Herr Kinkel, wer ist eigentlich ihr Lieblingsmusiker? – Kulturpolitik von Parteien im Internet, eine Nullnummer

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Die Wahlen zum Europaparlament haben es wieder deutlich gemacht. Das Interesse an einer europäischen Gemeinschaft ist nicht besonders ausgebildet. Ein Wahlkampf fand nicht statt. Überhaupt läßt sich von der Politik der letzten 20 Jahre sagen, daß die Abkapselung des politischen Verständnisses der Parteien gegenüber der Politik des Alltags sich verschärft hat. Vor Jahren hat man dafür den Begriff der Politikverdrossenheit eingeführt und meistens den Schuldigen auf Seiten des gemeinen Volkes ausgemacht. Momentan tut die Regierung ja alles mögliche, um wenigstens eine aktivierende…

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Selbsthilfe für Promovierte (Null Respekt vor dem Respekt)

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I. Wenn mich nicht alles täuscht, legt die Bundesregierung ein Programm auf, dass den Austieg aus der Promotion erleichtern soll. Immer häufiger kommt es ja zu Promotionsfehlern. Doktorarbeiten wurden abegschrieben, in wissenschaftlicher Hinsicht ungenügend angelegt. Hier in Kleinmachnow um die Ecke hat gerade eine CDU-Fraktionsvorsitzender darum gebeten, dass man ihm den Titel wieder aberkenne. Die Reaktionen sind überwiegend freundlich. Graf trat den Schritt von sich aus, nicht, weil er "entdeckt" wurde. Mit ... wird dieser Vorgang über die Parteigrenzen hinweg gesehen. SPD-Fraktionschef…

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Bruchstücke: Alte Geister Meister – Musikindustrie bei Bernhard | Hmmm

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Alte Geister Meister - Musikindustrie bei Bernhard Joshua von Brain farts empfahl mir doch die Lektüre von Thomas Bernhards “Alte Geister Meister” – mein erstes Bernhard-Werk. Darin wunderbare Zeilen über die Musikindustrie, die einen mit Musik zumülle und einen “krankhaften Musikkonsumatismus” erzeuge. 1985 wurde der Text verfasst – visionär. "Den von der Musikindustrie total vernichteten Menschen sehe ich schon, sagte Reger, diese Massen von Musikindustrieopfern, die die Erdteile schließlich mit ihrem musikalischen Leichengestank bevölkern, mein lieber Atzbacher, die Musikindustrie hat die Menschen…

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Kulturinfarkt? Kulturinfarkt!

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Ein Beispiel für mögliche Fehlentwicklungen hat man gerade in Berlin gehabt und der Journalist der Berliner Zeitung, Peter Uehling hat darauf hingewiesen. Wegen einer Aufführung einer Oper von Nono, die in Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen und der Staatsoper „Unter den Linden“ realisiert wurde und in einem umgebauten Heizkraftwerk stattfand, fehlen der freien Szene nun Fördergelder:„Laut Flimm belaste diese Koproduktion mit den Salzburger Festspielen den mit 42 Millionen Euro subventionierten Staatsopernetat nicht stärker als eine große Verdi-Oper. Den Umbau des Kraftwerks bezahlen…

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Sänger beim Demonstrieren

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Aus dem eigenen Videoarchiv. Und zum Testen gewisser Funktionalitäten. https://youtu.be/6EtC-DgJq4s?si=aSM6Rj6aX9NvePik Wenn Opernchöre und Orchestermusiker auf die Straße gehen, dann muss es manifeste Probleme geben. In Berlin fehlen seit 2001 Anpassungen an die Tarifentwicklung des öffentlichen Dienstes. Da sich die Gegenseite der Künstler, die Kulturvertreter des Berliner Senats offenbar bislang taub gestellt haben, machte man seinen Unmut lautstark kund. Bilder von der Demonstration zwischen Staatsoper Unter den Linden und Rotem Rathaus sowie einige Originaltöne und ein kleines Gespräch mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der…

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Tieferblickend

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Einen weiten Bogen spannt Patrick Hahn vom Mahler Chamber Orchestra bis zu Jörg Widmann über den man sich im Bad Blog Of Musick sonst den Kopf etwas eigenartig zermartert. Hahns Analyse klingt trifftig und bringt etwas Inhalt in die rasante Leere mancher Beiträge oder Kommentare.

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Popkomm auf Verschiebebahnhof: Hat sich die Musikindustrie verpoppt?

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Es gibt Pressemeldungen, bei denen man zunächst ungläubig stutzt, sich danach an die Nase fasst, noch einmal liest und dann die Hände über dem Kopf zusammenschlägt: „Musikindustrie bekennt sich zur Popkomm – Branchentreff wird um ein Jahr verschoben“ heißt es da. Mit normaler Lebenslogik ist dem nicht beizukommen. Dieser Titel trägt in der Tat dialektische Züge. „Deutsche Bahn bekennt sich zum Personalverkehr – Weitere 30 Strecken werden stillgelegt“ oder Ähnliches. Dabei geht es offenbar um eine Denkpause, die man sich genehmigen will: „Wir…

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