In der Weimer-Falle – der (Alb-)Traum vom neuen Volksempfänger

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Schon wieder hat er es getan. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, will die Medienwelt neu regulieren, und macht Vorschläge dazu. Gänzlich ungefragt und ohne Not! Er stellt zur Disposition, so ein Bericht, das ZDF zum Privatfernsehen umzumodeln und die Anzahl der Anstalten der ARD zu reduzieren. Der WDR soll vom Saarländischen Rundfunk übernommen werden, Radio Bremen übernimmt den Bayerischen Rundfunk. Nein? Nein, umgekehrt vielleicht. Was für eine Chance finanzieller Natur aber, wenn man es genau in dieser…

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Heiße Weimer, heiße Luft …

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Gerade online gegangen ist die September-Ausgabe der nmz. Ich wurde gebeten, ein paar nette Wort zum aktuellen Stand der heißen Luft des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zu notieren. Was man halt so in 2200 Zeichen unterbringen kann. Ändert auch alles nix. Ich zähle die Tage schon runter. Immerhin hat er versprochen, nur eine Legislatur zu machen. Und ehrlich, der Kanzler kennt leider besseres Personal für den Job nicht oder, schlimmer, will es auch gar nicht. Den kleinen Ein- und…

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Ästhetische Obsoleszenz – Weimertar 2.00001

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Heute ist Welterschöpfungstag oder Weltüberlastungstag – immerhin ein Tag später als 2019. Gemeint ist damit nicht der Tag, an dem die Welt erschaffen wurde, sondern der Tag, an dem sie sich auf Jahressicht hin erschöpft hat. Es ist der Tag, an dem die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen in diesem Jahr übersteigt. Was könnte das mit unserem Kulturleben zu tun haben? Einiges. Der Philosoph Gernot Böhme zieht eine Linie von Marcuse zur…

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Auf Up-Wegen: Jörg Thadeusz auf Schleimtour

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Anbiedern um jeden Preis, und sei es der Verlagspreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer nämlich (das ist der, der immer das letzte Wort gehabt haben will), kann er perfekt – und dafür muss er sich nicht mal bewegen, der Jörg Thadeusz. Nun hat sich Thadeusz perfekt für den Vorsitz der Jury des Verlagspreises qualifiziert, indem er beim anderen Preis von Kulturfürst Weimer, dem Buchhandlungspreis, etwaig ausgezeichnete, aber finanziell nicht bedachte Buchhandlung als „irgendwelche Zausel-Buchhandlungen“ titulierte. Für einen…

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Musikrat wird von Fürst Weimer abgestraft

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… sollte stimmen, was die Musikwoche im Haushaltsplansentwurf der Bundesregierung wahrgenommen hat: nämlich eine Kürzung von 400.000 EUR im Etat für das Jahr 2027. Bei bisher 4,211 Millionen EUR aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wären das etwa 9 bis 10 Prozent. Und dabei hat man doch so schöne Gespräche auf Social Media mit dem Kulturfürsten dokumentiert. Das ist der Dank. Wobei die 4,211 Millionen EUR schon über die vergangenen Jahre festgeschrieben waren und somit, in Anbetracht…

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Kulturfürst Wolfram Weimer

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Nun kennt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien kein Halten mehr. Was Kanzler Merz kann, das kann ein Weimer im Vorzimmer des Kanzlers schon längst. Über die Vergabe des Verlagspreises seiner Behörde entscheidet am Ende nicht eine Jury, sondern der Kulturfürst höchstpersönlich. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels findet dieses Vorgehen transparent, er findet es jetzt nachvollziehbar. Klar, die Juryentscheidungen waren dies ja nicht, weil Juryentscheidungen. Transparent wird es nur mit dem Kulturgroßmufti. Wir können dem Beauftragten nur zu seiner transparent-dummen…

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Regierungsignoranz und journalistische Arroganz

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„Die Zweifel des Wissenschaftlichen Diensts hinsichtlich der Rechtsgrundlage für die Datenabfrage seitens der anfragenden Behörde teilt die Bundesregierung nicht.“ Bundestag Drucksache 21/6312 Eine typische Antwort auf eine Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag zum Verfahren bei der Vergabe des Buchhandlungspreises in diesem Jahr. Leider wird das zur Gewohnheit, zu einer ganz schlechten! Man fühlt sich ja auch nicht, siehe Dobrindt, an juristische Entscheidungen gebunden. Oder im Fall der wissenschaftlichen Begleitung bei der Teillegalisierung von Cannabis – da war das gewünschte Wissen…

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Adorno und der Pseudoliberalismus: Relevanz heute

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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, ja, so heißt es offiziell in seinem Amt, fährt nach Wien. Interessant? Ja, vielleicht bleibt er ja dort. Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden. Interessant? Ja, denn das eröffnet selbst jemandem wie Julian Reichelt die Möglichkeit, auf seine alten Tage noch einen Preis zu bekommen. Ganz sicher hätte jemand wie Theodor W. Adorno diesen Preis niemals erhalten. Zu differenziert das Denken. Aber in zwei Jahren, bei guter Führung, ist Wolfram Weimer…

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