Autoren, Verleger, Musikhersteller – Streit um 3,4 Prozent

Nun geht der Streit weiter und könnte fünf Jahre andauern. Der Verband der Phonographischen Industrie in Deutschland ist nicht länger bereit 9,0009 Prozent vom Herstellerabgabepreis einer CD an die Gema abzuführen. Man will allenfalls 5,6 Prozent herausrücken. Und bis zur Entscheidung über einen angemessenen Betrag will die Phonographische Industrie den Diffenzbetrag auf Sperrkonten hinterlegen. Zwei finden das nicht nett: Der Deutsche Musikverleger Verband und die Gema. Komisch.

Komisch nur, dass sich alle drei Organisationen hübsch zusammenfanden, als es darum ging, das neue Urheberrecht (den ersten Korb) zu verabschieden. Als Argument stand damals der Schutz geistigen Eigentums und der Urheber jeweils im Vordergrund. Auch heute noch stellt die IFPI Künstler vor sich auf, um die diversen Restriktionsmaßnahmen gegenüber den Musikverbauchern geltend zu machen (Kopierschutz oder auch Digital Rights Management).

Da fließt böses Blut und wieder kann man die Guten von den Bösen eigentlich nicht unterscheiden. Die Gema steht da noch am besten da, denn sie ist explizit eine Autorengesellschaft, der „leider” auch Verleger angehören – und man muss nur mal im “100 Jahre musikalische Verwertungsgesellschaft in Deutschland-Buch” nachlesen, wie häufig verfahren die Situation zwischen Autoren und Verlegern waren. Beim Musikverleger Verband stehen auch andere Motive dahinter: Denn die verdienen im Zweifel ja mit (also die Verleger, nämlich aus den Nebenrechten).

Jetzt ist der Jammer groß, weil man sich nicht rechtzeitig um die Verhandlungsfähigkeit in diesem Punkt gekümmert hat. Das kommt einem in einem so professionalisierten Bereich der Kultur reichlich weltfremd vor.
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!K7 – Aufruf zu respektvollem Umgang mit Musik

Soeben in den De:Bug-News entdeckt. Das Label !K7 versucht wieder den Zustand es Respekts zwischen Musikhersteller und -konsument herzustellen. Die Argumentation scheint mir sehr begründet, sachlich und vernünftig. So könnte…

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Total freies Lied

Gestern im Postfach gelandet. Übersetzungssoftware sei dank eine Stilblüte nach der andern: Wir sind ein Band von Stockholm angerufener “The Central Bank”. Wir geben Ihnen ein total freies Lied. Sie…

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Kultur-Kampf im Radio

Aus Anlass der Veränderungen in den sogenannten Kulturprogrammen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks scheint sich eine Bewegung in Gang zu setzen, die die deutsche Rundfunklandschaft in zwei Richtungen teilt.

Auf der einen Seite stehen diejenigen, die ein Kulturprogramm im Wesentlichen nach Marktwerten beurteilen, auf der anderen Planer, die von einer langfristigen Konzeption eines gründlichen Rundfunkprogramms ausgehen. Dazu gibt es einen höchst interessanten Artikel in der Online-Faz von Frank Kaspar: Klassik, nichts als Klassik!. Zum Phänomen des Deutschlandfunks schreibt er da:
Günter Müchler sieht den Erfolg des DLF gerade im Prinzip der Themensendungen zu festen Einschaltzeiten begründet: “Wir glauben, daß unsere Hörer ein begrenztes Zeitbudget und ausgeprägte Special Interests haben und das, was sie interessiert, nicht eher zufällig in einem Musikteppich finden möchten. Angesichts des ausufernden Informationsangebots wächst heute das Bedürfnis nach gezielten Zugriffen.” In den letzten Jahren konnte der Deutschlandfunk seine Reichweite kontinuierlich steigern, auch dort, wo regionale Nachrichtenradios wie NDR 4 oder MDR Info ihm Konkurrenz machen. Das Altersmittel seiner Hörer liegt bei 57 Jahren, die Gruppe der Zwanzig- bis Neunundzwanzigjährigen wächst. Beim DLF sieht man sich deutlich in der Position einer konservativen und planungssicheren Programmgestaltung. Da gibt es keine modischen Reformen oder Reförmchen. Zielsicheres Einschalten ist angesagt. Informationen auf den Punkt eben.

Das können die neuen Konzepte wie bei RBB oder MDR FIGARO gar nicht mehr leisten. Da muss man dran bleiben, wenn man nicht “die” Information verpassen will, die man wirklich braucht. Gleichzeitig sind diese Infos aber auch so beschnitten formatiert, dass sie kaum noch in einer nötigen Tiefe und Breite behandelt werden können.

