Tunnelblick der Gefühle

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Nun gibt es da eine sehr merkwürdige Erscheinung. So wie ich beim Fernsehen, wenn jemand in schwindelerrregender Höhe steht, ganz tief in meinem Körper eine Art Zuckung spüre, die mich beklemmt, so kommen bei bestimmten Musikstücken eigenartige Gefühle auf. So gestern abend. Zur Dienstarbeit habe ich meine Musikbbliothek durchforstet. Bruckner sollte nicht, Brahms-Sinfonien mussten nicht. Aber da war doch das Violinkonzert in D-Dur op. 77. Gleich mit den ersten Tönen sprach da eine Musikstimme…

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Verletzlichkeit, angebliche

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Gerade erst fühlen sich Religiöse immer wieder verletzt durch Texte, Bilder, Kritik oder Satire. Und verletzt sollen sich Menschen fühlen, wenn Thüringen eventuell einen Ministerpräsidenten bekommt, der der Partei der "Linken" angehört. Mit der Verletzlichkeit ist das so eine Sache. Man kann sich verletzt fühlen, wann und wo man steht oder geht: Auch durch Dummheit zum Beispiel oder durch miese Musik. Nichts davon ist verboten. (Sollte aber! – War ein Witz) Und ebenso ist…

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Servicewüste II: Eine Pflegekasse

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Weil ja doch Pepa und ich eigentlich jetzt auf Erholungsurlaub sein sollten, kam der Gedanke auf, dass für Schwiegermutters Pflege in der Zeit ein Antrag auf Verhinderungspflege gestellt werden konnte. Da hat man offenbar Anrecht drauf. Pepa hat den Antrag also zur Pflegekasse gefaxt. Ein paar Tage später telefonisch nach Warteschleifenmusik nachgegriffen, stellte sich heraus, dass da kein Fax vorliege. Es könne aber sein, dass es nur noch nicht im System sei. Wir wissen…

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Servicewüste: Ein Stromlieferant in Berlin

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Seit einiger Zeit gibt es Probleme mit dem Stromlieferer für die „Schwiegermutter“. Seit ihrem Umzug ist der Wurm drin. Der mündete darin, dass Strom für zwei Jahre nachzuzahlen war. Danach schien alles okay. Bis auf die neuen Abschläge, die sich an dieser Zahl aus zwei Jahren orientierten und bei etwa 100 Euro pro Monat lagen. Nachdem ein Online-Zugang zum Vertragskonto der Schwiegermutter gelegt wurde, sollte es nun möglich sein die Beiträge anzupassen. Das war…

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Neue Krankheit entdeckt

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Ich hatte es schon auf Facebook kundgetan. Es gibt eine neue Erkrankung, bzw. eine alte, deren Krankheitsbild aber bislang nicht spezifiziert wurde: Haushalzheimer vergessen, den Haushalt in Schuss zu halten. Türme von Krempel, Stapel von Restpapier, unabgeräumte Tische, vergessene Wäsche in der Waschmaschine, uneingeworfene Briefe … Es gibt kaum jemanden, der nicht darunter leiden würde. Und bestimmte Leute, die dagegen immun sind, sind einem auch nicht ganz geheuer. (Der General …, die Rama-Familie).  

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Vor 20 Jahren

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Mein erster Arbeitstag bei ConBrio. Eine kleine Erinnerung … Heute vor 20 Jahren begann mein erster Arbeitstag bei ConBrio als Lektor oder wie ein Geschäftsführer es bezeichnete: als Produktmanager. Es war damals gedacht als Schwangerschaftsvertretung. Der Verlag war noch sehr jung, nämlich nicht einmal ein Jahr alt und er residierte in der Von-der-Tann-Straße 38 am Rande der Altstadt Regensburgs. Ich kam gerade frisch aus Berlin, hatte meine Doktorarbeit abgegeben. Keiner konnte wissen, was aus…

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Zwischenstand – sweider awent

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122 - 78 - 54 ::: Für meinen Lebenswandel eigentlich gar nicht so schlecht, liebe Krankenkasse. Was aber hilft es? Letztes Wochenende morgens am Samstag Ausfall des rechten Ohrs. Betäubung! Dadurch natürlich schlechte Laune in rauhen Mengen. Die letzte Woche also etwas langsamer angegangen. Dennoch Ärger mit einer Reihe von Menschen nicht abwehren können. Dazu gehört auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Mensch. [Alle großen Zusatztermine abgesagt.] Durch die Online-Redaktion aufmerksam geworden auf einen Haufen…

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Schüler von …

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Seit Jahrhunderten eine eingeübte Sache. Komponisten outen sich als „Schüler von und zu“. Etikett druff und fertig. a) Würde mich mal interessieren, welcher KomponistIn mal sagt: Leider! Das war Käse bei XXX oder etwas in der Art. Und b) Warum? Gewählt oder auserwählt, oder beides? Ich oute mich auch gleich mal, ich war Schüler von Anton Bruckner, habe den Meister gerne kopiert, war aber immer deutlich schlechter. Vor allem in der B-Note, also bei…

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Brief aus … Berlin (1991)

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Bei der Suche nach einer alten Brille an Unterlagen gekommen, die man nicht finden würde, wenn man sie suchen wollte. Unter anderem einen Überweisungsschein der Schwester von 1988 im Wert von 200 DM - Musikerhilfe. Wäre damals ohne die Familie nicht so gut gegangen alles. Bruder Andreas hat auch mitgeholfen und Tante Ursel ebenso. Gesockelt hatten es die Eltern. Aber das ist Abschweifung. Eine nette! In einem Ordner sämtliche Kritiken für den Gießener Anzeiger…

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