Fake Views – Aufgeblasenes in der Politik – Aufgelesenes von Altenberg und Benjamin

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Neulich eine Lobbyistin von VW: „Darf ich Ihnen wohl meine Visitenkarre geben?“ +++ Aufgelesenes von Peter Altenberg und Walter Benjamin +++ Erinnerung daran, dass der Deutsche Kulturrat einmal Konzertsäle zu Räumen für Schulen umwidmen wollte +++ Zur Aktuellen Lage fällt einem viel zu viel ein. Aber das könnte Kopf und Magen kosten

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Das Mielke-Syndrom in den Geisteswissenschaften [1993]

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Ein Text aus dem Jahr 1993. Ich hatte den für die taz geplant. Die hat aber eine Veröffentlichung ausgeschlagen. Mielke in dem Zusammenhang zu erwähnen, war vielleicht 1993 noch halbwegs akzeptabel. Heute würde ich es nicht mehr so nennen, das Syndrom. Ärgerlich sich die Auswirkungen des Syndroms nicht weniger deshalb. »Noch der armseligste Mensch ist fähig, die Schwächen des bedeutensten, noch der dümmste, die Denkfehler des klügsten zu erkennen.« Th.W.Adorno Wie in der Rechtsordnung…

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Nachdenken über einen Engel

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«Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer…

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Vernebelungsdiskurse

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Im vorhergehenden Eintrag habe ich Walter Benjamin aus seiner "Einbahnstraße" zitiert. "Armut schändet nicht", die hohle Floskel, die von oben herab das Leben zur Erträglichkeit verschönt. Benjamins Text geht aber weiter. Und er berührt darin noch deutlicher die Gegenwart, als es zunächst schien. Aber nie darf einer seinen Frieden mit der Armut schließen, wenn sie wie ein riesiger Schatten über sein Volk und sein Haus fällt. Dann soll er die Sinne wachhalten für jede…

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Konstellation, Montage, Komposition, Zitat

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Zitieren oder zitieren; das Recht hat sein recht. Und die Frankfurter Rundschau lässt sich wissenschaftlich erklären, wann ein Zitat ein Zitat ist. Zitate dürfen kein Selbstzweck sein, sagt man. Das stimmt. Doch was bedeutet das. Die Wissenschaft, aber die Interpretation von Phänomenen im allgemeinen, funktioniert nicht zwingend nach dem Prinzip der Deduktion oder der Induktion. Also, ich zitiere etwas, dann kommentiere ich es, oder das Zitat belegt die Aussage, die man entwickelt hat. Das…

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