Vom Glauben an die Glaubwürdigkeit

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Wenn man manchen Berichten in der Netzwelt trauen darf, dann haben die letzten Vorfälle um gehackte Webseiten etwas nachhaltig beschädigt. Am vielleicht schärfsten oder wenigstens mir sichtbarsten hat dies Thomas Knüwer vom Handelsblatt beschrieben. Im Zusammenhang mit der Veränderung des Namens eines Bundesministers für Wirtschaft geht er soweit, zu sagen, dass der "Till Eulenspiegel" wie er ihn nennt, beide Seiten (die der Wikipedia und jene des Journalismus) beschädigt habe. Diese Geschichte werde die Wikipedia,…

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Vom Glauben an die Glaubwürdigkeit

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Wäre es nicht. Grundsätzlich sind alle Informationen, selbst noch die eigenen, nicht vertrauenswürdig. Nicht einmal die eigenen Körpersignale. Gleichwohl muss man die Informationen immer wieder und schnell verarbeiten, sonst droht im gegebenenfalls sogar Gefahr für Leib und Leben.

Nun sind die meisten Informationen erstens nicht fälschungsssicher und zweitens nicht narrensicher und drittens selten hilfreich, zumal, wenn sie auf einem abstrakten Weg erworben wurden. Einem Gegenüber kann ich auch Signale entnehmen, die er gar nicht verbalisiert. Manchmal hilft das schon weiter: Der Mund sagt ja, die Haltung des Gegenüber sagt: Nein.

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Der fiese Gast – und seine Replik

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Fast monatlich bekomme ich einen Nachtgast, also so einen, der eine Nacht bleibt; eben einen, der ein Bett für eine Nacht in der ihm fremden Stadt benötigt. Dieser Gast war nun da. Ich kann den zwar überhaupst nicht leiden, weil er schmutzt und einen in einer Tour beleidigt, weil er 1860er-Fan ist, weil er dick und kurz ist und mit Bart. Mit einem Wort: Weil er mich an mich erinnert, wenn ich einmal so…

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