Internview

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Internview, das, (in Österreich auch: der) Gespräch mit einem Familienangehörigen oder sehr engem Bekannten. Frage-Antwort Spiel. Übliche Fragen: „Wie gehts?“ – „Was macht die Liebe?“ – „Kommst Du mit ins Wirtshaus?“ – „Was gibts zu Essen?“ Aber auch intime Fragen: „Schläfst Du noch?“ – „Kommst Du noch?“  – „Wars das schon?“  

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Politische Literatur

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Prekäre Hamster murkeln an den messinggestotterten Gittern entlang. In der Nacht. Ihr Käufer ist ihr Besitzer. Und er ist vor einigen Tagen in seinem Sessel eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Er sitzt nur noch herum. Die Sprungfedern sind kein Problem. Aber die Hamster kommen nicht aus dem Käfig heraus, der zuvor ihnen ein Ort der Sicherheit und der kompletten Durchsorgung mit Essen, Getränk und Zuneigung durch Zureden erschienen ist. Es ist etwas Unbegreifbares geschehen, das ihr Leben gerade erdrückt, wo sie doch…

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Alltag & Bildung

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Alltag, der | Bildung, die A. spielt, wie ich heute im Fernsehen gehört habe keine große Rolle in der Schulbildung. Ökonomie statt Lyrik – Steuererklärung statt Strawinsky – Kontoeröffnung statt Volleyball. Das ist interessant Alltag. Dosenöffner für das Leben … Ich finde durchaus: Schule sollte komplett das Elternhaus ersetzen Schule sollte Schule ersetzen. Beispiele: Zähenputzen? Fensterputzen? Schnürsenkel binden? Klettverschluss schließen? Aus einem Gefäß trinken? Zweitens Vielleicht wäre es besser, den Alltag anzupassen, statt die Menschen an selbigen. Das alte Problem: Ausbildung zum…

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Kunsthandel

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Kunsthandel, der Handelt mit Gegenständen, denen Kunstcharakter durch Setzung zugesprochen wird. Handelt dem entsprechend theoretisch mit allem; auch mit Gegenständen, denen ausdrücklich kein Kunstcharakter zugesprochen wird, wenn damit die Zuweisung der Abweisung des Kunstzuspruchs bestimmt Bezug nimmt. Abzugrenzen von Händelsware.

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Zufall

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der, [oder auch die,] Die Zufalle schnappt zu.

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Toleranz

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die. Ich war vielleicht nicht immer gegen Toleranz, aber schon seit vielen Jahren. Denn Toleranz ist ein Zeichen für Respektlosigkeit. Man toleriert sich zu Tode. Dagegen war ich immer für Diskussion mit Argumenten. „Toleranz ist tot“ – der Begriff ist leer. Es kommt drauf an, was man zu sagen hat, nicht auf das, hinter welchen Werten man sich verschanzt, um dann tolerant in der eigenen Burg zu wüten. Einvernehmliche Soziophobie.    

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Identität

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4 = 4 aber 1 + 3 ist nicht gleich 2 + 2. Das sieht man auf den ersten Blick. Aber wie sieht es aus mit 2 + 2 = 2 + 2, welche zwei ist da die eine und sowieso ist dann 3 + 1 = 1 + 3? Vielleicht ist das ja alles eher unwichtig.

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Ekel – Das Werdende

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Der Ekel vor dieser Welt steigt sekündlich. Ein großes Weltversagen. Und offensichtlich nichts als Ohnmacht. „Gegen den Untergang des Abendlandes steht nicht die auferstandene Kultur sondern die Utopie, die im Bilde der untergehenden wortlos fragend beschlossen liegt.“ Ich bin mir nicht so sicher, wie das gemeint sein könnte. Das „wortlos fragend“ ist so eine Chiffre, die sich selbst bestätigt un die Sache um ihrer selbst Willen im Unklaren lassen möchte. SIe wird als Unbedingtes im Untergang noch angezeigt. Ob sie dann Bestandteil…

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„Freiheit ist die Lebensluft der Universität“ (Jaspers 1947)

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War mal so ... vielleicht. „Die Universität ist eine eigene Welt. [...] Der Student hat grundsätzlich Studierfreiheit. Er ist nicht mehr Schüler, sondern reif und Bürger der Hochschule. Damit Männer der Wissenschaft entstehen, selbständige Persönlichkeiten, müssen Jünglinge gewagt werden. sie haben die Freiheit, zu verkommen durch Trägheit und Zerstreuung und dann aus den akademischen Berufen auzuscheiden. Würde man Dozenten und Studenten an die Leine einer Schuldisziplin legen, so wäre das Leben der Ideen, das Schaffen und Forschen am Ende. Es erwüchsen keine…

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