Das Problem der neuen Programme zeigt sich allzumal auch in einer “waghalsigen Gegenüberstellung”, wie sie Müchler vom DLF kritisiert, wenn von Seiten des RBB beispielsweise gesagt wird, daß die “Zeit des alten Redakteursradios, in der der Redakteur und nicht das Publikum das Maß des Angebots war” vorrüber sei. Das klingt wie Hohn auf fünfzig Jahre Kulturradio. Auf Redakteure wie Alfred Andersch im Hessischen Rundfunk in 50er bis 60er Jahren.

Absolut gewiss ist, dass Beiträge wie diejenigen eines Adorno in den 50er und 60er Jahren heutzutage überhaupt nicht mehr denkbar wären. War damals die Schmerzgrenze einfach nur höher, hat man sich sowas einfach gefallen lassen? War das denn am Publikum vorbei, wenn man anspruchsvolle Texte oder Diskussionen im Radio senden ließ?

Schon eine Frage, wie sie einmal Heinz-Klaus Metzger aufgeworfen hat: “Soll man die Musik an die Hörer bringen, oder soll man die Hörer zur Musik bringen?” zeugt ja von schmerzhaften Vermittlungsproblemen. Muss sich eine kulturelle Leistung daran messen lassen, wie und ob sie Publikum in quotenstarker und messbarer Weise hervorbringt? Kann man nicht mit dieser Anforderung viele kulturelle Leistungen der Vergangenheit als eigentlich vergeblich charakterisieren? Und nur, weil heute van Gogh teuer und geschätzt wird, kann er rückwirkend als bedeutend angesehen werden? Van Gogh war damals eine Pflaume – weltfremd und betriebsblind, ein Auslaufmodell, welches nie in Trab kam. Eigentlich hat er alles falsch gemacht. Und heute: Großer Mann, große Bilder.

Man stelle sich auch einmal vor, der Schulunterricht würde nach Maßstäben der neuen Kulturprogramme gestaltet. Herausforderungslos, Häppchen-Halbwissen vermittelnd – naja Hauptsache die Stimme und die Kleidung der Lehrenden ist aktuell und korrekt.

Meines Erachtens wird unterschätzt, was sich Hörer angedeihen lassen würden, wenn es doch nur kontinuierlich passierte. Man schaltet doch nicht mit sechs Jahren sein Gehirn ab und lässt sich bloß noch programmieren. Lernen kann eben auch mal schmerzhaft sein.

Zurück Christoph Lindenmeyer vom Bayerischen Rundfunk wird auch im obengenannten Artikel zitiert. Er sei “mehr denn je davon überzeugt, daß innerhalb der jeweiligen Programmfamilien von Massen- und zielgruppenorientierten Programmen die Chance zukunftsfähig ist, ein ,anderes Radio’ anzubieten: ein Medium für Entdeckungen, für Originalproduktionen, nicht nur ein Medium für Sekundärberichterstattung und die Befriedigung breit ermittelter Bedürfnisse.”

Denn orientierte man sich an letzteren ausschließlich, dann hätte das wirklich eine grundlegende Veränderung der Kultur-Hörfunks zur Folge: Seine Abschaffung nämlich. Denn die breite Masse hört weder Klassik- noch Kulturprogramme – und kosten tuts ohnehin proportional zu viel. Das sieht der Programmchef von Bayern2Radio, Klaus Kastan, ganz richtig: Unser “Programm kostet soviel wie die anderen vier Wellen des BR zusammen. Wenn wir weniger als 1,5 oder wenigstens ein Prozent Marktanteil erreichen, ist das nicht mehr zu rechtfertigen.” Ehrlich gesagt und den eigenen Ansprüchen aus den Marketingabteilungen folgend muss man sich auch mal eingestehen: Das ist nie zu rechtfertigen und war noch nie zu rechtfertigen. Jedenfalls nicht mit diesen Mitteln.

Kulturelle Bildung ist genauso wenig zu rechtfertigen wie Menschlichkeit.
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Kultur-Kampf im Radio

Aus Anlass der Veränderungen in den sogenannten Kulturprogrammen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks scheint sich eine Bewegung in Gang zu setzen, die die deutsche Rundfunklandschaft in zwei Richtungen teilt. Auf der einen…

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Zugangsbarriere Plakat

<%popup(20040115-mdr-slogan-big.jpg|405|287|Plakatwerbung des MDR Figaro)%>

Jetzt bleibt eigentlich die Interpretation der Plakatwerbung von MDR FIGARO übrig. Ich weiß nicht recht, wen es ansprechen soll. Mir fehlt so ziemlich alles, was auf dem Plakat dargestellt ist. Habe weder ein weißes noch überhaupt ein Sofa, wohne nicht im Altbau mit den schönen Türen, habe auch keine Frau (weder eine so gekleidete noch überhaupt eine). Und meine Wohnung ist wesentlich unordentlicher. Andererseits konnte ich mir schon ein Regal leisten und muss mir ausgeliehene Bücher nicht neben dem Sofa auf dem Boden stapeln.

