Zettelkasten
-
Soziologen-Clowning … „Es erreicht Bücherschränke“ [Luhmann]
•
1 Minute Lesezeit
Immer wieder ist Niklas Luhmann, der Soziologe, für eine Grotestke gut. “Soll der Text Wissen werden, soll er also die noch nicht geführte Kommunikation vollenden, muß er einen Leser finden. Aber wie? Die Publikation sichert nicht, daß das Buch gelesen wird; schon gar nicht, wenn vor allem Bibliotheken es kaufen. Das Zusenden von Büchern an
-
Kork [Caudwell]
•
3 Minuten Lesezeit
Und noch ein Korken, der blogt. Weiß jetzt auch nicht, was schlimmer ist. Aber ich will das Kapitel nicht schließen ohne den Hinweis darauf, dass es mir nun nach etlichen Jahren wieder einmal vergönnt war, ein Buchantiquariat zu besuchen. Regensburg ist da nicht so gut bestückt wie früher einmal Wien oder Berlin (oder selbst Gießen).
-
Verbindungsblasebalg
•
1 Minute Lesezeit
Fest zu bestätigen, dass Ihre PayPal Informationen bitte zum Aktualisierungsprofil Ihres PayPal oder Klickens auf dem Verbindungsblasebalg gehen Irgendwann werden die Spam-Phisher noch den Poetik-Preis der Stadt Emden bekommen. Irgendwann, da bin ich sicher.
-
In der Mitte der Wirtschaft [2006] – Rechtes Gedankengut, billig
•
1 Minute Lesezeit
Nachtrag zum vorhergehenden Beitrag. Wie tief die Dummheit und die Dreistigkeit geht, zeigt die von Google eingeblendete Werbung bei der Suche nach „rechtes Gedankengut in Bayern.“ Es folgt ein Screenshot! — keine Werbung: Man könnte es ja glatt für komisch nehmen. Aber es ist dies der schon längst automatisierte Terror. Machen wir halt den Preisvergleich.
-
Der frohe Tote
•
2 Minuten Lesezeit
Es gehört einfach zu meinen Lieblingsgedichten, auch und gerade weil ich es nicht ganz nachvollziehen kann. Der frohe Tote von Baudelaire, hier in einer Übersetzung von Stefan George. Ich weiß gar nicht, wie viele Übersetzungen ins Deutsche es davon gibt. Bekannt und angeschaut habe ich nur die von Stefan George und von Carlo Schmidt. Auszüge
-
1998 – „… den kritischen Blick entschärfen“
•
1 Minute Lesezeit
Jürgen Habermas hat am 5. Juni 1998 knapp die politische Situation (2005) auf einen verteufelten Nenner gebracht: „… seit 1989 scheinen sich immer mehr Politiker zu sagen: Wenn wir die Konflikte schon nicht lösen können, müssen wir wenigstens den kritischen Blick entschärfen, der aus Konflikten Herausforderungen macht.“
-
Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus [„große Koalition der Unzufriedenen“]
•
2 Minuten Lesezeit
“Wer würde der Regierung im Amt nachfolgen? Eine bessere Regierung? – Vielleicht würde eines Tages eine große Koalition der Unzufriedenen regieren mit Dörflich an der Spitze, und dann wären Tod und Teufel los. Da saßen sie nun und waren am Ende ihres Lateins, die Günstlinge der Suffrage universel, die Jünger Montesquieus, und sie merkten gar
-
Verspätung [Zugfahren mit Bayern-Fans]
•
1 Minute Lesezeit
Mitteilung an mich. Nie mehr Zug fahren, wenn Fussball ist. Tatort Samstag, Tatzeit Zug. Arme Bayern Fans fahren mit Bayernticket nach Nürnberg. Saufen und brüllen. Brüllen und saufen. Das im Zusammenhang mit älteren Semestern, die just an einem solchen Tag ihr Radtour machen wollen und zwar in Massen, das ergibt eine unselige Melange. Verspätungen sind
-
Fichten! [Über die Denkfreiheit und den Menschen als Eigentum]
•
2 Minuten Lesezeit
“Der Mensch kann weder ererbt, noch verkauft, noch verschenkt werden; er kann niemandes Eigenthum seyn, weil er sein eigenes Eigenthum ist, und bleiben muss.” Was freilich niemanden anficht, ihn wie anderes nur unter dem Aspekt der Verwertung zu betrachten. “Den Körper der Menschen zu unterjochen ist euch ein leichtes; ihr könnt seine Füsse in den
