Keine Experimente oder Die Versuchsanordnung
In Hessen wärmt man die 50er Jahre wieder an und fährt im Spruch- und Fahrwasser eines Felix Oberborbeck, der an der pädagogischen Hochschule Vechta ab 1949 das Ziel ausgab, dass ganz Friesland
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In Hessen wärmt man die 50er Jahre wieder an und fährt im Spruch- und Fahrwasser eines Felix Oberborbeck, der an der pädagogischen Hochschule Vechta ab 1949 das Ziel ausgab, dass ganz Friesland
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Das Gezerre um die angemessene Vergütung von urheberrechtlichen Leistungen will kein Ende nehmen. Seit einigen Jahren werden sogenannte Körbe zum Urheberrecht gepackt. Teilweise sind Ergänzungen und Korrekturen nötig, weil es Auflagen der europäischen Kommission gibt, teilweise werden diese Anforderungen genutzt, um weitergehende neue Ansprüche zu begründen. Dieses tat zuletzt ein „Offener Brief“, der im Namen der Musikindustrie anlässlich des „Tages des geistigen Eigentums“ direkt an die Bundeskanzlerin ging. Unterschrieben haben ihn Dutzende der in der sogenannten Kreativwirtschaft tätigen Autorinnen und Autoren. Speziell…
Vorstellung des GEMA-Kulturprogramms beim politischen Jour Fixe der GEMA am 19.6.2008. Ralf Weigand, der Komponst und Mitglied des Aufsichtsrates der GEMA spricht. Miese Qualität der Aufnahme allerdings. In der Pressemeldung heißt es dazu: Zu den neuen kulturellen Aktivitäten der GEMA, vorgestellt von Dr. Ralf Weigand, Komponist und Mitglied des GEMA-Aufsichtsrats, gehören mehrere Bausteine, die sich gegenseitig ergänzen. Einer davon ist der „Deutsche Musikautoren-Preis“. Mit dieser Auszeichnung, die erstmals im Mai 2009 in Berlin in mehreren Kategorien verliehen wird, wollen Komponisten und Textdichter…
Ich kann nicht genau sagen, wann ich das erste mal den Namen Stockhausen gehört habe. Sicher war es noch in der Schule, Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Die Musik, die zu diesem Namen gehörte, was nicht ganz leicht zugänglich. Am ehesten ging es noch über einer Schallplattenreihe der HörZu (zusammen mit der Deutschen Grammophon?), die unter dem Titel Avantgarde in mehreren Schubern aufgelegt wurde und in der örtlichen Bibliothek zur Ausleihe stand. Mit dabei gewesen sein muss das Stück "Stimmung"…
Ein bisschen widersprüchlich waren auch die Argumente der Neue-Musik-Apologeten. Auf der einen Seite weisen sie auf Defizite der Szene hin, bemühen dann aber immer wieder Veranstaltungen der Szene, die zeigen, wie erfolgreich doch die Neue Musik angenommen werde. Donaueschingen sei immer ausverkauft und Ultraschall in Berlin sowieso das beste Fest der Welt. "Ja aber Ultraschall" und "Maerzmusik" undundund. Mit meinem Beitrag verwies ich auf Hanns Eisler Diagnose der Szene von 1927. [display_podcast] Dahinter steckt das Bedauern, dass es offenbar nicht möglich ist…
Mozart und das Mittelding. :-) das mittelding – das wahre in allen sachen kennt und schätzt man izt nimmer – um beyfall zu erhalten muß man sachen schreiben die so verständlich sind, daß es ein fiacre nachsingen könnte, oder so unverständlich – daß [durchstrichen: sie] es ihnen, eben weil es kein vernünftiger Mensch verstehen kann, gerade eben deswegen gefällt; … ich hätte lust ein Buch – eine kleine Musicalische kritick mit Exemplen zu schreiben – aber NB: nicht unter meinem Namen. –…
Rechtsextreme Musikveranstaltungen bilden die Grundlage einer kleinen Anfrage der LINKEN. Und die Antwort der Bundesregierung ist verschleiernd verschleiernd.
Die Gema lässt verlauten, dass sie ab Dezember die Position der Abteilung Kommunikation neu besetzt haben wird.
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Wenn man mit anderem beschäftigt ist, also mit der Lebensführung im allgemeinen wie im besonderen, dann wir die Zeit für Internetaktivität kleiner und kleiner. Und es bleibt dann dabei. Keine Zeit für so etwas, lieber dann ein bisschen im Bett ruhen und ausruhen. Wenn man aber irgendwie doch was machen will, weil man machen muss, dann ist fast immer die Content Industrie ein gefundener Partner. Immer tut sich da etwas, immer wieder sind es ähnliche Peinlichkeiten. Immer wieder das alte Spiel mit…
Da fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten. Ein ganz merkwürdiger Scherz, diese Veranstaltung ohne Inhalt. Firmen der Popbranche stellen Bänke auf, andere bauen nach außen verspiegelte Klötze. Dazwischen Klitschen mit eigenartigen Angeboten. Und dann in einer Halle, dieses: Stand 712. Die Deutsche Orchestervereinigung, die man vielleicht nicht ganz unbedingt auf so einer Messe erwarten würde. Auf dem Monitor laufen Bilder von Pultstars. Solti bis Thielemann, Furtwängler bis Nagano. Sie spielen alle, so hat es den Anschein, das gleiche Stück…