Sorgen macht mir auch die Sitzhaltung und Kleidung der Dame auf dem Bild. Bequem sitzen wird man das wohl kaum nennen dürfen. Geld für Heizung hat sie, denn frieren tut sie nicht – ist wohl zudem ein renovierter Altbau. Dann noch diese Handbewegung: Sehe ich da etwas wie Dirigieren, Mitfühlen? Oder wartet die Dame auf ein Gläschen guten Rotweins vom Hausherrn? Ist dieses angedeutete Lächeln und offensichtliche Ohrenspitzen nicht auch leicht ironischen Charakters? Oder ist das ein Lauern, wie beim Luchs. “Lauern wir mal MDR FIGARO – vielleicht kommt da im Laufe des Tages irgendwann doch noch mal Interessantes” Wie lange muss man da wohl lauern? Und ich finde auch, dass sie zugleich so komisch gekrümmt da sitzt, als ob sie Bauchweh habe. Überreizung des vegetativen Systems.

Das leicht angewinkelte linke Bein: Ich weiß es nicht zu deuten, bequem ist das auf Dauer jedenfalls nach eigener Sitzprobe nicht. Ein Schuss von Aktivität, eine Andeutung zu einer Übersprungshandlung – weil sie vielleicht doch den Sender wechseln will, zum Beispiel zu Klassik-Radio.

Ist das die mitteldeutsche Alltagskultur, die dargestellt wird? Eine einsame Frau, die ihre Wohnung prima in Schuss hält (bis auf die Bücher auf dem Boden) und sich dann MDR FIGARO gönnt, in einem typisch mitteldeutschen Morgenmantel?

Das Plakat wirft meines Erachtens mehr Fragen auf – und dann noch die Unterzeile: “Das Kultur-Radio”. Ist es am Ende vielleicht ein Bild einer Moderatorin im Sendekomplex des MDR? Dann verstehe ich zumindest die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bei solchen Arbeitsbedingungen muss man die GEZ-Gebühren zwingend erhöhen.

Ich weiß nicht recht, welche Zielgruppe man mit so einem Plakat im Visier hat: Voyeure und überhaupt und sowieso. Normalerweise erwarte ich von so einem Plakat, dass man Hinweise erhält, wo es solche Sandalen, Hemdchen und Sofas gibt. Modefotografie eben. Aber Klassik-Radio macht ja jetzt auch im Fernsehen auf sich aufmerksam. Klassik-Radio – Modern Music.
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“Das Schöne lauert überall”

<%image(20040115-mdr-slogan.jpg|180|135|MDR - Das Schöne lauert überall)%>

Man könnte eigentlich die Sache mit dem MDR abhaken. Aus MDR KULTUR wurde MDR FIGARO. Wortreich haben die Verantwortlichen sich ihrer Verantwortung gestellt und damit selbstverständlich das gemacht, was sie machen sollten: Dem Einwand einer Entwortung des Programms etwas entgegen setzen.

Hörfunk-Chefin Barbara Molsen etwa: Man habe jetzt “auch das weite Feld der Alltagskultur im Blick. Zu dem Mode und Design genauso gehören wie Wohnen und Reisen, gutes Essen und Trinken oder das Gespräch mit interessanten Menschen.” Lassen wir es beim Trinken und Reisen. Wein (Rainer Damm, Barbara Friederici …) oder Reisen (Michaela Beddies, Vladimir Balzer …), gehören offenbar zu den Stärken dieser Truppe wenn man einmal die Selbstdarstellungen der Mitarbeiter dieser Welle durchgeht. Alles vereint in von der freien Mitarbeiterin Elgin Heuerding, (die als Interessen angibt: “Essen,Trinken,Reisen und vieles andere mehr”) bis zum Wellenleger Dr. Detlef Rentsch (der als Interessen notiert: “Musik, Sport, Reisen, Guter Wein”). Obwohl auch das schon wieder sehr witzig ist, dass so einer zwischen gutem und schlechtem Wein unterscheidet, bei Musik offenbar jedoch sich sowohl für gute wie schlechte Musik interessiert.

Man kann sich also fragen, hat man das Programm seiner Machern angepasst? Alles Rumreiser und Weinamseln?

