Manifeste Geschwätzigkeitsleere [Zum Internet-Manifest von 2009]
In gewissem Sinne fühlt man sich an bestimmte Stellen aus der sozialphilosophischen Literatur erinnert, wenn man sich durch den Strudel der Publikationen im Internet hindurchwühlt. Insbesondere an die "Dialektik der Aufklärung" mag man da leicht denken können. "Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen. Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils." Und so ähnlich ist es mit dem Wissen. Das verbreite sich…
Manifeste Geschwätzigkeitsleere
Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen. Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils.1[Band 3: Dialektik der Aufklärung: Begriff der Aufklärung. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 1105 (vgl. GS 3, S. 19) http://www.digitale-bibliothek.de/band97.htm ]
Fussnoten:
- 1[Band 3: Dialektik der Aufklärung: Begriff der Aufklärung. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 1105 (vgl. GS 3, S. 19) http://www.digitale-bibliothek.de/band97.htm ]
Links vom Reichtum, rechts der Politik
Das wundert es vielleicht weniger, wenn die LINKE auf den einen Plakten fordert: “Reichtum besteuern” und auf den anderen “Reichtum für alle.” Das ist in der Tat nicht so widersprüchlich, wie man meinen könnte. Denn ist der Reichtum allgemein, schaden Steuern wenig. Man könnte sie vermutlich sogar senken im gleichen Atemzug. So kann das Ziel der Reichen eigentlich nur sein, dass alle so reich werden mögen wie sie. Die LINKEN werden in Plakaten anderer linker Parteien daher als eine am Kapitalismus orientierte Partei bezeichnet. Man muss sagen, korrekt.
Dagegen ist ein Vorschlag wie der der FDP mit mehr Brutto vom Netto (bzw. umgekehrt) kontraindiziert. Wenn alle weniger beisteuern und alles bleibt wie es ist, fehlt was. Mehr Gehalt in der Politik mag man vielleicht wünschen.
Die LINKE: Links vom Reichtum, rechts der Politik
"Reichthum macht nicht reich," sagt da ein Sprichwort. Wie es überhaupt recht viele und sich gegenseitig widersprechende Sprüchworte zum Thema gibt. Das wundert es vielleicht weniger, wenn die LINKE auf den einen Plakaten fordert: "Reichtum besteuern" und auf den anderen "Reichtum für alle." Das ist in der Tat nicht so widersprüchlich, wie man meinen könnte. Denn ist der Reichtum allgemein, schaden Steuern wenig. Man könnte sie vermutlich sogar senken im gleichen Atemzug. So kann das Ziel der Reichen eigentlich nur sein, dass…
Ich kann Manifast
Ich wünschte, ich könnte auch manifesten. Aber dazu reicht es einfach nicht.Ich höre dann doch lieber Debussys Préludes. Auch so eine Art Manifest. Allerdings ist die Theoriefeindlichkeit der Blogosphäre nur noch von ihrer Praxisferne übertroffen.
Recktsschreibung und Prammattik
Soll man sowas dann kaufen und sein okay dafür geben. Was soll das Bashing von Petra und Lisa? Damit der Eintrag wenigstens etwas hübscher wird, muss hier ein bisschen Blindtext rein. Da kann ich nur sagen. Lesen Sie das Gespräch zwischen Frau Bestle (Veranstalterin und Petitentin) und Herrn Baier (?) von der Gema in der aktuellen nmz. Jetzt übrigens auch online.
Oder mal ein Blick in die Wahlprüfsteiner des Deutschen Kulturates werfen respektive den Kommentar dazu von Barbara Haack?


