Was ziehen Sie vor Musik oder Wurstwaren?

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Oder etwa Flugzeuge? Hätte Erik Satie bereits gewusst, was wir heute alle wissen, dass der Unterschied zwischen Musik und Wurstwaren ein eher gradueller ist, hätte man sich viel ersparen können in dieser Welt, die gerade durch den Taschenrechner gezogen wird. Denn alles hat jetzt seinen Preis. Das Forum der Musik-Festivals hat erkannt: Man ist systemrelevant. Warum? Weil man 600 Festivals sein eigen nennt, weil man 400 Mio. Euro Umsatz generiert. Zum Vergleich: die Fleischindustrie kommt gerade mal auf 42,5 allerdings Mrd. Euro…

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Kein Vermächtnis – Zum Rihm-Film von Victor Grandits

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Letzte Woche kam der zweite Film von Victor Grandits über Wolfgang Rihm zur Ausstrahlung im Fernsehprogramm der SWR. Er trägt den Titel: „Das Vermächtnis“. Knappe 60 Minuten aus dem aktuellen Treiben des Komponisten. Der Komponist am See, der Komponist zuhause, der Komponist auf einem Festival und im Kompositionsunterricht. Irgendwann der Komponist auch mal beim Arzt. Aha! Seine Frau spricht über dessen Erkrankung und seine Arbeit. Es wird über das Sein und das Sagen gesprochen. Anfang, Dauer, Ende. Und dann fragt man sich:…

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Nähe und Distanz | Moment und Dauer | Technik und Sinn

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In seinem Beitrag für die September-Ausgabe der nmz geht unser Autor Hans-Jürgen Schaal der Frage nach, wie die Art und Weise der Musikdarbietung durch technische Hilfsmittel die Art und Weise des insgesamt Hörens verändert. Welche Folgen hat das Streaming von Musik für das Hören von Musik. „Die Wahrnehmung von Musik wird zunehmend atomisiert – sie schrumpft auf Moment-Erfahrungen.“ Eine Momentkultur entsteht. Vor vier Jahren habe ich darauf bereits in einem Artikel mit dem Titel: Das Geschäft mit der Flüchtigkeit hingewiesen. Das erinnert…

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Enzyklopädie der Neuen Musik: „Tautochronie“ & „Mensch und Maschine“

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Eine neue Woche mit Neuer Musik im Radio. Hier Kalenderwoche 38 (16. bis 22. September) 2019. Ein Titel stammt dabei aus meiner Feder "op.3 g für Violine und Tonband" wars glaube ich. Da ich aber vollständig chronophob (oder war es phonophob, Herr Doktor?) bin, traue ich mich auch nicht zu fragen, ob das wohl jemand errät. Heute vor einem Jahr starb übrigens Paul Virilio, falls sich noch jemand für Dromologie interessieren sollte. Amadé | Natur/Ton/Tanz | Tautochronie | Linie und Block |…

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Die Reize der Regression – Maria O. und ihre (!) Geschlechtsgenossinnen

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Nachdem Frau O. neulich schon die Antisittenpolizei auf den Plan gerufen hatte, hat sie nun in einem Facebookeintrag nachgelegt. Sie äußert sich mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln zur "Causa Domingo, Metoo und Freud". Besonderes Vergnügen empfinde ich an ihrem Punkt 2 aus der Aufzählung von vier "Argumenten". „Wie viele mehr oder minder mächtige Männer saßen Frauen gegenüber, die ihre Karriere mit Augenaufschlag und Hauchstimmchen, transparenten Blusen und minimalen Röcken beschleunigen wollten? Ein Hoch auf alle Männer, die solche Ladies ignoriert…

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Enzyklopädie der Neuen Musik: „Neues Werk“

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Eine Woche Neue Musik in Worten, Werken, Stücken, Arbeiten und Taten. Vom 1.7. bis zum 7.7.2019 werden folgende Werke, Stücke, Arbeiten im Rundfunk erklingen: „Blasons anatomiques du corps féminin“ „Monumentum/Palimpsest“ „Streichquartett“ „Drei Gesänge“ „Moments musicaux III“ „Sechs Lieder“ „Spiegelung“ „Sellanraa“ „Saudade“ „Cembalokonzert“ „Divertimento“ „Zerstören“ „Neues Werk“ „Gougalon“ „Après une lecture der marx: III. Tombeau de Mary-Ann Walkely“ „variations aoutomatiques“ „Schattenreich“ „Gerissene Dämpfe“ „grenzWELTEN/zeitENDEN“ „Jetzt“ „...riflessioni...“ „Sonate“ „Wunde/Wunder“ „Intentiones gallenienses“ „Phasen“ „Rot“ „Rundfunk“ „The Love Letters?“ „altijd onder“ „Ply“ „über“ „Estran“ „Noctiluca“ „Happy…

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Die 60er Jahre: Edgar Wind

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Manche Einsichten sind sehr simpel. 1963 schreibt Edgar Wind: "Machen wir uns nichts vor: Kunst ist unbequem, ganz besonders für den Künstler selbst." Schöne Grüße aus den 60er Jahren …

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Musikbeschreiberinnen und Leichtigkeitslügen

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Der Markt machts nötig. Auf der Website eines Menschen, der die Leichtigkeitslüge einstens beklagte - und zwar richtigerweise - wird gleichwohl mit einer Leichtigkeit "gelogen", dass sich die Notenlinien biegen. Die Beschreibung einer Symphonie von Lutoslawski, hier der dritten, da weiß man - Zack - Bescheid. Natürlich kann man auch mit viel mehr Worten noch weniger ausdrücken. Kein Problem. Das enthebt einen aber nicht einer gewissen Verantwortung in Sachen Pointen. Gegen derlei Kritik hat man sich aber in Sicherheit gebracht. Auf der…

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Sätze, die ich nicht mehr lesen mag

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In ungezwungener Atmosphäre erleben die Besucher unterschiedliche Hörsituationen. Freie Bewegung beim Wandelkonzert, Liegemöglichkeiten in der Klanginsel und Konzerte in der Musikscheune schaffen besondere Momente. Wie aus einem Urlaubsprospekt eines Reiseveranstalters. Fehlt nur das "einfach mal die Ohren Beine baumeln lassen".  

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Meinten Sie vielleicht Hitler? [2006]

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Wie bitte? Ich suche nur Fotos zum Thema Hitze. Yahoos Zooomr-Technologie. Passend dazu die Meldung aus dem Bundestag: Im Mai dieses Jahres wurden insgesamt 1.177 ausländerfeindliche und rechtsextremistische Straftaten gemeldet. Dies teilt die Regierung in der Antwort (16/2195) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/1950) mit. Die Zahl der Gewalttaten wird mit 88 angegeben und die Anzahl der Propagandadelikte mit 853. Bei 201 Straftaten innerhalb der „politisch motivierten Kriminalität - rechts“ wurde darüber hinaus ein fremdenfeindlicher Hintergrund bei 43 Gewalttaten und bei…

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