende Anzahl der Kreationen, mag man sich gar nicht vorstellen, was für eine…

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Facebook ausräumen / Die chlorreichen Sieben

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Facebook ist zu räumen nach allen Formen, die sich da ergeben. Aber auch alte Präsenzen sind aufzugeben. In den letzten Jahren habe unter anderem podcastle.info schlecht gepflegt – sollte man eine Übersicht zu den Podcasts aus dem Bereich der „ernsten“ Musik werden, also jenseits der ganzen Geschütze der Kulturindustrie. podcastle.info Das Problem: Ich höre so gut wie keine Podcasts. Dafür fehlt mir schlicht die Zeit, wenn man sowieso im Hintergrund laufend Radio hören möchte. Also das, was gerade aktuell so anliegt. Und…

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Größenwahn? Label kann Musikunterricht nicht kompensieren

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Ach was? Den einen oder die andere wird es vielleicht überraschen, aber manchmal erstaunt doch eine gewisse Einsichtsfähigkeit auf Seiten der Musikindustrie. DG-Chef Clemens Trautmann wird in einer dpa-Meldung so zitiert: Die klassische Musikindustrie sieht sich als Baustein in der Annäherung junger Menschen an Kulturwelten. „Auch als marktführendes Label können wir natürlich nicht Abertausende von ausgefallenen Musikstunden in den Schulen kompensieren“, sagte Clemens Trautmann, Labelchef der Deutschen Grammophon, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. So steht es im Newsbereich der neuen musikzeitung. Jetzt…

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Nicht vom Paradiese her

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Man mag gar nicht mehr mal irgendwo sitzen, oder stehen, oder irgendwo hin. Man mag das alles nicht mehr. Aber man kann es auch nicht hinter sich lassen, man kann dem allem nicht aus dem Weg gehen und man darf es auch erst recht nicht. Der Wind weht stürmisch. Nicht vom Paradiese her.

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Anton Webern 1983 – Kiew/Kyjïv/Kiev

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Das haben mir meine Eltern offenbar 1984 von einer Bildungsreise nach (damals) Leningrad mitgebracht. Die Orchesterwerke von Anton Webern. Zweisprachig (aber im Prinzip sogar mindestens viersprachig: ukrainisch, russisch, italienisch und deutsch. Gedruckt in Kiew 1983. Sicherlich nicht lizenziert durch die Universal Edition. War für mich eine ganz feine Sache. Und der erste Moment in dem ich lernte, dass es einen Sprachunterschied zwischen ukrainisch und russisch gibt. Für mich ist die Partitur heute aber auch ein Sinnbild für eine Zeit, in der man…

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