Das Gespenst des Flaschismus
Grüße gehen raus an den Rechtschreibprofissimo Walfrom Wa:imer. Wir wollen unseren Klassenkampf zurück – nicht den Flaschismus.
Grüße gehen raus an den Rechtschreibprofissimo Walfrom Wa:imer. Wir wollen unseren Klassenkampf zurück – nicht den Flaschismus.
Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt empfiehlt, auf geschlechtersensible Sprache in Organisationen wie Museen und im Rundfunk zu verzichten, die durch öffentliche Mittel gefördert werden. Das Amt für Vermassungsschutz und die Regentonne der Kritischen Masse können Frau Weimer explizit nicht zustimmen.
Die dpa meldet aus dem Hause Weimer (BKM): „Weimer: Wer öffentliches Geld erhält, soll nicht gendern“ – nur er selbst dürfe das, in dem er gendergerechte Sprache untersage. Dieser Oberpopanz ist jetzt Kulturstaatsminister. Warum? Für Vernunft steht er nicht, für Kultur steht er nicht, für Medien- und Kulturgängelung steht er dafür sehr. Ich kann nur sagen: Gottlob ist der nicht Minister, sondern bloß Bundesbeauftragter gegen Medien und Kultur im Bundeskanzleramt, wo ein Mensch sitzt, der einer nassgewordenen Pappfigur gleicht. Genderungerechte Sprache auf…
Wenn man denkt, es sei jetzt wirklich alles durchgekaut in der Affäre „Bundestag wählt Verfassungsrichter:innen“, kommt von der Seitenlinie das Bundeskanzleramtsvorzimmer und äußert sich demokratietheoretisch und schafft es dabei, selbst außerhalb des Spielfelds sich ins Abseits zu manövrieren. Screenshot Da hat wohl einer zu viele schlechte Krimis im Fernsehen gesehen. Jetzt bedeutet der Schutz des Verfassungsgerichts durch die Erfordernis einer Wahl mit 2/3 der Abgeordneten nicht mehr, dass man die gewählten Richter:innen mit parlamentarischer Legitimation ausstattet, sondern der Schutz selbst wird als…
Ein Blick zurück nach 1965. Cancel Culture ohne Internet und Soziale Medien! „Nach der Uraufführung von Canettis »Hochzeit« am 3. 11. 1965 in Braunschweig erstattete ein Anonymus Strafanzeige »wegen Erregung geschlechtlichen Ärgernisses« gegen den Intendanten des Staatstheaters Braunschweig und gegen den Regisseur der Aufführung; Adorno wurde von der Dramaturgie des Theaters um eine Stellungnahme gebeten. – Der Wortlaut der Anzeige, auf den Adorno sich bezieht, findet sich in der »Neuen Braunschweiger« vom 12./13. 11. 1965 abgedruckt.“ (Fußnote zum unten zitierten Text.) Aber,…