Kultur

  • Es ist häufig so mit Personen. Erst, wenn sie aus dem Leben geschieden sind, nimmt man sie sich richtig zur Brust. So, als ob das Leben eine Sperre für die Annäherung darstellt. So geschehen jetzt auch mit Karlheinz Stockhausen. Einstmals erstand ich die Texte Band 2, den Zeitraum 1951 bis 1963 betreffend. Unter den Texten…

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  • Kork [Caudwell]

    Und noch ein Korken, der blogt. Weiß jetzt auch nicht, was schlimmer ist. Aber ich will das Kapitel nicht schließen ohne den Hinweis darauf, dass es mir nun nach etlichen Jahren wieder einmal vergönnt war, ein Buchantiquariat zu besuchen. Regensburg ist da nicht so gut bestückt wie früher einmal Wien oder Berlin (oder selbst Gießen).…

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  • Name-Doping

    Im Nachhinein wundert es nicht. Dennoch war die aktuelle Pressemeldung des Deutschen Bühnenvereins sehr beschmunzelnswert. Wird darin doch die deutsche Wirtschaft aufgefordert, ihr Engagement im Sponsoring zu überdenken. Die deutsche Wirtschaft sponsort nämlich Sport und Kultur. Und mit großer Wahrscheinlichkeit Sport mehr als Kultur. Das hat Gründe, die einfach darin zu suchen sind, dass Sportsponsoring…

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  • Begriffsschwund: Kultur

    Aber eine Kulturdebatte ist heute von äußerster Dringlichkeit. Denn der inflationäre Gebrauch des Wortes Kultur verweist auf eine Sinnentleerung, nützlich für alle Formen des Etikettenbetrugs. Kultur wird offensichtlich überall dort als Markenzeichen benutzt, wo man etwas verbergen will oder wo etwas verdreht werden soll … Das hat Oskar Negt auf Seite 413 in “Arbeit und…

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  • Der Programmaussschuss des NDR ist sehr klug und weise. Er weiß was geht! Der Programmausschuss weist die von der Initiative „Das ganze Werk“ erhobene Forderung nach Abspielen ganzer musikalischer Werke als „Weg in die Sackgasse“ zurück. Ein öffentlich-rechtlicher Radiosender ist kein Konzertsaal und keine bloße Abspielstation für CDs. Es geht nicht darum, die Wünsche einzelner…

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  • Lebenswertes Deutschland

    Heute eine neue sinnlose Umfrage. Seit ein paar Stunden haben wir in Germania eine neue Regierung. Die will Kultur als Investition und nicht als Subvention sehen, so gesagt von Frau Kanzler und wiederholt von jemand, der dem Kohl seinerzeit in Bremen das Pult mit verjuckten Worten überließ. Da war der Alt-Kanzler etwas maulfaul, was Spenden…

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  • Koalitionsquark

    Wenn man so einige Tage ohne Fernsehen, Zeitung und Radio verbringt, erspart man sich viel Ärger. Der ist das umso größer, wenn man dann eine Zeitung aufschlägt wie die „Berliner Zeitung“. Ich kann mich noch an die hochtrabenden Phrasen erinnern, die da lauteten, der Souverän habe entschieden. Damit hat man es sich sehr schön und…

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  • McGesellschaft

    Andererseits, ja andererseits, wird die Rotation von Musik nur durch die Rotation von fehlendem Herz und Hirn ersetzt. Man wiederholt Big Brother und füllt den Rest mit anderem Trash (das deutsche Wort „Müll“ ist noch zu vornehm) aus. Sind die Schlüpper der Susi wirklich pinkfarben, wer scheißt am schnellsten, wie werde ich ein Star, wo…

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  • Keine Gnade für Berlin

         Sprecher: Das waren noch Zeiten. Bonn war Bonn und Bonn war die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Niemand hätte von diesem ausgewachsenen Provinznest am Rhein erwartet, ein kulturelles Zentrum zu sein. Die Bonner Subkultur artikulierte sich durch das Trinken von Kölsch nebst karnevalistischem Treiben. Ein paar Museen packte man drauf, das wars auch schon.…

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  • Musik und Verwaltung

    Musik: Generique aus Ascenseur pour l’échafaud (Track 17 – frei bis 6 dann unter den Text vor 0:16 weggeblendet)

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