Axel B. im Ulfenbeintunnel

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Wer so viele Briefe schreibt wie Axel Brüggemann, der macht es manchmal auch einfach nur so, um nicht aus der Übung zu kommen. Das geht schon mal schief, so wie bei einem Brüggi-Briefi an Cornelius Meister und den Deutschen Musikrat. Der Convenience-Beauftragte der Klassikwelt weiß Bescheid. Leute, was Ihr hier zeigt, ist keine Haltung, sondern ein Beweis, wie weltfremd Eure Musik-Blase geworden ist. Spätestens seit Ulrich Siegmund Spiegel-Cover signiert, müsst Ihr doch wissen, dass so eine Kampagne nicht nur nichts bringt: Wer so…

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Bündnisse statt Politik – das geht schief

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Es wird einfach zu wenig Politik auf der Ebene des Bundes gemacht. Wir haben aktuell das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), das Bündnis Wolfgang Kubicki (BWK), das Bündnis Heidi Reichinnek (BHR), das Bündnis Weidel Chrupalla (BWC), das Bündnis Bas Klingbeil (BBK), das Bündnis Friedrich Merz (BFM), das Bündnis Markus Söder (BMS) und dann eben noch die einzige Partei in der Landschaft: die GRÜNEN/Bündnis 90. Man versammelt sich eher hinter Personen, statt hinter Positionen. Die Medien spiegeln und befördern das. Dabei stimmt das mit…

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Wenn im ÖRR die Brandmauer längst …

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… gefallen ist. Sehe ich heute und könnte heulen deshalb. Was für eine dumme Frage. miosga Ich habe die Brandmauer nicht erfunden. Aber man muss sich gegen Faschismus, Nazismus und andere autoritäre Entwicklungen stellen, sie sind keine Teilnehmer am politischen Diskurs der Demokratie. Ich selbst brauche keine Mauer, bin stabil genug, ich lasse die Feinde des Denkens draußen, sie lade ich nicht ein. Sie dürfen nicht hinein in meine Bude. Aber die ARD? Wolle mer se reilasse, die Nazis? Warum nicht? Im…

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Musikrat wird von Fürst Weimer abgestraft

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… sollte stimmen, was die Musikwoche im Haushaltsplansentwurf der Bundesregierung wahrgenommen hat: nämlich eine Kürzung von 400.000 EUR im Etat für das Jahr 2027. Bei bisher 4,211 Millionen EUR aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wären das etwa 9 bis 10 Prozent. Und dabei hat man doch so schöne Gespräche auf Social Media mit dem Kulturfürsten dokumentiert. Das ist der Dank. Wobei die 4,211 Millionen EUR schon über die vergangenen Jahre festgeschrieben waren und somit, in Anbetracht…

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Kulturfürst Wolfram Weimer

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Nun kennt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien kein Halten mehr. Was Kanzler Merz kann, das kann ein Weimer im Vorzimmer des Kanzlers schon längst. Über die Vergabe des Verlagspreises seiner Behörde entscheidet am Ende nicht eine Jury, sondern der Kulturfürst höchstpersönlich. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels findet dieses Vorgehen transparent, er findet es jetzt nachvollziehbar. Klar, die Juryentscheidungen waren dies ja nicht, weil Juryentscheidungen. Transparent wird es nur mit dem Kulturgroßmufti. Wir können dem Beauftragten nur zu seiner transparent-dummen…

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Opas Klassik 2026 vergeben

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Das muss man den Macher:innen von Opus Plastik ja lassen. Mit ihren drölftausend Preisen, die sie jährlich verteilen, verstehen sie es, das Internet zu fluten, in und auf allen sozialen Medienkanälen. Die Angepriesenen sind damit nicht allein Preisträger:innen, sondern billige Werbeträger für die Musikindustrie, die tatsächlich hinter der Ausführung des Scherzpreises steht, der angeblich Deutschlands wichtigster Klassikpreis sein soll. OPUS KLASSIK Home 06 22 2026 05 15 PM Seit Februar 2025 firmiert man als gemeinnützig. Und formuliert den Zweck des Unternehmens so:…

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Regierungsignoranz und journalistische Arroganz

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„Die Zweifel des Wissenschaftlichen Diensts hinsichtlich der Rechtsgrundlage für die Datenabfrage seitens der anfragenden Behörde teilt die Bundesregierung nicht.“ Bundestag Drucksache 21/6312 Eine typische Antwort auf eine Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag zum Verfahren bei der Vergabe des Buchhandlungspreises in diesem Jahr. Leider wird das zur Gewohnheit, zu einer ganz schlechten! Man fühlt sich ja auch nicht, siehe Dobrindt, an juristische Entscheidungen gebunden. Oder im Fall der wissenschaftlichen Begleitung bei der Teillegalisierung von Cannabis – da war das gewünschte Wissen…

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Adorno und der Pseudoliberalismus: Relevanz heute

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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, ja, so heißt es offiziell in seinem Amt, fährt nach Wien. Interessant? Ja, vielleicht bleibt er ja dort. Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden. Interessant? Ja, denn das eröffnet selbst jemandem wie Julian Reichelt die Möglichkeit, auf seine alten Tage noch einen Preis zu bekommen. Ganz sicher hätte jemand wie Theodor W. Adorno diesen Preis niemals erhalten. Zu differenziert das Denken. Aber in zwei Jahren, bei guter Führung, ist Wolfram Weimer…

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(Musik-)Kultur unter Weimer – Defekte

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Heute habe ich erfahren, dass es Reaktionen auf meinen letzten Cluster für die neue musikzeitung gegeben hat, ob ich etwas gegen den Deutschen Musikrat hätte, man befürchte, dass sich zahlungskräftige Financiers des Deutschen Musikrats zurückzögen, weil, wie ich unterstellte, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien den Musikrat auflösen wolle, weil der sich nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung befände. Belege: Kommentare in der CD-Edition der Edition zeitgenössischer Musik. Man traut dem Beauftragten das auch wirklich zu Was für…

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