Hörfunkchefin Molsen macht es sich dabei sehr einfach. Defizite werden nicht beklagt. Vom alten MDR KULTUR heißt es da: “Das alles bieten wir schon.” Also war MDR KULTUR nicht so schlecht gedacht. Aber leider ist KULTUR eine Eingangsbarriere, wie “Experten” wüssten. “Und die wollen wir mit dem neuen Namen MDR FIGARO beiseite schieben.” Also Problem so einfach beseitigt, dass man fast nicht drauf gekommen wäre.

Nun aber, wo man den neuen Namen hat, darf sie sagen: “Natürlich werden wir nicht nur den Namen, sondern auch das Programm verändern.” Na also, warum nur einen Schritt tun, wenn man zwei auf einmal machen kann. Eingangsbarriere niedergewälzt und Programm umstrukturiert. Aber das sei eben keinesfalls eine “Entwortung” des Programms. Im Gegenteil, es wird jetzt noch mehr gelabert. “Ganz im Gegenteil, keiner unserer Hörer muss ab Januar auf seine Sendung verzichten,” sagt sie. Und Logik verstehe, der mag. Frau Molsen zurück in den Schulfunk und nachlernen.

In der Programmzeitschrift “Triangel” ist man da offener, wenn der stellvertretende Musikchef sagt: Man mache einen “unterhaltsamen, positiv gefärbten Soundstream, der den Alltag freundlich zu umrahmen vermag”. Es gehe um ein “Nebeneinander heterogener Programmelemente in einem homogenenund stringenten Soundstream.”

Soundstream? Wolfgang Rihm hineingepackt in einen Soundstream. Oja, der arbeitet jetzt an seiner Komposition “Soundstream 1 bis 12”. Denn auch er möchte ja man gespielt werden, und Helmut Lachenmann auch (positiv gefärbte negative Musik?).

Ihr Weintrinker vom MDR, habt ihr da etwa zuviel vom Aldi-Schluckstream zu euch genommen? Positiv und rot gefärbt? Und seid ihr alle zu Pauschaltouristen des Hörfunks geworden, der euren tristen MDR-Alltag “freundlich zu umrahmen vermag?”

So wirds wohl sein. “Das Schnöde Schöne lauert überall.” Toller Werbeslogan.

Nachtrag 1: Unwort
Unter MDR FIGARO sucht das Unwort des Jahres kann man sein Unwort eintragen. Ich hätte da zwei: MDR FIGARO und SOUNDSTREAM.

Nachtrag 2: Die aktuelle Playlist von MDR FIGARO:
Mittwoch 14.01. | 13:51
Galopp (bearbeitet für Flöte, Oboe, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte und Kontr
Mittwoch 14.01. | 13:43
No smoke blues
Mittwoch 14.01. | 13:42
Dinner, Aus: Big night (Film, 1996)
Mittwoch 14.01. | 13:37
La ballata del fiume blu
Mittwoch 14.01. | 13:27
Mi amor

Welcher Sender? Klassik-Radio? Ähem, ne.

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Zugangsbarriere Plakat

Jetzt bleibt eigentlich die Interpretation der Plakatwerbung von MDR FIGARO übrig. Ich weiß nicht recht, wen es ansprechen soll. Mir fehlt so ziemlich alles, was auf dem Plakat dargestellt ist.…

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Kid Koala – Some of my best friends are djs

<%image(20040112-kid-koala.jpg|150|132|DjJ Koala - Some of my best friends are djs)%>

Turntablism einer ganz künstlichen Art. Der „Meister” selbst macht sich schon bei der Verpackung einen Riesenspaß, wenn er groß ins Innencover hineinschreibt: “free comic book + cd with this travel size chess game.” Und dann vergisst er noch, dass ein Filmchen mit auf die CD gebrannt ist. Also: Neben dem hübschen Schachspiel zum Ausschneiden und Verkleben gibt es noch Musik dazu.

Und die ist auch sehr süffig. Wie zum Beispiel der Basin Street Blues, der seine Töne recht merkwürdig bezieht, oder natürlich aus dem Plattenspielerdrehen. Es ist dies wohl die analoge Überlegenheit gegenüber einer per Tastendruck eingesampleten Möglichkeit. Das klingt hier schrabbelig und bei aller musikalischen Trauer irrwitzig. Ein Trauermarsch der besonderen Art. Hinzu kommt ein festsitzendes eingegroovtes Drumset.

Ähnliches gilt in anderer Weise für die funkigen Teile der CD – da ist einfach nicht gut Sitz-Tanzen, alles zu hibbelig. Die CD haut rein, verwirrt, macht einfach Vergnügen – eine moderne musique concréte vielleicht? Nur konkreter, nur abstrakter, nur so?

Kid Koala: Some of my best friends are djs,
includes game + 50 page comic!
Ninja Tune ZEN CD 82

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